Mitglied des EWSA, EGB-Präsident, ehemaliger Vorsitzender des Allgemeinen Belgischen Gewerkschaftsbunds (ABVV-FGTB) und Berichterstatter der Initiativstellungnahme NAT/735 European Finance-Climate Pact des EWSA.
Vor Kurzem hat sich der Europäische Wirtschafts- und Sozialausschuss (EWSA) mit einer Stellungnahme in die grundlegend wichtige Debatte über die Bekämpfung des Klimawandels eingebracht. Der Klimawandel muss als Chance für die Schaffung neuer nachhaltiger und guter Arbeitsplätze begriffen werden, denn auf einem toten Planeten wird es keine Arbeitsplätze geben.
Alte Jeans, ausgediente T-Shirts, Wollpullover mit Löchern: Was im Altkleidercontainer landet, könnte schon bald ein zweites Leben führen – als Druckbogen, Verpackung oder Designpapier. Die Idee ist keine neue, aber eine, deren Zeit gerade erst beginnt. Zwischen mittelalterlicher Tradition, aktueller Forschung der TU Graz und ersten Industrieprodukten entsteht ein überraschend schlüssiges Kreislaufkonzept. – Von Elena Köhn –
»Während die EU mit dem Omnibus-Paket ihre Vorgaben zur Nachhaltigkeitsberichterstattung neu justiert, rücken ESG-Berichtspflichten (Umwelt, Soziales und Unternehmensführung) erneut in den Fokus: Wie müssen sie aussehen, damit sie echte Veränderungen anstoßen und die Wirtschaft nachhaltig und zukunftsfähig machen – ohne zur bürokratischen Last zu werden, Wachstum zu bremsen oder Greenwashing zu begünstigen?
»Mit tiefblauen Gewässern zwischen dramatischen Gipfeln ist die Guanabara-Bucht das Postkartenmotiv von Rio de Janeiro. Doch die berühmte Bucht ist auch eine der am stärksten verschmutzten Küstenregionen Brasiliens. Täglich fließen 98 Tonnen Abfall und 1,3 Milliarden Liter ungeklärte Abwässer ins Wasser. Doch am Kopf der Bucht, geschieht etwas Außergewöhnliches: Fischer und Krabbensammler haben sich zu Wächtern des Meeres erklärt und in zwei Jahren über 100 Tonnen Müll aus den Mangroven geholt. Die Folge: Krabben kehren zurück, rosa Löffler fliegen über die Baumkronen und Delfine wagen sich wieder in die revitalisierten Gewässer.
»Die Ausweisung von Lisima Lya Mwono als Ramsar-Gebiet markiert einen Meilenstein für den Naturschutz in Angola. Jahrzehntelange Schutzarbeit lokaler Gemeinschaften, bedrohte Ökosysteme, ein globaler Wasserbankrott und neue wissenschaftliche Erkenntnisse rücken die Region ins Zentrum internationaler Aufmerksamkeit.
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