19.11.2019
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10.01.2019

CSR-Strategie

Partnerschaften für nachhaltigen Kaffee

Gemeinsam für eine nachhaltige Entwicklung: Um die SDGs umzusetzen, erfordert es Partnerschaften auf globaler Ebene. Nespresso zeigt, dass solche Kooperationen möglich und sinnvoll sind. Mit verschiedenen Partnern hat das Unternehmen bereits viele Projekte, wie zum Beispiel das AAA Sustainable Quality Program, ins Leben gerufen – und damit Erfolge in mehreren Bereichen erzielt.

Partnerschaften für nachhaltigen Kaffee

Klimawandel, Armut, politische Konflikte: Die globalen Herausforderungen der heutigen Zeit sind komplex. Um sie anzugehen, verabschiedeten die Vereinten Nationen 2015 die Agenda 2030. Die 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung formulieren, was sich dringend ändern muss. Bewältigen kann man das nur gemeinsam: „Eine erfolgreiche Agenda für nachhaltige Entwicklung erfordert Partnerschaften zwischen Regierungen, der Privatwirtschaft und der Zivilgesellschaft“, heißt es von der UN.

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Wie die Privatwirtschaft das umsetzen kann, zeigt Nespresso. Das Unternehmen hat sich dazu verpflichtet, innerhalb seiner gesamten Wertschöpfungskette nachhaltig zu handeln. Doch dafür braucht es Kooperationen: „Wir sind davon überzeugt, unsere Nachhaltigkeitsinitiativen am besten mit sorgfältig ausgewählten Partnern umsetzen zu können, indem wir die richtige Expertise ins Boot holen“, sagt Mark Ruijgrok, Geschäftsführer Nespresso Deutschland. „Gemeinsam können wir unsere Ziele am besten erreichen.“ Dazu arbeitet das Unternehmen in vielen Projekten unter anderem mit verschiedenen Non-Profit-Organisationen zusammen.

Nachhaltiger Kaffeeanbau 

Eine davon ist die Rainforest Alliance. Mit dieser NGO verbindet Nespresso eine langjährige Partnerschaft. Schon 2003 starteten sie gemeinsam das AAA Sustainable Quality Program. Das soll den nachhaltigen Anbau von qualitativ hochwertigem Kaffee fördern, die Produktivität erhöhen und gleichzeitig die Lebensumstände der Kaffeebauern verbessern. Während Nespresso vor allem seine Kaffeeexpertise mit einbringt, ist die Rainforest Alliance für die Umweltaspekte zuständig. Dazu entwickelte die NGO einen Katalog von 39 Kriterien, die im Rahmen des Programms umgesetzt werden. Vor Ort überprüfen rund 400 Agronomen regelmäßig, dass die Kriterien von den teilnehmenden Kaffeefarmen eingehalten werden.

Über 80 Prozent des Kaffees bezieht Nespresso aus dem AAA Programm. Bis 2020 sollen es 100 Prozent sein. Mittlerweile profitieren schon über 75.000 Bauern in zwölf Ländern vom Programm, das zudem noch weitere Früchte trägt: „Für viele der Farmer hat die Teilnahme am AAA-Programm und die Übernahme dieser nachhaltig-qualitativen Methoden zu einem Zertifikat der Rainforest Alliance geführt. Das stellt einen erstaunlichen Erfolg dar, auf den wir alle unglaublich stolz sind“, erklärt Han de Groot, CEO der Rainforest Alliance.

Soziale Absicherung für die Kaffeebauern

Gleichzeitig ist das AAA-Programm auch Ausgangspunkt für weitere Partnerschaften und Projekte. So initiierten Nespresso und Fairtrade International, in Zusammenarbeit mit der kolumbianischen Regierung und lokalen Kaffeekooperativen, das AAA Farmer Future Program. Gemeinsam richteten sie eine Pensionskasse für die Kaffeebauern ein, um diese sozial abzusichern. Das soll sie vor den Risiken im Kaffeeanbausektor schützen und auch den folgenden Generationen eine Zukunft in diesem Bereich ermöglichen. Etwa 800 Bauern haben sich bereits für das Pensionsprogramm angemeldet. Langfristig will Nespresso damit über 40.000 Farmer erreichen. Neben der zusätzlichen Gründung einer fairtrade-zertifizierten Kooperative in Indonesien hat das Unternehmen außerdem mittlerweile zwei fairtrade-zertifizierte Kaffeesorten dauerhaft im Sortiment. Dario Soto Abril, CEO von Fairtrade International, glaubt an den Erfolg der gemeinsamen Kooperation: „Wir sind stolz auf die Zusammenarbeit zwischen Nespresso und Fairtrade und wir sind davon überzeugt, dass immer mehr Farmer von dieser Partnerschaft profitieren werden.“

Eine Frau pflückt Kaffeekirschen.

Gemeinsam gegen die Gender Gap

Mit der NGO TechnoServe arbeitet Nespresso vor allem an der Überwindung der Gender Gap im Kaffeesektor. Frauen dürfen dort nämlich häufig nicht über ihre eigenen Einkommen verfügen und sind nicht in Entscheidungen mit eingebunden. Die NGO und Nespresso untersuchten die Ursachen dafür und entwickelten auf dieser Grundlage Maßnahmen, die die Frauen fördern sollen. Statt eines klassischen Bewerbungsverfahrens für Agronomen, wurde beispielsweise ein mehrtägiges Training abgehalten. Im Anschluss daran wählte man die besten Kandidaten aus. So bewarben sich mehr Frauen als zuvor: Etwa 30 Prozent der knapp 400 Agronomen im AAA Programm sind mittlerweile weiblich. Die Bemühungen mündeten außerdem in dem AAA Gender Report. Mit diesem Analysetool lassen sich die Ursachen für Gender Gaps im Kaffeeanbausektor weiter untersuchen und besser verstehen. Der Report steht deshalb öffentlich zur Verfügung und kann auch von anderen Akteuren im Kaffeebereich genutzt werden.

Darüber hinaus setzt Nespresso mit TechnoServe ein Agroforstwirtschaftsprogramm um, das das Unternehmen zusammen mit der Organisation Pur Projet entwickelte. Ziel dabei ist es, die Klimaresistenz der Kaffeefarmen zu erhöhen. Durch das Anpflanzen von Bäumen auf den Farmen will Nespresso den Boden vor Erosion schützen und so die Biodiversität steigern. Zudem binden die mittlerweile fast 1,5 Millionen Bäume CO2. Seit 2009 hat der Kaffeekapselhersteller die CO2-Bilanz für jede Tasse Kaffee bereits um 20 Prozent gesenkt. Bis 2020 soll der gesamte CO2-Fußabdruck noch einmal um bis zu zehn weitere Prozent reduziert werden.

Aluminium aus nachhaltiger Beschaffung

Nicht nur der Anbau von Kaffee soll nachhaltiger werden. Nespresso setzt sich auch für Aluminium aus verantwortungsvoller Beschaffung ein. Daher ist das Unternehmen, gemeinsam mit Organisationen wie dem WWF und der IUCN (International Union for Conservation of Nature), Gründungsmitglied der Stakeholderorganisation Aluminium Stewardship Initiative (ASI). 2014 hat die Initiative den ersten Standard für verantwortungsvolles unternehmerisches Handeln entlang der Wertschöpfungskette von Aluminium definiert und entsprechende Regeln aufgestellt. Seit 2018 die erste „Chain of Custody“-Zertifizierung eingeführt wurde, gibt es laufend immer mehr ASI-zertifiziertes Aluminium auf dem Markt. Nespresso hat sich als erstes Unternehmen dazu verpflichtet, bis 2020 nur noch ASI-zertifiziertes Aluminium zu nutzen.

Quelle: UmweltDialog
 

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