18.06.2019
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Häusler, Richard

Häusler, Richard


Richard Häusler ist Geschäftsführer und Gesellschafter der stratum GmbH, die sich für die nachhaltige Entwicklung im Non-Profit-Bereich einsetzen.  

Autorenbeiträge

  • Können wir Nachhaltigkeit lernen?

    Können wir Nachhaltigkeit lernen?

    Von Dennis Meadows, dem Autor der legendären „Grenzen des Wachstums“-Studie von 1972 stammt eine Wirtschaftssimulation, die wir bis heute in Führungstrainings, Nachwuchs-Workshops und in der politischen Bildung einsetzen. Bei dem computergestützten Simulationsspiel geht es um die Befischung verschiedener Meeresgebiete, die Mitspieler bilden konkurrierende Unternehmensteams. Die Aufgabe ist, wirtschaftlich erfolgreich zu agieren, ohne die ökologischen Grundlagen des eigenen Wirtschaftens zu ruinieren.

  • Technik ohne den Menschen funktioniert nicht wirklich

    In Deutschland sind wir stolz auf unsere Ingenieursleistungen. Auch für die Verbesserung der Energieeffizienz im Gebäudemanagement bietet die Technik jede Menge perfekter Lösungen. Das Dumme ist nur: Es wird nicht wirklich was gemanagt. Sonst würde man auf den menschlichen Faktor und die Rahmenbedingungen, die beim wirkungsvollen Einsatz von Technik eine wesentliche Rolle spielen, ebenso viel Sachverstand und Professionalität verwenden wie auf die ingenieurmäßige Seite des Problems.

  • Noch in diesem Leben! Woher nehmen wir immer wieder die Motivation?

    Noch in diesem Leben! Woher nehmen wir immer wieder die Motivation?

    „Viel Zeit haben wir nicht mehr, aber ein wenig schon noch.“ In welchem Kontext mag dieser Satz, den man auf S. 110 der SPIEGEL-Ausgabe 39/2016 lesen kann, gestanden haben? Für das Publikum eines Nachhaltigkeitskongresses ist es klar: Es geht um unsere Chancen, den Klimawandel zu stoppen und das Erdzeitalter des Anthropozän zum Zeitalter der Nachhaltigkeit und der Rettung der Erde zu machen. Tatsächlich stammt er von einem der bekanntesten Vertreter der Anthropozän-Deklaration in Deutschland, dem Geologen Reinhold Leinfelder.

  • Ist Provokation das neue Change Management?

    Ist Provokation das neue Change Management?

    Wer sich interessant machen will, müsse provozieren. Dieses Salvador Dali zugeschriebene Diktum liegt auch unserem landläufigen Verständnis von „Provokation“ zugrunde. Die meisten von uns glauben deshalb, dass Frechheit, Lautstärke und Tabubruch die wesentlichen Merkmale von Provokationen sind. In diesem Sinne sind Donald Trump oder Jan Böhmermann provozierend.

  • Energieeffizienz entdeckt den Menschen

    Energieeffizienz entdeckt den Menschen

    Deutschland hat hehre klimapolitische Ziele und legt entsprechende Aktionsprogramme auf. Auch die privaten Hausbesitzer sollen ihren Anteil an einer klimaneutralen Zukunft erbringen, meint man im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Die Eigenheimer will man davon überzeugen, Baumaßnahmen immer auch unter dem Aspekt der Energieeffizienz zu sehen und einen langfristigen „individuellen Sanierungsfahrplan“ zu erstellen, natürlich mithilfe von Energieberatern. Schließlich sollen im Lauf der nächsten 35 Jahre 80 Prozent des nicht erneuerbaren Primärenergieeinsatzes für Gebäude eingespart werden. Bis Ende 2016 soll die Methodik anwendungsreif sein. Baden-Württemberg ist Vorreiter in dem Projekt, das Bundesland bietet Beratern und Gebäudebesitzern bereits detailliert ausgearbeitete Formulare an.

  • Work-Life-Balance – nein danke

    Work-Life-Balance – nein danke

    Sprache kann das Denken behindern. Oder konkreter: Bestimmte Begriffe, die alle verwenden und einen grundsätzlichen positiven Klang haben, können sich als hinderlich erweisen, weil sie Lösungen für Probleme suggerieren. Und verschleiern, dass die Probleme weiterbestehen und die Lösungen vielleicht ganz woanders liegen. „Nachhaltigkeit“ ist oft so ein Hindernis für das Weiterdenken. Aber darum geht es heute nicht. Dieses Mal sprechen wir über „Work-Life-Balance“.

  • Christian Hiß will der Wirtschaft „richtig rechnen“ beibringen

    Christian Hiß will der Wirtschaft „richtig rechnen“ beibringen

    Vom gelernten Gärtnermeister zum Master of Social Banking and Social Finance – das ist der Weg von Christian Hiß. Hiß verkörpert die konkrete Utopie einer Wirtschaft, die den Kapitalismus von seiner derzeitigen „Rumpfform“ zu einer entwickelten und nachhaltigen Form führen soll. Gewinne werden auch in einer nachhaltigen Wirtschaft gemacht, so hat er bei der Berliner Buchpräsentation von „Richtig rechnen“ betont. Aber diese Gewinne kommen erst zustande, wenn durch unser Wirtschaften Natur per Saldo nicht verbraucht, sondern erhalten wird, und auch das Sozialkapital z.B. durch Investitionen in Ausbildung und Qualifizierung gestiegen ist.

  • Köpfchen statt Kohle

    Köpfchen statt Kohle

    Fragt man heutige Grundschüler zum Thema „Energiesparen“, so erscheinen sie voll informiert und voller Umweltbewusstsein. Das Klima ist zu schützen, Ressourcen müssen gespart werden und Solarzellen sind der Inbegriff von Energie überhaupt. Das Ganze ist allerdings viel mehr eine Haltung oder Einstellung – ohne sehr viel belastbares Wissen um Fakten und Zusammenhänge.

  • Quo vadis Veganismus?

    Quo vadis Veganismus?

    Der Moderator Michel Friedman ist selbst bekennender Fleischesser und er hat es Sebastian Joy, dem Geschäftsführer des Vegetarierbundes Deutschland e.V. (VEBU), nicht leicht gemacht. In dem Feature, das unter dem Titel „Blutwurst oder Tofu - Der Glaubenskrieg ums Fleisch – Friedman schaut hin“ Anfang April 2016 vom Sender N24 ausgestrahlt wurde, durften wir dabei sein, als in der Neuköllner Blutwurstmanufaktur 700 Blutwürste händisch hergestellt wurden, und wir erfuhren, dass Blutwürste das älteste und eines der gesündesten Fleischprodukte sind. Und überdies entspricht die Herstellung und damit der Konsum von Blutwurst der ehrenwerten Devise, das ganze Tier zu verwerten anstatt nur Filets und Schinken.

 

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