12.11.2019
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07.11.2019

Leben & Wohnen

Nachhaltigkeit beim Shoppen – so geht es

Nachhaltigkeit beim Einkaufen lässt sich Stück für Stück in den Alltag integrieren. Die meisten fangen mit Müllvermeidung und mehr Achtsamkeit beim Lebensmittelkauf an. Aber auch im Bereich Mode kann man nachhaltig konsumieren. Das bedeutet nicht automatisch Ökokleidung aus Biofasern. Was man beim nachhaltigen Kleiderkauf beachten sollte verraten die folgenden Tipps.

Nachhaltigkeit beim Shoppen – so geht es

Die Garderobe ausmisten und reparieren

Bevor man sich neue Klamotten zulegt, sollte man einen Blick in den eigenen Schrank werfen. Denn darin könnten vergessene Teile versteckt sein, die man gerne wieder anzieht. Überflüssiges sollte man aussortieren und spenden oder weiterverkaufen. Wegwerfen wäre Verschwendung, wenn die Kleidung noch brauchbar ist.

Es kommt der Umwelt auch zu Gute, wenn man öfter mal zu Nadel und Faden greift: Nicht jedes T-Shirt mit einem Loch muss entsorgt werden. Vieles lässt sich flicken und aufwerten. Aus etwas Altem etwas Neues zaubern, dieser Trend hat einen Namen: Upcycling. Sobald eine Jeans ausgedient hat, eignet sie sich beispielsweise perfekt als Basis für eine Tasche. Viele Textilhersteller stellen mittlerweile sogar Anleitungen bereit, um Kleidung zu reparieren.

Augen auf beim Kleidungskauf

Sind die Altlasten reduziert, gilt es in der Zukunft verstärkt auf ein nachhaltiges Shoppingverhalten zu achten. Statt sogenannte Fast Fashion zu shoppen, sollte man auf Slow Fashion umsteigen: Mittlerweile bieten viele umweltfreundliche Bio-Labels modische Waren zu fairen Preisen und in guter Qualität an. Einige deutsche Marken produzieren bewusst nur in Deutschland oder Europa. Ein Beispiel ist der Anbieter LaShoe. Kunden bekommen dort hochwertige Schuhe, die noch dazu besonders fußschonend sind – unter anderem modische Stiefel in großer Auswahl.

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Wer bei den Bio-Labels nicht das Passende findet, kann sich in Secondhand-Läden umsehen. Das ist eine gute Alternative, die der Umwelt nicht zusätzlich schadet. Impulskäufe sind dagegen problematisch, weil man die gekauften Gegenstände in der Regel eigentlich kaum braucht. Sie verstauben schnell in der Ecke und werden irgendwann quasi unbenutzt entsorgt. Deshalb ist es immer sinnvoll, das Für und Wider zu bedenken. Braucht man den Gegentand wirklich?

Online oder im Laden kaufen?

Viele Menschen sind der Meinung, dass sie der Umwelt einen Gefallen tun, wenn sie nicht lokal einkaufen gehen, sondern online bestellen. Schließlich falle dadurch die Fahrt mit dem Auto weg und man spare Plastiktüten, lautet häufig die Argumentation. Das ist vom Grundgedanken her zwar richtig, jedoch wirken sich andere Aspekte negativ auf die Umwelt aus: Die CO2-Emissionen, die bei der Lieferung des Pakets mit dem Transporter entstehen, sind in der Regel höher als bei einer Fahrt mit dem Pkw. Außerdem werden die meisten bestellten Artikel gar nicht behalten, sondern zurückgeschickt, was dann zusätzliche Fahrten zur Folge hat. Die häufig kostenlosen Retouren verleiten regelrecht dazu, mehr zu bestellen als notwendig.

Die beste Lösung: Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, nur kaufen, was man wirklich braucht, auf gute Qualität, fair und umweltfreundlich produzierte Kleidung setzen, Verpackungsmaterial vermeiden und lokal beziehungsweise regional kaufen.

Quelle: UD/cp
 

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