Als Chief Executive Officer leitet Han de Groot die globale Strategie der Rainforest Alliance. Mit einer starken Vision und Leidenschaft für Nachhaltigkeit hat er das Wachstum von UTZ zum weltweit größten Zertifizierungsprogramm für Kaffee und Kakao begleitet und leitet nun die 2018 fusionierte Rainforest Alliance. Vorher war er unter anderem in verschiedenen Positionen im niederländischen Ministerium für Landwirtschaft, Natur und Lebensmittelqualität tätig.
Der jüngste Klimabericht hat weltweit für Aufregung gesorgt. Die Autoren rufen zu sofortigen Maßnahmen auf, um die Auswirkungen des Klimawandels so weit wie noch möglich einzudämmen. Der Klimabericht zeigt: Wir stehen an einem kritischen Punkt für die Zukunft unseres Planeten. In Kattowitz (Polen) findet gerade der diesjährige Klimagipfel statt, auf der die am Pariser Klimaabkommen beteiligten Nationen Lösungen gegen den voranschreitenden Klimawandel beschließen wollen.
Der Klimawandel schreitet in hoher Geschwindigkeit voran. Umso wichtiger ist es, wirtschaftliches, gesellschaftliches und politisches Handeln wirkungsvoll auf das Ziel der Treibhausgasneutralität in 2045 in Deutschland auszurichten. Dass dieses Ziel weiterhin erreicht werden kann, zeigt eine neue Studie des Umweltbundesamtes (UBA). Die kurzfristigen Klimaschutzziele bis 2030 müssen weiterhin konsequent verfolgt werden. Bis 2040 braucht es fortwährend eine ambitionierte Klimaschutzpolitik, die bereits in einen robusten Korridor hin zur Treibhausgasneutralität einschwenkt.
»Nach 20 Jahren Verhandlungen wird das erste völkerrechtlich verbindliche Abkommen zum Schutz der biologischen Vielfalt auf Hoher See wirksam. Es soll Artenverlust stoppen, Meeresschutzgebiete ermöglichen und bis 2030 mindestens 30 Prozent der Ozeane unter Schutz stellen.
»Ab September 2026 müssen Unternehmen in der EU ihre Umweltversprechen beweisen können. Die EmpCo-Richtlinie verbietet pauschale Begriffe wie „klimaneutral“ oder „nachhaltig“, wenn sie nicht objektiv belegt werden können. Deutschland hat bis März 2026 Zeit, die neuen Regeln ins nationale Recht zu überführen. Wer künftig mit grünen Argumenten wirbt, braucht wasserfeste Nachweise.
»In vielen Städten und Gemeinden wird angesichts des anhaltenden Frosts wieder großzügig Streusalz eingesetzt – mit fatalen Folgen für Bäume, Böden und Gewässer. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) warnt: Vor allem in Kombination mit Trockenheit wird Streusalz zum Baumkiller Nummer Eins und fordert deshalb von den Gemeinde- und Grünverwaltungen eine Intensivkur für die Stadtbäume im Frühjahr.
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