14.12.2019
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30.06.2017

Leben & Wohnen

Alltag unter dem Motto “refuse, reduce, reuse, recycle”

Welchen Beitrag kann man selbst leisten, um der Umwelt Gutes zu tun und gleichzeitig sein eigenes Leben ein wenig glücklicher zu machen? Ansätze dafür, wie wir es vermeiden können, unser Leben unnötig zu beschweren und mit Dingen vollzustopfen, die uns eigentlich nur Energie rauben, liefern Grundsätze der sogenannten “Zero Waste Bewegung”. Wer sich von unnützen Energiefressern befreien möchte, erhält hier einige hilfreiche Orientierungspunkte unter dem Motto “refuse, reduce, reuse, recycle”, die den Alltag direkt verändern können. Laut Béa Johnson, der Mutter der “Zero Waste Bewegung”, ist dabei die Reihenfolge entscheidend.

Alltag unter dem Motto “refuse, reduce, reuse, recycle”

1. Refuse

Durch das Ablehnen schleppt man weniger Müll ins Haus. Den meisten Müll vermeidet man, indem man Verpacktes sowie überflüssiges Gedöns einfach ablehnt. Je weniger wir konsumieren, desto weniger muss produziert und später entsorgt werden.

Tipp: Die in Plastik eingeschweißte Gurke – lieber nicht. Werbeprospekte – nein danke. Freebies – bitte nicht. Je häufiger wir diese Sachen gedankenlos annehmen, desto mehr kurbeln wir die Nachfrage an.

2. Reduce

Durch das Reduzieren verbraucht man generell weniger Ressourcen. Denn wer hat sie nicht zu Hause – die ungetragenen Fehlkäufe im Kleiderschrank, die überbordenden Bücherregale, die unter der Last ungelesener Bücher fast zusammenbrechen, die abgelaufenen Vorräte im Küchenschrank, bei denen man immer ein schlechtes Gewissen bekommt.

Tipp: All diese Sachen mussten einmal produziert, verpackt und transportiert werden. Das alles hat Ressourcen gekostet. Am besten ist es also auszumisten und die Dinge wieder in Umlauf bringen. Hilfreich dabei ist beispielsweise die App des Online-An- und Verkaufsdienstes momox. Das Verkaufen ausgedienter Klamotten und Bücher geht damit kinderleicht. Von Büchern, Filmen und CDs kann der Barcode eingescannt werden und die App informiert gleich über den Preis, den momox für den Artikel noch zahlt. Danach den Lieferschein ausdrucken, alles in ein Paket packen und via DHL oder Hermes kostenlos zu momox schicken. Entsprechen die Artikel den Ankaufsbedingungen, landet innerhalb weniger Tage das Geld auf dem Konto. Damit lässt sich ganz nebenbei auch die Haushaltskasse aufbessern.

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3. Reuse

Einwegprodukte sind total praktisch, nützen jedoch vor allem der Industrie. Denn sie sind Verbrauchsgegenstände, die andauernd nachgekauft werden – und das ist gut fürs Geschäft.

Tipp: Viele Einwegprodukte können ganz einfach durch umweltfreundliche Alternativen ersetzt werden: Stoffbeutel statt Einkaufstüte beim Einkaufen. Thermobecher statt Coffee to go-Einwegbecher. Mikrofasertuch statt Küchenrolle. Frenchpress-Kanne statt Kaffeekapseln oder -pads. Dauerbackmatte statt Backpapier. Stoff- statt Papiertaschentücher.


4. Recycle

Alles, was trotz ablehnen, reduzieren und wiederverwenden noch an überflüssigen Dingen anfällt, lässt sich dem Recycling-Kreislauf wieder zuführen, um Ressourcen einzusparen.

So schont man mit ein paar simplen Maßnahmen die Umwelt, die eigenen Nerven und den Geldbeutel. Außerdem reduziert man nebenbei auch die Schadstoffbelastung im eigenen Heim.

Quelle: UD/pm
 

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