05.12.2019
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15.11.2019

Messen & Konferenzen

Zweiter Nürnberger CSR-Tag: die SDGs im Fokus

Mit den Sustainable Development Goals hat die UN 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung formuliert. Aber was kann jeder Einzelne beitragen, um die Welt ein kleines bisschen nachhaltiger zu machen? Und welche Aufgaben können und müssen Unternehmen und Kommunen übernehmen? Um diese Fragen kreiste der zweite Nürnberger CSR-Tag im Oktober im Nürnberger Rathaus.

Zweiter Nürnberger CSR-Tag: die SDGs im Fokus zoom
Podium mit (von links) Dirk von Vopelius, Präsident der IHK Nürnberg für Mittelfranken, Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, Claudia Leitzmann, Landesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement, Prof. Dr. Forster, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Mittelfranken und Reiner Prölß, Referent für Jugend,Familie und Soziales der Stadt Nürnberg.

Erneut hatten sich rund 200 Menschen aus Wirtschaft, Gemeinwesen, Verwaltung, Politik und Hochschulen angemeldet und diskutierten über verantwortliche Unternehmensführung und Nachhaltigkeit. Den Auftakt machte Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt und Energie. Er stellte klar, dass gesellschaftlicher Wandel und eine Transformation hin zu einer gerechteren und klimafreundlicheren Welt nur dann möglich sind, wenn verschiedene Kräfte aus Unternehmen, Gemeinwesen und Politik und Verwaltung gemeinsam an solchen Veränderungen arbeiten. Dabei lobte er ausdrücklich die Ausrichtung des Nürnberger CSR-Netzwerks „Unternehmen Ehrensache“, das einen solchen sektorenübergreifenden Dialog schon seit vielen Jahren befördert.

Keynote von Prof. Dr. Uwe Schneidewind auf dem zweiten Nürnberger CSR-Tagzoom
Keynote von Prof. Dr. Uwe Schneidewind auf dem zweiten Nürnberger CSR-Tag

Im weiteren Verlauf der Tagung wurde deutlich, wie ganz praktisch an nachhaltiger Entwicklung gearbeitet werden kann: Patrick Gilroy vom Stifterverband erläuterte, wie Unternehmen gemeinnützigen Organisationen bei den Herausforderungen der Digitalisierung unterstützen können, Paula Berning von Phineo stellte Methoden und Werkzeuge vor, wie man die Wirksamkeit von gemeinsamen Projekten steuern und verbessern kann und André Koch Engelmann von UPJ e.V. diskutierte mit den Teilnehmenden seines Fachforums über Unternehmensengagement für eine offene und demokratische Gesellschaft.

Schüler bringen sich mit ein

Zum Abschluss der Tagung hatte das Publikum das Wort. Im Rahmen eines Barcamps konnten die Teilnehmenden eigene Themen einbringen. Diskutiert wurde zum Beispiel. über Nachhaltigkeit in Schule und Ausbildung, über Rahmenbedingungen für sozial ausgerichtete Startups, lokales Bürgerengagement fürs Klima oder über Nachhaltigkeit in Arztpraxen. Beim Barcamp beteiligten sich auch Schüler und Schülerinnen des Christoph- Jakob-Treu-Gymnasiums aus Lauf mit eigenen Fragestellungen und zeigten deutlich, dass bei der Frage nach Zukunft und Klima nicht nur die etablierten gesellschaftlichen Kräfte etwas zu sagen haben.

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Die 17 Entwicklungsziele der vereinten Nationen bieten dabei einen Leitrahmen und die Möglichkeit, sich gemeinsam mit anderen auf den Weg zu machen. Dabei macht jeder, was er oder sie am besten kann, sei es für mehr Bildungsgerechtigkeit, für sauberes Trinkwasser oder für die Einhaltung der Menschenrechte zu kämpfen. Einem der 17 Ziele ist man beim Nürnberger CSR-Tag schon ein wenig näher gekommen: Das Ziel 17 benennt lokale und globale Partnerschaften als wichtiges Mittel auf dem Weg zu mehr globaler Gerechtigkeit.

Quelle: UD/pm
 

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