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21.11.2018

Lieferkette

Nachhaltige Lieferketten stehen im Fokus

Für nahezu vier von fünf Unternehmen in Großbritannien und USA aus den Bereichen Einzelhandel, Verpackungs- und schnelldrehender Konsumgüter (CPG/ FMCG) ist Nachhaltigkeit in der Lieferkette ein strategisches Schwerpunktthema. Gleichzeitig haben aber nur acht Prozent der Unternehmen ihre Nachhaltigkeitsziele erreicht.

Nachhaltige Lieferketten stehen im Fokus

Dies geht aus einer aktuellen Befragung hervor, die der Software-Spezialist iPoint bei 250 Entscheidern für Supply Chain Management von US- und UK-Unternehmen durchgeführt hat. Nach den Motiven für die Umsetzung einer nachhaltigen Lieferkette gefragt, gaben 41 Prozent der Unternehmen an, Kosten sparen zu wollen. Für rund 30 Prozent der befragten Unternehmen geht es darum, Umweltbelastungen zu reduzieren. Für jeweils rund ein Drittel sind die Erwartungen ihrer Stakeholder und der Schutz vor Reputationsschäden mit Blick auf Nachhaltigkeit in der Lieferkette die ausschlaggebenden Motive. 

Trotz steigender regulatorischer Anforderungen verfügen bislang nur weniger als die Hälfte der Unternehmen über eine formal-hinterlegte Messung von Leistungskennzahlen, um die Umweltauswirkungen und Risiken ihrer Lieferkette zu bewerten. Nur 35 Prozent der befragten Einzelhändler und FMCG-Organisationen setzen dafür auf Digitalisierung und Software um die nötige Effizenz und Übersicht zu gewährleisten.

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„Wenn es um die soziale und ökologische Leistung und Risiken von Unternehmen geht, sind die Anforderungen in puncto Transparenz und Datenhandling massiv gestiegen“, sagt Jörg Walden, CEO von iPoint. Dies gilt gerade auch für deutsche Unternehmen, die sich in globalen, komplexen Lieferkettennetzwerken bewegen. „Wir beobachten, dass das Bewusstsein für nachhaltige Lieferketten vorhanden ist. Es wird in Zukunft jedoch um eine systematische und effiziente Implementierung und Bewertung gehen.“

Timo Buhman, leitender Produktmanager der Nachhaltigkeits- und Risikomanagementlösung CiDER betont: „Der Mehrwert für Unternehmen und Gesellschaft kann nur dann belegt werden, wenn sich Risiken und Nachhaltigkeit in einer systematischen Berichterstattung und deren Analysen widerspiegeln. Weil Risiken und Nachhaltigkeit Themen sind, die über organisationale Grenzen hinausgehen und durch Automatisierung vollständige Transparenz in den Beziehungen zwischen Organisationen und Lieferketten bringen, sehen wir hier einen echten Wettbewerbsvorteil und strategischen Nutzen für Unternehmen.“

Quelle: UD/cp
 

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