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30.07.2015

Produktion

Mehr Nachhaltigkeit im Kartoffelanbau

Auf dem 9. World Potato Congress präsentierte Bayer CropScience jetzt seine jüngsten Innovationen und Beiträge zur Förderung einer nachhaltigen Kartoffelproduktion. Unter dem Motto „Innovating Together for Sustainable Potatoes“ präsentieren Experten des Unternehmens Produktneuheiten und neuartige Ansätze und unterstreichen damit einmal mehr die Rolle des Unternehmens als Innovationsführer auf diesem Gebiet.

Mehr Nachhaltigkeit  im Kartoffelanbau zoom
Mit einem Anteil von mehr als 25 Prozent ist China der größte Kartoffelproduzent weltweit. Wang Junqing ist stolz auf die Früchte seiner Arbeit.

Bayer CropScience unterstützt Kartoffelbauern in aller Welt dabei, ertragsstarke und hochwertige Kartoffeln auf nachhaltigem Wege zu erzeugen. Das Unternehmen bietet ihnen dazu integrierte Kulturlösungen, die auf die speziellen Anbaubedingungen abgestimmt sind, und effektive chemische und biologische Pflanzenschutzmittel sowie spezielle Beratungs- und Serviceleistungen in den Bereichen Umweltschutz, Effizienz und Sicherheit. „Bei Bayer leben wir unsere Mission ‚Science For A Better Life‘, indem wir unser umfangreiches Wissen teilen und Landwirten neue Technologien bieten“, erklärt Albert Schirring, Global Potato Manager. „Unsere Kernkompetenzen liegen in der Entwicklung und Bereitstellung integrierter Kulturlösungen, die lokal angepasst und auf die jeweiligen Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind. Die meisten von ihnen sind Landwirte, wir arbeiten aber auch mit anderen Akteuren entlang der Wertschöpfungskette der Kartoffelproduktion zusammen. Das gemeinsame Ziel besteht darin, einen nachhaltigen Produktivitätsanstieg zu ermöglichen und die Erntequalität zu verbessern.“

„Ich freue mich sehr, dass der World Potato Congress in diesem Jahr in China stattfindet. Mit der Entscheidung der chinesischen Zentralregierung, die Kartoffel als alternatives Grundnahrungsmittel zu fördern, wird diese eine wichtige Rolle in der Sicherung der lokalen Nahrungsmittelversorgung spielen“, meint Rob Hulme, Landesleiter für Bayer CropScience in China. „China ist schon heute der weltweit größte Kartoffelproduzent, hat aber noch immer erhebliche unerschlossene Potenziale, sowohl in Bezug auf die Quantität als auch Qualität. Neben dem Beitrag zur nationalen Ernährungssicherung und einer abwechslungsreicheren Ernährung könnte ein höherer Konsum von Kartoffeln die Nachhaltigkeit der chinesischen Landwirtschaft langfristig stärken. Im Vergleich zu anderen Grundnahrungsmitteln kommen Kartoffeln mit deutlich weniger Wasser aus und eine Bewässerung ist in der Regel nicht erforderlich“, erklärt Hulme.

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Produktinnovationen und integrierte Anbaustrategien für Kartoffeln als Reaktion auf die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen

Um den individuellen Anforderungen der Landwirte weltweit gerecht zu werden, greift Bayer CropScience auf ein breites und modernes Portfolio von Pflanzenschutzmitteln zurück. Zu den Schlüsselinnovationen, die auf dem Kongress vorgestellt wurden, zählen das Beizmittel Emesto, ein leistungsstarkes Fungizid zur Bekämpfung von Knollen- und Bodenkrankheiten, Movento, eine innovative Lösung zur effektiven Bekämpfung der sogenannten Zebra-Chip-Krankheit, die von Blattflöhen übertragen wird, und Velum, eine überaus effektive Lösung mit einem vorteilhaften Sicherheits- und Umweltprofil, mit der sich Nematoden schon in sehr geringer Dosis dauerhaft bekämpfen lassen.

Ein beachtliches Potenzial birgt auch die Schädlings- und Krankheitsbekämpfung mit biologischen Produkten. Eine aktuelle Innovation auf diesem Gebiet ist das biologische Fungizid Serenade. Es stärkt den integrierten Pflanzenschutz und ist in Kombination oder Rotation mit chemischen Pflanzenschutzmitteln ein wichtiges Mittel im Resistenzmanagement. Ein weiterer wichtiger Vorteil besteht in der kurzen Wartezeit bis zur Ernte und zum Wiederbetreten der behandelten Flächen, sodass der Landwirt bei der Anwendung zeitlich sehr flexibel ist.

Die Kartoffelbauern können über Bayer CropScience tagtäglich auf ein globales Netzwerk von Agrarexperten rund um den Globus zugreifen, die ihnen mit fachlichem Rat zur Seite stehen. Auf diese Weise trägt das Unternehmen dazu bei, dass die Qualitätsstandards im Kartoffelanbau hoch bleiben und stetig verbessert werden. Spezialisierte Teams mit guter Kenntnis der verschiedenen Anbauregionen helfen den Landwirten mit einer auf sie zugeschnittenen fachlichen Beratung und schulen sie im sicheren Umgang mit Pflanzenschutzmitteln und in der guten landwirtschaftlichen Praxis. Außerdem helfen sie ihnen, sich das nötige Spezialwissen anzueignen, um den Anforderungen der Wertschöpfungskette besser gerecht zu werden.

Anspruchsvolle kundenorientierte Lösungen über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg

Neben der Unterstützung der Landwirte setzt sich Bayer CropScience auch für eine engere Zusammenarbeit entlang der Wertschöpfungskette ein, um eine nachhaltige Landwirtschaft zu fördern. In seinen Food-Chain-Partnership-Projekten bringt das Unternehmen Landwirte, Verarbeitungsbetriebe und Handel zusammen. Davon profitieren nicht nur die Partner, sondern letzten Endes auch die Endverbraucher. Das gemeinsame Ziel der Food-Chain-Partnership-Projekte besteht darin, das umfassende Wissen des Unternehmens über die Anbaukulturen und die Wertschöpfungskette zu nutzen, um die Ernteerträge und die Produktqualität zu verbessern. Auf diese Weise können Produktivität und Wirtschaftlichkeit mithilfe nachhaltiger landwirtschaftlicher Methoden gesteigert werden. Die Kunden und Partner profitieren von einer effizienten Rückverfolgbarkeit, sie erhalten Unterstützung bei der globalen Zertifizierung der Ware und beim Zugang zu neuen Märkten.

Farming Plus ist ein innovatives Servicetool, das von Erzeugern weltweit in Food-Chain-Partnership-Projekten eingesetzt wird. Damit lässt sich die Nachhaltigkeit der praktizierten Anbaumethoden anhand von wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Kriterien bewerten. Direkte Kontakte zwischen den Landwirten und Partnern tragen zu einer kontinuierlichen Verbesserung der landwirtschaftlichen Praktiken bei und stärken dadurch die Nachhaltigkeit.

Die Kartoffel – eine vielseitige Kulturpflanze für die weltweite Ernährung

Die Kartoffel besticht durch Vielfalt und Abwechslungsreichtum: im Geschmack und im Geruch, in Bezug auf die lokalen und regionalen Vorlieben und in ihrem gesundheitlichen Nutzen. Sie enthält kaum Fett, dafür aber viel Stärke, Vitamine und Mineralstoffe und leistet dadurch einen wichtigen Beitrag zu einer gesunden Ernährung. Es gibt mehr als 5.000 Kartoffelsorten rund um den Globus und sie werden unter nahezu allen Klimabedingungen angebaut: von den kalten Berghängen der Anden bis hin zu den tropischen Steppenlandschaften Asiens. Die industrielle Verarbeitung der Knolle nimmt zu, auch dank der zunehmenden Popularität von Fritten, Klößen und Kroketten.

Verbesserte Anbaumethoden rund um den Globus lassen die Produktivität stetig ansteigen. So lag die weltweite Kartoffelernte 2013 bei geschätzten 376 Millionen Tonnen; das entspricht einem Anstieg von über 20 Prozent in den vergangenen zwei Jahrzehnten. China ist der weltgrößte Kartoffelproduzent und nimmt über 25 Prozent der Weltproduktion für sich in Anspruch. Bei einer vergleichsweise geringen Durchschnittsproduktivität von rund 17 Tonnen je Hektar birgt das Land immer noch ein beträchtliches Ertragssteigerungspotenzial verglichen mit Europa (30 Tonnen je Hektar) oder den USA (über 40 Tonnen je Hektar).

Quelle: UD/cp
 

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