Produktion

Nachhaltigkeit braucht die Beiträge der Chemie

Mit einer Tagung zur praktischen Umsetzung von Nachhaltigkeit in der chemischen Industrie startete jetzt die neue Gesprächsreihe „Zuhören. Verstehen. Handeln – Chemie3 im Dialog“. Damit stärkt die gemeinsame Nachhaltigkeitsinitiative des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI), der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) und des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie (BAVC) den Dialog mit ihren Stakeholdern und bringt das Thema Nachhaltigkeit in Deutschlands drittgrößtem Industriezweig voran.

12.11.2015

Nachhaltigkeit braucht die Beiträge der Chemie zoom

Um Nachhaltigkeit im unternehmerischen Handeln der Chemieindustrie besser sichtbar zu machen und zu stärken, hatte die Nachhaltigkeitsinitiative mehr als 150 Vertreter aus Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft zu der Tagung „Lieferkettenmanagement, Transparenz, Ressourceneffizienz – Wie sich Nachhaltigkeit in die Praxis umsetzen lässt“ eingeladen. Die positive Resonanz auf die Veranstaltung zeigt, dass die Chemie die Schlüsselthemen nachhaltigen Wirtschaftens mit konkreten Beiträgen vorantreibt.

„Mit der neuen Gesprächsreihe wollen wir unser Anliegen, Nachhaltigkeit auf allen Ebenen wirtschaftlichen Handelns zu integrieren, noch stärker in die Öffentlichkeit tragen und durch einen aktiven, transparenten Austausch von Ideen weiterentwickeln“, erläuterte Hauptgeschäftsführer des VCI, Utz Tillmann. „Dafür müssen wir einander zuhören. Es geht darum, die Anliegen der anderen zu verstehen und Zielkonflikte zu erkennen. Dann können wir erfolgreich gemeinsam an Lösungen arbeiten.“

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Nachhaltigkeit in den Lieferketten

Das gilt zum Beispiel für die Frage, wie Nachhaltigkeit in den Lieferketten verankert werden kann – eines der Themen, um die es bei der Auftaktveranstaltung ging. Dieses Ziel, das zeigte sich in den Diskussionen und Workshops, können Unternehmen nur dann erreichen, wenn Kooperationsmöglichkeiten genutzt werden und für alle Beteiligten ein Mehrwert entsteht. Ähnliches gilt auch für den Anspruch, die Nachhaltigkeitsbeiträge der Branche transparent zu machen: Ob Berichterstattung oder der Dialog mit den Stakeholdern – immer gilt, dass Transparenz einen Nutzen für beide Seiten bieten sollte. Nur so können Stellschrauben erkannt und Nachhaltigkeit im Unternehmen weiterentwickelt werden. Die effiziente Nutzung von Ressourcen zählt dabei zu den zentralen Beiträgen der Chemie.

„Nachhaltigkeit kann nur dann erfolgreich vorangetrieben werden, wenn die drei Dimensionen – Ökonomie, Ökologie und Soziales – gemeinsam in den Blick genommen werden“, unterstrich Klaus-Peter Stiller, Hauptgeschäftsführer des BAVC. „Unsere Initiative wirkt aktiv in die Branche hinein, um unser Handeln ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltiger auszurichten. Sie fördert zugleich den öffentlichen Diskurs und Dialog, der die politischen Rahmenbedingungen für die Branche gestaltet.“

„Wichtig ist, dass die soziale Dimension in der Nachhaltigkeitsdebatte ihren angemessenen Stellenwert findet. Das darf nicht im Ungefähren bleiben, das muss konkret gemacht werden. Nachhaltigkeit soll und muss sich 'rechnen': für die Umwelt, für Unternehmen und Wirtschaftskraft, und selbstverständlich auch für die Beschäftigten“, unterstrich Petra Reinbold-Knape, Mitglied des geschäftsführenden Hauptvorstands der IG BCE.

Quelle: UD/pm
 

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