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Leben & Wohnen

Auf nachhaltige Haushaltsgeräte umstellen – so funktioniert es

Die Themen Klimaschutz, Umweltschutz und Nachhaltigkeit sind in aller Munde. Immer mehr Bürger zweifeln den Lebensstil an, der sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten verbreitet hat. Größer, schneller und mehr war die Devise, sowohl bei Wohnungen, Autos oder Haushaltsgeräten. Aus diesem Grund sinkt der Stromverbrauch in vielen Haushalten nicht, auch wenn es immer effizientere Geräte gibt.

06.12.2019

Auf nachhaltige Haushaltsgeräte umstellen – so funktioniert es zoom

Luxuriöse, große Geräte, technische Spielereien, große TV Geräte und Spielekonsolen, die sich mittlerweile in den meisten Haushalten finden, treiben den Stromverbrauch in die Höhe. Gemeinsam mit den steigenden Strompreisen ergibt sich eine finanzielle Belastung für viele Haushalte, die abgemildert werden könnte.

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Die Idee des bewussten Konsums ist für viele Verbraucher attraktiv 

Doch es sind nicht die Kosten allein, die stören. Viele Verbraucher möchten sich von Lasten befreien, haben die Idee des Minimalismus für sich entdeckt und wollen reduzieren – sowohl was den Platz, als auch die Ausstattung und die Kosten des Lebens und des Haushalts betrifft. Lieber etwas weniger besitzen, dafür mehr Ressourcen etwa für die Freizeit haben, lautet die Devise. Viele Geräte oder Werkzeuge kann man sich ausleihen beziehungsweise grundsätzlich mit anderen gemeinsam verwenden. Das stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl. Wer dann noch öfter vor Ort kauft, anstatt online zu bestellen, ist auf dem besten Weg in ein bewussteres Leben.

Was man nicht vergessen darf: Das Leben im Überfluss, das die meisten gerade führen, hat seinen Preis, der nicht nur in Euro gemessen werden sollte. Die Lösung im Haushalt kann es sein, auf effizientere Geräte umzustellen, was man jedoch nicht übers Knie brechen sollte. Wer nämlich einfach seine Geräte entsorgt, erzeugt neuen Elektroschrott, was nicht als nachhaltig gelten kann. Ein sanfter und überlegter Umstieg ist die bessere Alternative. 

Überlegt umsteigen 

Vor dem Umstieg auf sparsamere Geräte sind einige Überlegungen zu machen. Zum Beispiel:

  • Was brauche ich wirklich? Der große Side-by-Side-Kühlschrank hat ausgedient, wenn die Kinder ausziehen und der Haushalt dadurch deutlich kleiner wird. Bei einer Sanierung des Badezimmers kann man überlegen, anstelle der überdimensionalen Eckbadewanne eine sparsamere Dusche einbauen zu lassen. 
  • Wie kann ich meine Nutzung optimieren? Oftmals folgt man im Alltag seinen Ritualen, die gar nicht mehr hinterfragt werden. Das betrifft auch die Nutzung von Geräten. Der Wäschetrockner zum Beispiel ist zwar sehr praktisch, verbraucht aber sehr viel Energie. Deutlich sparsamer ist es, die Wäsche an der Luft zu trocknen. In anderen Fällen kann ein Gerät Zeit und Geld sparen, zum Beispiel, wenn man einen sparsamen Staubsauger benutzt, anstatt zu fegen und dann Wischwasser erhitzen zu müssen.
  • Wie lange ist die Lebensdauer meiner Geräte noch? Niemand muss vorhandene Geräte überstürzt entsorgen, nur weil sie nicht der höchsten Effizienzklasse entsprechen. Sicherlich kann man durch eine Neuanschaffung Energie einsparen, doch zunächst muss sich der Kauf wieder amortisieren. Wer unbedingt gleich auf ein anderes Gerät umsteigen will, sollte das vorhandene am besten verkaufen oder verschenken. So entsteht kein Elektroschrott, sondern es wird noch weiter genutzt. Bei der Neuanschaffung sollte dann gleich auf die höchste Effizienzklasse geachtet werden, auch wenn diese Geräte den höchsten Anschaffungspreis haben.

Welche Geräte im Haushalt fressen am meisten Energie?

Nicht alle Geräte sind gleich „schlimm“, was den Stromverbrauch betrifft – es gibt einige, die besonders zu Buche schlagen. Generell kann man sagen, dass alle Geräte, die Wärme oder Kälte erzeugen, besonders viel Energie verbrauchen. Das sind etwa der Kühlschrank, der Herd und Backofen und der Wäschetrockner. Hier lohnt sich der Umstieg auf effizientere, eventuell sogar kleinere Geräte besonders. Die Einstellungen sollten regelmäßig überprüft werden.

Richtig gelagerte Lebensmittel im Kühlschrank halten um ein Vielfaches.

Natürlich sollte auch die Summe des Stromverbrauchs der vielen anderen Geräte wie Staubsauger, Computer, Ventilator & Co. nicht unterschätzt werden. Vor allem dann, wenn sie dauernd am Netz hängen und bei Nichtgebrauch höchstens in den Stand-by-Modus gestellt werden, anstatt sie ganz auszuschalten, werden sie zu Stromfressern. Das gilt auch für Geräte, deren Einstellungen seit längerer Zeit nicht überprüft worden sind. Zum Beispiel:

  • Es ist völlig ausreichend, wenn im Kühlschrank sieben bis acht Grad herrschen – man muss ihn nicht auf den Gefrierpunkt herunterkühlen. 
  • Wer sein Wasser im Bad mit einem Boiler erhitzt, sollte sich bewusst machen, dass er im Laufe des Tages immer wieder auf die angegebene Temperatur heizt – auch wenn man nur morgens oder abends das heiße Wasser benötigt. 
  • Das Abwaschen mit der Hand ist hingegen eher ineffizient, zumindest dann, wenn das Wasser mit Strom erhitzt wird. Ein sparsamer Geschirrspüler ist effizienter.

Brauche ich wirklich etwas Neues?

Während es beim Thema Waschmaschine oder Kühlschrank durchaus sinnvoll sein kann, auf ein neues und effizienteres Gerät zu setzen, ist das bei den meisten anderen, technischen Gadgets etwas anders. Das neue Handy verbraucht meist nicht weniger, sondern mehr Strom und das für Funktionen, die man oftmals gar nicht benötigt. Ähnlich ist es beim PC, dem Laptop oder den Spielekonsolen. Hier sollte man seine Kaufentscheidungen sehr bewusst treffen und sich nicht von der Werbung verleiten lassen. Die Lebensdauer vieler Geräte könnte deutlich erhöht werden, wenn sie nicht so schnell ausgetauscht werden würden.

Quelle: UD/cp
 

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