24.02.2020
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12.02.2020

Klimawandel

ista unterstützt die „Generation Klimaschutz“

Klimaschutz ist für den Energiedienstleister ista ein besonders wichtiges Thema. Mit „ista macht Schule“ hilft das Unternehmen vor allem jungen Menschen dabei, ihre Schulen energieeffizienter und nachhaltiger zu machen. Hierzu fand 2019 der „KlimaHelden-Contest“ statt: Schülerinnen und Schüler konnten sich mit ihren nachhaltigen Schulprojekten beteiligen und Preisgelder gewinnen.

ista unterstützt die „Generation Klimaschutz“

Von Katharina Kemler, Specialist Corporate Communications, ista

Ein Thema mobilisiert derzeit besonders viele junge Menschen: Klimaschutz. Tausende Schülerinnen und Schüler gehen freitags auf die Straßen, um insbesondere für die Einhaltung der Pariser Klimaziele zu demonstrieren. Auch Unternehmen sind hierbei gefordert. Der Energiedienstleister ista ist sich seiner Verantwortung bewusst: „Klimaschutz ist ein globales Projekt, das große gemeinsame Anstrengungen verlangt. ‚Fridays for Future‘ geht mit gutem Beispiel voran. Junge Menschen auf der ganzen Welt setzen sich für ihre Zukunft ein. Sie zeigen: Wir werden beim Klimaschutz nur gemeinsam etwas erreichen – und dabei ist es durchaus entscheidend, was der Einzelne beiträgt“, sagt Thomas Zinnöcker, CEO von ista.

Daher hat ista nicht nur seine Geschäftsstrategie nachhaltig ausgerichtet, sondern unterstützt mit dem Bildungsprojekt „ista macht Schule“ junge Menschen dabei, Klimaschutz in ihren Alltag einzubinden. Das Projekt zahlt damit auch auf die Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen ein, insbesondere SDG 4 (hochwertige Bildung), SDG 7 (bezahlbare und saubere Energie) und SDG 13 (Maßnahmen zum Klimaschutz).

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Ein Crowdfunding-Wettbewerb für das Klima 

In diesem Rahmen veranstaltete „ista macht Schule“ im Jahr 2019 gemeinsam mit den Partnern „BildungsCent e.V.“, „Die Multivision e.V.“ und „Startnext“ den KlimaHelden-Contest. Schülerinnen und Schüler, die in ihren Schulen Nachhaltigkeitsprojekte umsetzen wollten, konnten sich mit ihren Ideen für den Crowdfunding-Wettbewerb bis Ende Januar 2019 bewerben. Um zu gewinnen, mussten die Schülerinnen und Schüler bis Anfang Mai 2019 möglichst viele Menschen von ihrer Idee überzeugen. Die ersten drei Plätze honorierte ista mit einem Preisgeld.

Über die meisten Unterstützer und damit über den ersten Platz konnte sich schließlich die Gesamtschule Essen-Holsterhausen freuen. Für ihr Lerngarten-Projekt sammelten die Schülerinnen und Schüler 5.555 Euro von 237 Unterstützern. Damit wird die Schule ihren Schulgarten erweitern und ein Gewächshaus bauen. Dort wird zum Beispiel Gemüse für den Hauswirtschaftsunterricht angebaut. Des Weiteren legt die Schule einen Teich an, der als Lebensraum für Mikroorganismen dient. Ein Geräteschuppen ist ebenfalls geplant und auch das Insektenhotel wollen die jungen Essener erweitern. „Das Schulleben sowie der Unterricht sind neben weiteren relevanten Aspekten auf Nachhaltigkeit ausgerichtet“, so Lehrer Petja Kaslack. „Nachhaltigkeit ist kein Wort an der Tafel, sondern hautnah zu erleben.“

Projekte zum Reparieren & Recyceln 

Den zweiten Platz ergatterte die Projektgruppe „RepairAG – folgen_reich reparieren“ des Wilhelm-Gymnasiums Braunschweig. Sie erhielt von 200 Unterstützern 4.217 Euro. Das Ziel der Projektgruppe: Die Müllberge in ihrer Schule reduzieren und das Wegwerfverhalten ändern. Das Geld wollen die Schülerinnen und Schüler in neue Arbeitsplätze und Werkzeuge investieren. Damit sollen kaputte Gegenstände zukünftig repariert, statt entsorgt, werden. 

Das Entsorgungsverhalten thematisierte auch die Haupt- und Realschule Kreiensen im niedersächsischen Greene. Mit ihrem Projekt „Müll trennen mit Kopf, Herz und Hand“ landeten die Schülerinnen und Schüler mit 3.140 Euro von 91 Unterstützern auf Platz drei des Wettbewerbs. Mit dem Geld wird die Schule mit neuen Müllbehältern aus recyceltem Material für ein Mülltrennungssystem ausgestattet. So wollen die Schülerinnen und Schüler ein Bewusstsein für das Sammeln und Recyceln von Rohstoffen wecken.

Das Technische Gymnasium Holzminden sicherte sich den Sonderpreis – eine Schulveranstaltung des Partners „die Multivision e.V.“ zum Thema „Energievision 2050“. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten einen energieerzeugenden Fußboden, den sogenannten „Energy Floor“, der durch Schritte Strom generiert und speichert. Mit der Fundingsumme von 520 Euro soll der Prototyp noch weiter verbessert werden. 

Ausgezeichnet wurden alle Gewinner im Mai 2019 auf den Berliner Energietagen im Rahmen einer Stakeholder- Veranstaltung zum Thema „Generation Klimaschutz“.

Die Erweiterung der KlimaKiste

Ein Ergänzungspaket für die Klima- Kiste 

Mit „ista macht Schule“ bringt ista schon seit 2017 das Thema Klimaschutz in Bildungseinrichtungen. „Wir wollen Jugendliche dazu befähigen, Energiesparpotenziale in ihren Schulen aufzudecken und bei Energieverschwendung selbst für Abhilfe zu sorgen“, erklärt ista auf der Projekt-Homepage. Aus dieser Idee heraus entstand auch die „KlimaKiste“, die ista gemeinsam mit dem gemeinnützigen Verein BildungsCent im Jahr 2018 an 100 Schulen in ganz Deutschland verteilte. Die „KlimaKiste“ enthält zahlreiche Lernmaterialien sowie Messgeräte mit denen die Schülerinnen und Schüler selbst aktiv werden und energetische Schwachstellen im Schulgebäude ausfindig machen können.

Ein Jahr später war es an der Zeit Feedback einzuholen. Rund 60 Lehrerinnen und Lehrer nahmen an der Online-Umfrage zur „KlimaKiste“ teil. Die wichtigsten Erkenntnisse: Im Schulalltag wünscht sich die Mehrheit der Lehrkräfte zum einen mehr Zeit für das Thema „Klima“. Zum anderen sind Materialien in ganzen Klassensätzen gefragt. Daher konzipierten „ista macht Schule“ und BildungsCent ein Ergänzungspaket zur „KlimaKiste“, das im Oktober an 50 Schulen ausgegeben wurde. Dieses enthält unter anderem 30 Thermometerkarten, um unterschiedliche Raumtemperaturen messen zu können, sowie 30 ausschaltbare Zwischenstecker, mit denen sich Strom sparen lässt. Neben einer Neuauflage des KlimaWissen-Heftes gibt es zudem eine Solarladestation, die den Schülerinnen und Schülern die erneuerbare Energieversorgung näherbringen soll. Ergänzt wird das Klimapaket durch ein Postkarten-Set. Diese können sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch ihre Lehrerinnen und Lehrer nutzen, um ihre Wünsche an die Projektverantwortlichen zu schicken. Denn auch 2020 soll es weitergehen mit „ista macht Schule“. Ausgangspunkt ist die Frage an die Lehrerinnen und Lehrer: „Was würden Sie für den Klimaschutz tun, wenn wir Ihnen Zeit schenken würden?“

Dieser Artikel ist im Original im Jahrbuch "Global Compact Deutschland 2019" zum Thema "SDGs und Agenda 2030" erschienen.

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Quelle: UD/cp
 

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