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Klimaschutz im Gebäude: Dyson bietet einfache Lösungen

Nachhaltig bauen bedeutet auch, dass man die CO2-Emissionen während der Nutzungsphase eines Gebäudes im Blick hat und diese reduziert. Hierbei können energieeffiziente und langlebige Geräte helfen, wie etwa Dyson sagt. Das Technologieunternehmen ist beim DGNB Navigator gelistet, der über die Umweltauswirkungen von (Bau)produkten informiert.

21.03.2022

Klimaschutz im Gebäude: Dyson bietet einfache Lösungen
Dyson Airblade Wash+Dry Händetrockner

Kaum eine Branche benötigt so viele Ressourcen und produziert so viel Müll wie der Bausektor. So verantwortet der Wirtschaftszweig hierzulande rund 30 Prozent der CO2-Emissionen und des Energieverbrauchs, circa 50 Prozent unserer Abfälle und ist für etwa 90 Prozent der gesamten inländischen Entnahme mineralischer Rohstoffe verantwortlich, schreibt Lamia Messari-Becker, Professorin für Gebäudetechnologie und Bauphysik an der Universität Siegen, in einem Handbuch über nachhaltiges Bauen. Ginge es darum, nationale und internationale Klimaziele zu erreichen, spiele daher der Bausektor eine entscheidende Rolle.

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Wie sich dieser in Richtung Nachhaltigkeit weiterentwickeln kann, weiß man etwa beim Institut für Bauen und Umwelt (IBU). Der Verein betreibt ein Programm zur Vergabe von Umweltproduktdeklarationen des Typs III für Baustoffe, die wiederum die Datengrundlage für Gebäudezertifizierer wie die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB) sind. „Neben den drei Säulen Ökologie, Ökonomie und Soziokulturelles kommt den Aspekten technische und Prozessqualität sowie Standortmerkmalen besondere Bedeutung zu“, so das IBU. Darüber hinaus gelte es, in allen Phasen des Gebäude-Lebenszyklus den Einsatz von Rohstoffen und Energie zu optimieren. „In der Planungsphase, während der Errichtung und während der Nutzung des Gebäudes sowie beim Rückbau gilt es, effizient mit Ressourcen umzugehen und die Umwelt möglichst wenig zu belasten.“

Umweltrisiken während der Gebäudenutzung relevant

Dabei gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, nachhaltige Aspekte beim Bauen zu integrieren und Umweltrisiken zu reduzieren. So kann man beispielsweise bei der Planung vermehrt Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen oder recycelte Stoffe mit einbeziehen. Darüber hinaus muss man auch auf die Recyclingfähigkeit der Bauprodukte achten, um einen möglichen Rückbau zu erleichtern und die Materialien wieder dem Stoffkreislauf zuführen zu können. Auch müssen Nachhaltigkeitsmaßnahmen in der Nutzungsphase eines Gebäudes berücksichtigt werden, entstehen hier doch die größten Umweltauswirkungen und Kosten, wie etwa das Bundesinnenministerium schreibt – beispielsweise durch Energie-, Wärme- und Wasserverbräuche.

Dyson Airblade 9kJ Händetrockner
Dyson Airblade 9kJ Händetrockner

Wie Städte, Kommunen und Unternehmen in diesen Bereichen mit einfachen Lösungen CO2-Emissionen und Kosten senken können, weiß man etwa beim Technologieunternehmen Dyson. Dieses bietet unter anderem seine Dyson Airblade Händetrockner an, die speziell für öffentliche Waschräume konzipiert wurden. Laut Dyson wurden sie von Carbon Trust zertifiziert und durch myclimate-Experten in einer Klimabilanzstudie untersucht: Demnach sei die Klimabelastung mit der Airblade-Technologie mehr als ein Drittel niedriger als beim Händetrocknen mit zwei Stück eines Recyclingpapiers. Und das Bundesbeschaffungsamt ergänzt: „Das Trocknen der Hände mit einem Luftgebläse ist nicht nur praktisch und hygienisch, sondern auch gut für die Umwelt. Denn es entsteht kein Abfall wie bei der Verwendung von Papiertüchern. Vor allem Geräte, die mit berührungslosen Ein- und Ausschaltern ausgestattet sind, verbrauchen nur genau so viel Energie, wie nötig ist, um die Hände zu trocknen.“

Dyson beim DGNB Navigator gelistet

Wer wissen will, welche Umweltauswirkungen Produkte und Geräte haben, kann sich beispielsweise beim DGNB Navigator schlau machen, bei dem auch unterschiedliche Händetrockner von Dyson gelistet sind. „Bauprodukte tragen maßgeblich zur Nachhaltigkeit eines Gebäudes bei. Durch ihre Umweltwirkung, wie Schadstoffemissionen oder Energieverbrauch bei Herstellung und Betrieb, ihre Lebenszykluskosten, die beispielsweise deutlich durch Inspektions- und Wartungskosten oder Reinigungsaufwand beeinflusst werden, und ihre Auswirkungen auf den Nutzerkomfort tragen sie maßgeblich zur Gesamtperformance eines Gebäudes bei“, informiert die Webseite des DGNB Navigators. „Mit dem DGNB Navigator haben wir ein einzigartiges Instrument entwickelt, das alle am Produktauswahlprozess Beteiligten – von Herstellern über Architekten, Planer, Investoren und Handwerker bis hin zu Auditoren – unterstützt und die erforderliche Transparenz der Informationen bereitstellt.“

Durch den Einsatz der Dyson Airblade Händetrockner kann der TSG Hoffenheim jährich etwa 150.000 Papierhandtücher sparen.
Durch den Einsatz der Dyson Airblade Händetrockner kann der TSG Hoffenheim jährich etwa 150.000 Papierhandtücher sparen.

Dyson kooperiert mit der TSG Hoffenheim

Umweltschutzmaßnahmen wie energieeffizientes Gebäudemanagement sind aber nicht nur für Unternehmen, Städte und Kommunen relevant. Auch Sportvereine wie etwa Fußballclubs haben die Themen Nachhaltigkeit und Klimaschutz auf dem Schirm. So sagt Dietmar Hopp, Mäzen des Fußballvereins TSG Hoffenheim: „Wir wissen heute, dass die Klimakrise und der Verlust natürlicher Lebensräume die größte Bedrohung für unser Leben, für künftige Generationen und damit auch für Frieden, Freiheit und Wohlstand ist“, so der Unternehmer. „Wenn mit unserem Kerngeschäft ein CO2-Fußabdruck verbunden ist – etwa durch den Energieverbrauch im Stadion, Reisen, die Mobilität der vielen tausend Anhängerinnen und Anhänger – dann gehört es auch zu unserer Verantwortung, uns damit zu befassen.“

Um das umzusetzen, arbeitet die TSG Hoffenheim unter anderem mit der Organisation planetly zusammen. Ziel der Kooperation sei es, über eine Online-Anwendung den CO2-Fußabdruck zu berechnen und Möglichkeiten zu identifizieren, die Treibhausgasemissionen zu reduzieren. Im Rahmen seines Nachhaltigkeitsengagements kooperiert der Fußballverein deswegen auch mit Dyson. Das Unternehmen hat dem Club mehrere Dyson Airblade Händetrockner zur Verfügung gestellt, wodurch der Bundesligist eigenen Angaben nach über geschätzte 150.000 Papierhandtücher im Jahr sparen würde.

Quelle: UmweltDialog
 

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