16.12.2019
Logo und Gebäude vor Himmel

Das Institut Bauen und Umwelt e.V. betreibt ein Deklarationsprogramm für Bauprodukte. Unter dem Dach des IBU bekennen sich rund 190 Unternehmen und Verbände zur Nachhaltigkeit und sorgen mit ihren Umwelt-Produktdeklarationen (EPDs) dafür, dass der ökologische Aspekt in die Nachhaltigkeitsbewertung von Gebäuden einfließen kann. Das IBU ist die erste Organisation in Deutschland, die die europäisch abgestimmte Normung für Umwelt-Produktdeklarationen branchenübergreifend im Bauwesen umsetzt. Das IBU-EPD-Programm steht für umfassende Ökobilanzen und Umweltwirkungen von Bauprodukten und eine unabhängige Überprüfung durch Dritte. Bislang wurden ca. 1.000 EPDs beim IBU veröffentlicht.

Kennzahlen

Name: Institut Bauen und Umwelt e.V.
Branche: Baustoffbranche
Mitglieder: über 200 Unternehmen und Verbände aus der Baustoffindustrie
Sitz: Berlin
Gründungsjahr: 1980

Quelle: Institut Bauen und Umwelt e.V.

Sektorspezifische Risiken

Ökonomie Codes of Conduct, Compliance, Korruption und Bestechung, Risiko- und Krisenmanagement, Lieferkettenmanagement
Ökologie Klimastrategie, betriebliche Ökoeffizienz, Recyclingstrategie
Soziales Entwicklung des Humankapitals, Indikatoren für Arbeitspraktiken und Menschenrechte, Gesundheit und Arbeitssicherheit

Quelle: RobecoSAM

Erfahren Sie mehr über das IBU

Der Verein IBU
Kachel IBU Nachhaliges Bauen.
Produktdeklaration EPD

CSR-Nachrichten von und über das IBU

Das IBU bei UmweltDialog
  • Godelmann: EPD für Betonpflastersteine

    Godelmann: EPD für Betonpflastersteine

    Aktiver Klimaschutz steht im Mittelpunkt der Unternehmensphilosophie von Godelmann. Der Hersteller von Beton-Steinen ist bereits seit 2015 ein klimaneutrales Unternehmen und hat nun vom IBU die erste Umwelt-Produktdeklaration für Betonpflastersteine erhalten. Zeitgleich erhielten die Oberpfälzer von myclimate Deutschland eine weitere Urkunde im Gold Standard.

  • Übergang zur neuen EPD-Norm

    Übergang zur neuen EPD-Norm

    Die neue europäische Norm EN 15804+A2 für EPDs von Bauprodukten wird Auswirkungen insbesondere auf die Wirkungsabschätzung von EPDs haben. Um seinen Deklarationsinhabern in der Übergangszeit von drei Jahren eine Lösung anzubieten, hat das IBU ein Gebührenmodell entwickelt, mit dem Hersteller von Bauprodukten zu jeder Zeit alle Nachfragen nach EPDs bedienen können.

  • Aufnahme von EPD-Daten in ÖKOBAUDAT jederzeit möglich

    Aufnahme von EPD-Daten in ÖKOBAUDAT jederzeit möglich

    Mit der ÖKOBAUDAT stellt das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) eine vereinheitlichte Datenbasis für die Ökobilanzierung von Bauwerken zur Verfügung. Diese ist zugleich verbindliche Datenbasis sowohl für das Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen (BNB) für Bundesgebäude als auch für das DGNB-Zertifizierungssystem.

  • Studie bestätigt hohen Nutzen der EPD

    Studie bestätigt hohen Nutzen der EPD

    Tobias Brinkmann, Susanne Köhler, Alexander Boeth und Lukas Metzger von der brands & values GmbH betrachten im ersten Teil einer im Februar erschienenen Studie den Nutzen, die Erwartungen und die Erfüllungen von Umweltproduktdeklarationen.

  • „Grüne“ Gebäude: It’s the Data, Stupid!

    „Grüne“ Gebäude: It’s the Data, Stupid!

    Schaffe, schaffe, Häusle baue. Und das am besten ganz in „grün“, möglichst umweltfreundlich. Wie das geht, das zeigen erprobte Zertifizierungssysteme. Die können allerdings nur so gut sein, wie die Daten, die sie zur Ökobilanzierung nutzen. Und da – das zeigt eine neue Studie – steckt der Teufel im Detail.

  • Erfolgreicher Messeauftritt des IBU

    Erfolgreicher Messeauftritt des IBU

    Mit 2.250 Ausstellern sowie mehr als 250.000 Besuchern ist die BAU als Weltleitmesse für Architektur, Materialien und Systeme ein voller Erfolg gewesen. So sieht es Hans Peters: „Wir konnten an den sechs Messetagen eine große Zahl an Besuchern begrüßen, die sich über unser branchenübergreifendes EPD-System, nachhaltiges Bauen und über unser neues ProSys informiert haben.“

  • Ökologische Transparenz von Baustoffen mit EPDs

    Ökologische Transparenz von Baustoffen mit EPDs

    Sie sollen unter anderem Energie sparen und Ressourcen schonen: Nachhaltige Baustoffe werden in der Baubranche immer wichtiger – nicht nur im öffentlichen, sondern auch im privaten Sektor. Gebäudezertifizierungen, wie etwa von der DGNB, sind daher gefragter denn je. Dabei erleichtern sogenannte EPDs den Architekten, Planern und Co. die Auswahl geeigneter Baumaterialien.

 
 

Twitter

 
 
 

YouTube

 
 
 

Weitere Social Media Kanäle

Diese Webseite verwendet Session-Cookies. Durch die weitere Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung dieser zu. Über den Button können Sie diesen Hinweis schließen.
Erklärung zum Datenschutz

Unsere Verantwortung/Mitgliedschaften

Logo
Serverlabel
The Global Compact
Englisch
Gold Community
Deutsches Netzwerk Wirtschaftsethik
Caring for Climate

© macondo publishing GmbH
Alle Rechte vorbehalten.

 
Lasche