15.11.2019
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11.07.2019

Soziales Engagement

Firmen helfen Familien – ob Spielplatz, Schule oder stilles Örtchen

Sport-Sponsoring, Kulturförderung oder soziales Engagement: längst ist Corporate Citizenship zu einem festen Bestandteil der Unternehmenskultur geworden. Aber wie können sich Unternehmen zielgerichtet als „guter Bürger“ für die Gesellschaft einsetzen, sodass die Gemeinschaft und die Firmen gleichermaßen profitieren? UmweltDialog stellt zwei aktuelle Beispiele vor.

Firmen helfen Familien – ob Spielplatz, Schule oder stilles Örtchen

„Ich bin Mutter und Vater zugleich“, erzählt Nicky Laungani der Online-Plattform „For me:“ vom Konsumgüter-Hersteller Procter & Gamble. Der Alleinerziehende aus München trägt seit einigen Jahren die volle Verantwortung für seinen Sohn Narayan, seit die Mutter die Familie verlassen hat. Erziehung, Betreuung und finanzielles Auskommen der Familie – alles ruht auf seinen Schultern. „Im Alltag stehen Familien vor den unterschiedlichsten Herausforderungen, und häufig fehlt es ihnen an Zeit, Geld und praktischer Unterstützung“, weiß man bei P&G.

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Aus diesem Grund setzt sich das Unternehmen dafür ein, dass Familien eine höhere Anerkennung in Deutschland bekommen. Beispielsweise durch die Aktion #FamilienChancen, die das Unternehmen, unterstützt vom Fußballverein FC Bayern München, in der Bundesligasaison 2018/19 ins Leben gerufen hat. Dabei geht es aber nicht nur darum, mehr Aufmerksamkeit für die Lebenssituationen von Familien zu schaffen.Vielmehr will das Unternehmen konkret Hilfe durch verschiedene Spendenaktionen leisten. Beispielsweise

  • spendet P&G noch bis zum 3. August 2019 bei jedem Kauf seiner Produkte, wie etwa Ariel oder Pampers, bei Händlern der RTG-Gruppe – dazu zählen real, famila und Netto Nord –einen Cent an die RTL-Stiftung „Wir helfen Kindern“. Auf diese Weise unterstützen die Kunden Nachhilfeleistungen für Kinder in den Kinderhäusern: „Hier erhalten Schüler bereits seit 2009 Hausaufgabenhilfe, liebevolle Betreuung und werden durch kreative Spiel- und Bildungsangebote gefördert. Sie bekommen eine ausgewogene Mahlzeit und werden außerdem zum Thema gesunde Ernährung geschult“, informiert P&G Deutschland.
  • Außerdem hat das Unternehmen in der Fußball-Saison 2018/19 für jedes Liga-Tor, das der FC Bayern München schoss, 500 Euro für soziale Familienprojekte gespendet.
Key Visual Projekt #FamilienChancen

Zu den Projekten, die von #FamlienChancen profitieren, gehört zum Beispiel der Duisburger Verein „Livingroom – help youth grow“. Dieser setzt sich für benachteiligte Familien ein und will u.a. einen Spielplatzwagen anschaffen und eine Eltern-Kind-Gruppe fördern.

Win win-Situation

Dieses Engagement, das auch künftig fortgesetzt wird, ist ein gutes Beispiel dafür, wie Unternehmen sich als „guter Bürger“ positionieren und sich über die eigentliche Geschäftstätigkeit hinaus für die Gemeinschaft einsetzen. Strategisch an den eigenen Unternehmenszielen ausgerichtet, bietet es auch den Betrieben enorme Vorteile. Dem Unternehmenscoach Jörg Mann zufolge stärken Firmen dadurch zum Beispiel ihr Image, steigern ihre und die Bekanntheit ihrer Marken und vergrößern die Kundenbindung. So hat P&G etwa seine Spendenaktivitäten bei der Aktion #FamilienChancen auch an den Kauf seiner Produkte geknüpft.

Andere Branche, gleiches Prinzip: Auch die CWS Gruppe zeigt, wie man sich gemäß seiner eigenen Unternehmensziele für die Gesellschaft engagieren kann. So fördert der Experte für Berufsbekleidung und Hygienelösungen für Waschräume gemeinsam mit der German Toilet Organization den Schüler-Wettbewerb „Toiletten machen Schule“. Das Ziel ist es, die Bedeutung von Hygiene – speziell von Waschräumen – in den Fokus von Lehrern und Schülern zu rücken. Und das Interesse an dem Thema scheint vorhanden zu sein, denn an der aktuellen Wettbewerbsrunde haben 80 Schulen teilgenommen und unterschiedliche Konzeptideen eingereicht. So gründeten die Schüler Toiletten-Komitees, erstellten Dienstpläne für die Toilettenbetreuung oder erdachten eine App zur täglichen Beurteilung der Sauberkeit.

„Das Thema Schultoiletten ist nach wie vor an vielen Einrichtungen brisant. Schulen und ihre Betreiber stehen jetzt ebenso in der Pflicht wie Ausstatter und Lieferanten von Sanitäreinrichtungen“, sagt Frank Reisgies, General Manager Hygiene Core der CWS Gruppe. Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey hat ergeben, dass sich 40 Prozent der Eltern in Deutschland um die Sauberkeit in deutschen Schultoiletten sorgen. Fehlende Investitionen, mangelnde Achtsamkeit und Vandalismus seien dabei die Hauptprobleme. Die Folge: Die Toiletten werden vielerorts abgesperrt, Seife und Klopapier entzogen

Wettbewerb Toiletten machen Schule.

„Für Betreiber ist es immer empfehlenswert, sich auf eine erfahrene Beratung zu stützen. Diese empfiehlt zielorientiert geeignete Lösungen für die entsprechenden Nutzergruppen. Schulen haben hier einen besonderen Bedarf. Mit der Unterstützung der Aktion ‚Toiletten machen Schule‘ wollen wir helfen, das Bewusstsein und die Wertschätzung für die stillen Örtchen zu steigern, um die Hygienesituation nachhaltig zu verbessern“, erklärt Reisgies. Für mehr Wertschätzung gegenüber sanitären Anlagen und mehr Hygienebewusstsein sensibilisiert die CWS Gruppe darüber hinaus auch mit eigenen Aktionen wie dem Hygiene-Detektiv Inspektor Clean.

Quelle: UmweltDialog
 

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