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Energiewende

Mit Technik und Umweltschutz zu einer besseren Welt

Verzicht alleine wird voraussichtlich nicht ausreichen, um den Umweltschutz tatkräftig voranzutreiben. Das International Union for Conservation of Nature hat sich Anfang Juni daher mit der Frage beschäftigt, wie Technik zum Schutz der Umwelt eingesetzt werden kann. Dabei blieb es nicht bei theoretischen Planspielen. Das chinesische Unternehmen Huawei, das bei uns vor allem für seine Smartphones bekannt ist, zeigte praktische Umsetzungsmöglichkeiten.

17.07.2020

Mit Technik und Umweltschutz zu einer besseren Welt
Anlässlich des Weltumwelttages diskutierten Experten über die Einsatzmöglichkeiten moderner Hilfsmittel.

Jeder kann seinen Beitrag leisten

Der Umweltschutz bewegt die Menschen in aller Welt. Viele fragen sich, was sie tun können, um einen kleinen persönlichen Beitrag zu leisten. Schließlich beeinflussen die Lebensgrundlagen nicht nur das eigene, sondern auch das Leben nachfolgender Generationen. Damit das Thema nicht in Vergessenheit gerät, findet jährlich am 22. April der sogenannte Tag der Erde statt. Zahlreiche Veranstaltungen und Aktionen rufen den Menschen wieder ins Gedächtnis, wie wichtig es ist, auf umweltfreundliche Verpackungen und die Vermeidung von Plastikmüll zu achten. Recycling kann heute durch die fortschreitende Entwicklung neuer Technologien schon viel leisten, doch es ist immer noch viel zu tun. Die Verschmutzung des Planeten mit alten Kunststoffen schreitet weiter munter voran, daher darf der Umweltschutz weiterhin nicht vernachlässigt werden. Ein wichtiger Zugang zur Lösung der zahlreichen Umweltprobleme könnte daher der Einsatz moderner Technik werden. Damit dies auch gelingt, setzen Experten und Firmen verstärkt auf Forschung. Die moderne Technik kann dabei helfen Herausforderungen schnell und effizient zu bewältigen. Das haben nicht zuletzt die Ereignisse zu Beginn des Jahres 2020 gezeigt.

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Mit Innovation zu mehr Effizienz

Darauf wies auch der Vorstandsvorsitzende von Huawei in seinem Eröffnungsstatement hin. Er strich darin besonders die Rolle der Technologie bei der Bewältigung von Gesundheitskrisen hervor. Gleichzeitig führte er dazu aus, dass gerade sein Unternehmen besonderen Wert auf Energieeffizienz und einen verringerten Energieausstoß legen würde. Damit dieser Weg auch in Zukunft erfolgreich beschritten werden könne, setze man bei Huawei auf Innovation und Forschung. Dazu arbeite man besonders im Bereich der Photovoltaik intensiv mit Partnern zusammen. Sein Unternehmen sei stolz darauf, längst einige erfolgreich umgesetzte Projekte in aller Welt präsentieren zu können.

In das gleiche Horn stießen in Folge auch die zahlreich anwesenden Wissenschaftler und Experten. Sie referierten über die anstehenden Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten im Umwelt- und Klimaschutz. Der Studienleiter der International Telekommunikation Union betonte den Beitrag, den seine Branche für eine Reduktion bei den globalen CO2-Emissionen leisten könne. Zwar verursachen Telekommunikationsunternehmen derzeit nur zwei Prozent der jährlichen Emissionen, doch gleichzeitig können sie aber dabei behilflich sein, den Ausstoß um bis zu 15 Prozent zu reduzieren. Möglich machen können dies der Einsatz von Künstlicher Intelligenz und die damit verbundene Effizienzsteigerung. Ziel müsse es sein, grüne Rechenzentren zu errichten. Diese würden mithilfe von effizienterer Kühlung und modulare aufgebauten Systemen weniger Emissionen ausstoßen. Der technische Verantwortliche von Huawei Europa wies darauf hin, das der verstärkte Einsatz von Sonnen- und Windenergie dazu beigetragen habe, dass seit dem Jahr 2013 durch diese Innovationen bereits 170 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden konnten. Das sind umgerechnet nicht weniger als 220 Millionen weniger gefällte Bäume.

Schutz für Flora und Fauna

Die Vertreter von Umweltschutzorganisationen forderten einen Paradigmenwechsel für die Natur. Sie sahen die Zukunft in Technologien wie der Blockchain oder beispielsweise Telefonkonferenzen. Gerade diese haben in den letzten Monaten gezeigt, wie stark man dadurch Geschäftsreisen verringern und somit den CO2-Fußabdruck senken könne. Mithilfe der Blockchain kann man, wie schon derzeit auf den Seychellen, Fische tracken und sie so verstärkt schützen. Ein ähnliches System wird auch bereits in Nationalparks in der Schweiz eingesetzt. Durch Visualisierungslösungen könne man das illegale Holzfällen verhindern. Dabei werden Bäume mit Sensoren versehen, die den Lärm von Kettensägen erkennen und sofort Warnungen weiterleiten. Die Rainforest Connection arbeitet in diesem Bereich bereits mit Huawei zusammen. Mittlerweile hat man so ein System in vierzehn Ländern auf allen fünf Kontinenten installiert. Diese Lösung kann selbst unter Wasser eingesetzt werden und hilft beim Schutz der Wale.

Ein Wald mit Licht und Schatten.

Die zahlreichen Beispiele aus dem Natur-, Umwelt- und Tierschutz beweisen, dass die Zukunft des Umweltschutzes auch in der Entwicklung neuer Technologien liegt. Sie können helfen Problemfelder zu erkennen und rasch und effizient Lösungen anbieten. Die fortschreitende negative Entwicklung bei der Zerstörung der menschlichen Lebensgrundlagen erfordert nun noch stärkere Anstrengungen der Wirtschaft, um rechtzeitig erfolgversprechende Technologien auf den Markt zu bringen. Erste Schritte wurden mit der Energiewende in Deutschland und dem Green Deal der EU bereits gesetzt, nun muss die Wirtschaft diese Vorgaben umsetzen.

Quelle: UD/cp
 

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