Als Chief Executive Officer leitet Han de Groot die globale Strategie der Rainforest Alliance. Mit einer starken Vision und Leidenschaft für Nachhaltigkeit hat er das Wachstum von UTZ zum weltweit größten Zertifizierungsprogramm für Kaffee und Kakao begleitet und leitet nun die 2018 fusionierte Rainforest Alliance. Vorher war er unter anderem in verschiedenen Positionen im niederländischen Ministerium für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität tätig.
Der jüngste Klimabericht hat weltweit für Aufregung gesorgt. Die Autoren rufen zu sofortigen Maßnahmen auf, um die Auswirkungen des Klimawandels so weit wie noch möglich einzudämmen. Der Klimabericht zeigt: Wir stehen an einem kritischen Punkt für die Zukunft unseres Planeten. In Kattowitz (Polen) findet gerade der diesjährige Klimagipfel statt, auf der die am Pariser Klimaabkommen beteiligten Nationen Lösungen gegen den voranschreitenden Klimawandel beschließen wollen.
Rund 93 Prozent der Privathaushalte mit Garten verzichten ganz oder weitgehend auf Pestizide und synthetische Dünger – das zeigt eine neue Auswertung der Förderbank KfW aus dem Energiewende-Barometer. Auf 7.000 Quadratkilometern Gartenfläche wächst ein Biodiversitäts-Reservoir. Die Landwirtschaft hingegen verbraucht weiter rund 29.000 Tonnen Pestizid-Wirkstoffe jährlich.
»Die Unternehmen der Schwarz Gruppe haben ihre Klimaziele von der SBTi validieren lassen und liefern dort, wo sie direkten Einfluss haben: Scope 1 und 2 sanken um 44,1 Prozent gegenüber 2019. Doch die Gesamtemissionen steigen – getrieben von Scope 3, das rund 98 Prozent der Bilanz ausmacht. Im Interview erklärt Michael Löscher, Leiter der Klimastrategie der Unternehmen der Schwarz Gruppe, warum Wachstum und Emissionsentwicklung vorerst nicht entkoppelt sind, woran belastbare Produktemissionsdaten in der Lieferkette scheitern – und warum er bei Fleisch, Milchprodukten und pflanzlichen Alternativen den größten Hebel sieht.
»Am 30. Juli, ist Earth Overshoot Day (deutsch: Erdüberlastungstag). Ab diesem Tag lebt die Menschheit rechnerisch über ihre ökologischen Verhältnisse: Die natürlichen Ressourcen, die die Erde innerhalb eines Jahres erneuern kann, sind dann bereits aufgebraucht. Um den aktuellen weltweiten Verbrauch zu decken, wären rund 1,73 Erden nötig.
»Interface will bis 2040 CO2-negativ wirtschaften, und zwar ohne Kompensation. Der neue Impact Report zeigt, wie das Unternehmen diesem Ziel näherkommt: mit sinkenden Emissionen, gebundenem Kohlenstoff und innovativen Produkten wie einem CO2-negativen Kautschukboden-Prototyp. UmweltDialog blickt auf die aktuellen Zahlen und Fortschritte.
Unsere Verantwortung/Mitgliedschaften
© macondo publishing GmbH
Alle Rechte vorbehalten.