Dimitris Dimitriadis ist Mitglied und ehemaliger Präsident des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses (EWSA).
Der Klimawandel gilt als eine der größten globalen Bedrohungen des 21. Jahrhunderts. Die immer extremeren Wetterereignisse – Stürme, Überschwemmungen und Waldbrände in ganz Europa – sind für unsere Gesellschaften, Volkswirtschaften und Ökosysteme eine erhebliche Bedrohung. Allein im Jahr 2017 verloren 200 Menschen durch extreme Wetterereignisse ihr Leben. Bei solchen Katastrophen werden gegenseitige Hilfe und eine Zusammenarbeit über nationale Grenzen hinweg gebraucht.
Die Deutsche Telekom hat als erstes DAX-40-Unternehmen konzernweit Klimaneutralität im eigenen Betrieb erreicht. Seit 2017 wurden die Treibhausgasemissionen um mehr als 94 Prozent gesenkt – durch grünen Strom, effizientere Netze, eine elektrifizierte Fahrzeugflotte und KI-gesteuerte Gebäude. Doch das ist erst der Anfang: Bis 2040 soll die gesamte Wertschöpfungskette netto-null werden. – Von Elmer Lenzen –
»Eine Milliarde Euro. Jeden Tag. Das ist die Summe, die wir laut aktueller Berechnungen der Agora-Studie in den kommenden Jahrzehnten in unser Energiesystem investieren müssen. Eine Milliarde – jeden Tag, um die Infrastruktur umzubauen, die Netze zu ertüchtigen und die Wende zu stemmen. Es ist eine Zahl, die unser Vorstellungsvermögen sprengt und die fundamentale Frage aufwirft: Wer soll das bezahlen? Und ist der Weg, den wir in Deutschland eingeschlagen haben, technologisch überhaupt zu Ende gedacht?
»Ein 16-Jähriger bricht bei 33 Grad Celsius während eines Probetrainings zusammen, erleidet einen Herzstillstand und muss von Sanitätern wiederbelebt werden. Was sich wie ein tragischer Einzelfall anhört, wird zunehmend zur Normalität auf den Fußballplätzen Lateinamerikas und darüber hinaus. Der Klimawandel gefährdet eine ganze Generation von Nachwuchsspielern und zwingt den weltweit beliebtesten Sport zu einem fundamentalen Umdenken.
»Naturwald Akademie veröffentlicht Policy Brief zur Bedeutung alter Wälder als Kohlenstoffspeicher und gibt Handlungsempfehlungen für Politik und Forstwirtschaft. Zentrales Ergebnis der analysierten Studien: Die Bedeutung junger Wälder als Kohlenstoffsenke wird überschätzt. Wissenschaftlicher Leiter Dr. Torsten Welle: „Alte Wälder sind keine überalterten Systeme, sondern dynamische, sich selbst regulierende Ökosysteme mit hoher struktureller Stabilität.“
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