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14.03.2019

Klimawandel

„Fridays for Future“: Klimaschutz gehört in die Schule

87 Prozent der Bundesbürger sind der Auffassung, dass Klimaschutz im schulischen Kontext behandelt werden sollte. Die aktuellen Schülerproteste gehören hingegen in die Freizeit, findet über die Hälfte der Befragten. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Online-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Energiedienstleisters ista.

„Fridays for Future“: Klimaschutz gehört in die Schule

Insgesamt wurden deutschlandweit über 2.000 Bürger befragt. Das Ja zum Klimaschutz in der Schule ist über alle Altersgruppen gleichmäßig hoch verteilt. 57 Prozent der Befragten fand, Klimaschutz gehöre sogar auf den Stundenplan, 22 Prozent sahen das Thema zwar in der Schule, dort aber eher in freiwilligen Arbeitsgemeinschaften. Auf die Frage, ob Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme an den „Fridays for Future“-Demonstrationen schulfrei bekommen sollten, antwortete die Mehrheit der Deutschen mit Nein. Die Demonstrationen sollten außerhalb des Unterrichts in der Freizeit stattfinden (54 Prozent). Nur 37 Prozent sprachen sich für ein Schulfrei aus, das die Teilnahme ermöglicht.

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„Klimaschutz sollte fest im Unterricht verankert sein“, findet Thomas Zinnöcker, CEO von ista, mit Blick auf die Umfrageergebnisse. „Der Klimaschutz liegt den Schülerinnen und Schülern am Herzen, die Gesellschaft sollte diesen Impuls ernst nehmen und einen konstruktiven Dialog führen. Die Transparenz über die Fakten zu Energieverbrauch, CO2-Emissionen und Klimawandel ist dabei der Dreh- und Angelpunkt. Die Schule ist der ideale Ort, an dem Lehrer, Eltern und Schüler über konkrete Klimaschutz-
maßnahmen diskutieren können. Deshalb hat ista auch ein eigenes Schulprojekt gestartet. Gemeinsam mit seinen Partnern wirbt der Energiedienstleister dafür, passende Unterrichtsformate und schulische Klimaschutzprojekte in die Praxis umzusetzen.“

Ein verpflichtendes Schulfach Klimaschutz gibt es in Deutschland bisher nicht. Manche Schulen behandeln das Thema aber fächerübergreifend oder in Projektwochen sowie Arbeitsgruppen.

Von der „KlimaKiste“ zum „KlimaHelden“

„ista macht Schule“ hilft jungen Menschen, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und unterstützt sie bei der Umsetzung ihrer Ideen. In Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein BildungsCent e.V. startete ista eine bundesweite Bildungsinitiative und stattete 100 Schulen mit innovativen Lernmaterialien, sogenannten „KllimaKisten“ aus. Mit dem „KlimaHelden“-Contest, einem digitalen Crowdfunding-Wettbewerb für Schülerinnen und Schüler, möchte ista nun überzeugende Klimaschutzprojekte in Schulen finden, fördern und finanzieren. Mit den Partnern BildungsCent, Multivision und Startnext rief der Energiedienstleister daher im Oktober 2018 Schülerinnen und Schüler auf, sich mit ihren Schulprojekten zu bewerben. Insgesamt qualifizierten sich 25 nachhaltige Schulprojekte aus ganz Deutschland für den Wettbewerb. Die Gewinner werden im Mai 2019 gekürt und erhalten Preisgelder zur Förderung ihrer Projekte.

Quelle: UD/cp
 

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