20.08.2019
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06.08.2019

Lieferkette

Nachhaltiges Einkaufen beginnt mit fairer Beschaffung

Ob CO2-Ausstoß oder „Greenwashing“ – Verbraucher schauen immer genauer hin. Das gilt insbesondere für Online-Händler. memo hat sich hier einen guten Ruf erarbeitet - mit Transparenz und nachhaltiger Beschaffung.

Nachhaltiges Einkaufen beginnt mit fairer Beschaffung

Kein Unternehmen kommt ohne Lieferanten aus. In der Wertschöpfungskette zwischen dem Verbraucher als Endpunkt und dem Rohstoffhersteller als Ausgangspunkt ist jedes Unternehmen angesiedelt: Bei direkter Endkundenbeziehung spricht man von B2C-Geschäften, bei allen nachgelagerten Transaktionen von B2B-Beziehungen. Und für diese Zulieferer gelten dieselben sozialen oder ökologischen Anforderungen. Dieses Markenversprechen ist man dem Kunden schuldig.

Soweit die Theorie. In der Praxis fangen hier die Herausforderungen aber erst an: Wer als Händler in Bangladesh, China oder Rumänien einkauft, muss schon aktiv einfordern und prüfen, ob Menschen- und Umweltrechte auch eingehalten werden. Selbstverständlichkeit ist dabei – leider – noch immer eher das Gegenteil. 

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An dieser Stelle setzt die nachhaltige Beschaffung an: Sie „umfasst die Planung, Umsetzung und Überwachung der notwendigen Instrumente und Abläufe zur Durchsetzung von Nachhaltigkeitsstandards bei Lieferanten.“ Der „Kompass Nachhaltigkeit“ des BMZ und Deutschen Global Compact Netzwerks gibt hier gute Orientierung;
Schritt für Schritt werden hier die wichtigsten Maßnahme erläutert und verfügbare Instrumente sowie Methoden erläutert: 

  1. Verhaltenskodex definieren,
  2. Lieferanten zur Einhaltung des Verhaltenskodex verpflichten,
  3. risikoreiche Lieferanten kontrollieren,
  4. und im Konfliktfall über weitere Zusammenarbeit entscheiden.

Wie wählt memo seine Produkte aus?

Ein klarer Fahrplan, der aber von Produkt zu Produkt angepasst werden muss. Das Material beinhaltet andere Fragestellungen als Textilien, Kakao andere als Chemikalien. „Generell ist es unser Anspruch, in jedem Bereich Produkte ins Sortiment aufzunehmen, die sich durch ihre nachhaltigen Eigenschaften besonders auszeichnen“, heißt es dazu bei memo. „Vor der endgültigen Entscheidung zur Aufnahme eines Produkts in unser Sortiment führen wir anhand von Mustern umfassende Tests durch. Deren Umfang und Prüfkriterien sind abhängig von der Komplexität des Produkts. Bei Bedarf ziehen wir externe Berater oder Ergebnisse neutraler Tests und Untersuchungen hinzu.“

Ausschlaggebend für die Aufnahme eines Produkts in das laufende Sortiment von memo sind dabei Faktoren wie ressourcenschonende Herstellung, sozialverträgliche Arbeitsbedingungen in der Produktion, Energieeffienz und Recyclingfähigkeit sowie natürlich Qualität und faire Preise.

memo setzt bei der Lieferantenauswahl auch auf Langfristigkeit und den Ausbau von Kompetenzen: „Falls ein Produkt grundsätzlich gut geeignet ist, jedoch geringfügige, verbesserungsfähige Abweichungen zu unseren Kriterien besitzt, versuchen wir zusammen mit dem Hersteller eine Lösung zu finden und das Produkt gemeinsam zu optimieren.“ 

Umweltzeichen und Labels

Für die meisten Verbraucher sind Umweltzeichen und Labels die schnellste und einfachste Art, sich Orientierung zu verschaffen: Idealerweise werden diese von unabhängigen Zertifizierungsorganisationen oder Verbänden vergeben. Ihr guter Name – beispielsweise der Blaue Engel – garantieren die nachhaltigen Eigenschaften des jeweiligen Produktes. Bei memo heißt es dazu: „Produkte, die bereits damit ausgezeichnet sind, werden bevorzugt ins Sortiment aufgenommen. Wichtig ist uns dabei jedoch, den Verbraucher nicht mit einem undurchdringlichen "Label-Dschungel" zu verunsichern, sondern ihn mit ausgewählten und zuverlässigen Kennzeichnungen beim Einkauf zu unterstützen und damit bewussten Konsum zu fördern.“

Gerade letzterer Aspekt ist wichtig: Weit über 700 Labels und Managementstandards listet alleine die Plattform Label Online der Verbraucher Initiative. Nicht alle sind überzeugend. Erst im Zusammenspiel mit einem nachhaltigen Beschaffungsmanagement, das Produkte und Prozesse kritisch hinterfragt, wird das Labeling konsistent. Gerade aus dieser Kombination zieht ein Händler seine Reputation. Und wer das so lange, transparent und gut macht wie memo wird nicht nur regelmäßig mit Auszeichnungen geehrt, sondern punktet vor allem auch bei den Verbrauchern. 

Quelle: UmweltDialog
 

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