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Nachhaltigkeit: Energiedienstleister ista geht mit gutem Beispiel voran

Die Krise als Chance? Der Essener Energie- und Immobiliendienstleister ista nutzt die Corona-Pandemie, um die eigene Ökobilanz weiter zu optimieren – durch weniger Dienstreisen, mehr Videokonferenzen, mehr Webinare. Schon vor der Krise konnten die Energieprofis ihre Nachhaltigkeitskennzahlen signifikant verbessern.

16.07.2020

Nachhaltigkeit: Energiedienstleister ista geht mit gutem Beispiel voran
ista Zentrale

Das lässt sich dem jüngsten Fortschrittsbericht zur Nachhaltigkeit entnehmen, den der Konzern mit Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Essen Ende Juni vorgelegt hat. Erfreuliches hat ista unter anderem zum Klimaschutz zu vermelden. Da steht unterm Strich ein Minus von 900 Tonnen gegenüber dem Vorjahr auf nun weltweit rund 10.000 Tonnen CO2 – ein Rückgang um satte 8,4 Prozent gegenüber dem Niveau des Jahres 2018.

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Ökokennzahlen im grünen Bereich 

ista- Vorstandsvorsitzender Thomas Zinnöcker sagt, er freue sich, dass „wir uns bei unseren neuen gruppenweiten Umweltkennzahlen in der Summe verbessern konnten“. Durch die Corona-Krise erwartet der Diplom-Kaufmann zusätzlichen Schub für mehr Nachhaltigkeit. „Wir haben die Reisetätigkeit im ersten Halbjahr 2020 erheblich gesenkt und die Digitalisierung des Konzerns vorangetrieben. Beispielsweise bieten wir unseren Kunden aus der Immobilienbranche verstärkt Webinare an, um Anfahrten und Reisetätigkeiten zu reduzieren.“ 

Zinnöcker sagt, die positiven Erfahrungen, die man mit solchen digitalen Treffen in der Krise bislang gemacht habe, könnten „auch nach Corona zum neuen Standard werden.“ Die Voraussetzungen dafür könnten besser kaum sein: Die Steigerung der Energieeffizienz ist ista quasi in die DNA geschrieben. Die Essener zählen zu den führenden Anbietern von Verfahren, mit denen sich Energie- und Wasserverbräuche in Gebäuden messen und transparent machen lassen, etwa über (digitale) Wasser- und Wärmezähler oder moderne Heizkostenverteiler.

„Dicker-Pulli-Tag“ statt überhitzter Räume 

„Wir möchten unseren CO2-Fußabdruck auf der Welt verringern und damit einen Beitrag zur Rettung des Klimas leisten“, so Zinnöcker. Der eigene Betrieb ist davon nicht ausgenommen: Seit 2016 verfügen alle deutschen Standorte über ein zertifiziertes Energiemanagementsystem nach der international anerkannten Norm ISO 50001. Die Landesniederlassungen in der Schweiz, Luxemburg und Norwegen beziehen ihren Strom bereits komplett aus erneuerbaren Quellen. In Deutschland lag die Quote zuletzt bei 46 Prozent. Klimaneutralität strebt der Konzern bis 2050 an. 

Um den Klimaschutz in den eigenen Reihen voranzutreiben, wurden über drei Monate hinweg Klimaschutzwochen organisiert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Polen etwa traten Anfang 2020 zum „Dicker-Pulli-Tag“ an, um Heizenergie zu sparen, ihre Kolleginnen und Kollegen in Spanien machten sich für bessere Mülltrennung stark.

Beschäftigte geben Tipps für grüneres Leben

Wie praktizierter Klimaschutz aussehen kann und wie sich Nachhaltigkeit stärker im Alltag verankern lässt, erklären etliche ista-Beschäftigte im Fortschrittsbericht mit eigenen kurzen Wortbeiträgen. Katharina Feuerlohn etwa, die als Category Manager im Bereich Procurement & Supply Chain arbeitet und für überlegte Konsumentscheidungen wirbt: „Greif dir jede Woche ein Produkt heraus, das du regelmäßig nutzt, und informiere dich über nachhaltige Alternativen. So kannst du Schritt für Schritt etwas verändern.“

René Wagner, Sachbearbeiter im Rostocker ista-GeräteCenter, wiederum setzt auf Digitalisierung. Beim Drucken etwa gebe es inzwischen eine digitale Lösung, die helfe, überflüssige Ausdrucke zu vermeiden. „Zusätzliche Motivationshilfe zum Sparen: Man sieht, wie viele Seiten, Bäume und Kosten so gespart wurden.“ 

Max Hennig, Teamleiter iSP-Management im Bereich Field Service Management gibt einen Tipp zum Heizen: „Die meiste Energie verbrauchen Haushalte beim Heizen. Achte darauf, jeden Raum nur so warm zu heizen wie nötig. Denn jedes Grad weniger
an Raumtemperatur spart rund sechs Prozent Heizkosten ein. Darüber hinaus können so unnötige CO2-Emissionen vermieden werden.“

Im Gespräch mit der Generation Z 

Vorstandschef Thomas Zinnöcker sagt, dass es wichtig sei, in Sachen Klimaschutz und Nachhaltigkeit mit gutem Beispiel voranzugehen, bei unternehmerischen Entscheidungen langfristig zu denken, auch mit Blick auf die Lebensbedingungen und Chancen der nachfolgenden Generationen. „Viele Kinder und Jugendliche“, so Zinnöcker, „erheben deshalb lautstark ihre Stimmen.“ Es liege an „uns, zuzuhören und die richtigen Ideen zu entwickeln, um eine gute Zukunft zu ermöglichen“.

Eine Gelegenheit zum Zuhören hatten Zinnöcker und sein Co-Vorstand Lessing jüngst in einer eigens einberufenen Videokonferenz mit sieben Kindern von ista- Beschäftigten. Die jungen Menschen im Alter von neun bis 16 Jahren wollten zum Beispiel wissen, was das Unternehmen zum Schutz des Klimas macht, wie sie selbst in Schule oder Zuhause aktiv werden können, und was die Vorstände eigentlich privat gegen die Erderwärmung tun. Von Zinnöcker weiß man seitdem, dass er Plastik weitgehend vermeidet und die sparsamere Dusche dem warmen Wannenbad vorzieht. Mit gutem Beispiel vorangehen heißt eben auch für Vorstandsvorsitzende, von liebgewonnenen Gewohnheiten Abschied zu nehmen.

ista Fortschrittsbericht 2019/2020
ista Fortschrittsbericht 2019/2020

Über den Bericht

Der Energiedienstleister ista hat Ende Juni seinen jüngsten Fortschrittsbericht zu seinem Nachhaltigkeitsengagement vorgelegt. Der Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2019 ist der mittlerweile zehnte in dieser Reihe, betrachtet die insgesamt 46 weltweiten Landesgesellschaften des Unternehmens und dient ebenfalls als Fortschrittsbericht für den Global Compact der Vereinten Nationen. Sowohl die Kennzahlen zur Umweltleistung als auch die Mitarbeiterkennzahlen wurden durch die SGS-TÜV Saar GmbH (SGS) geprüft.

Quelle: UmweltDialog
 

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