Dr. Elmer Lenzen studierte an den Universitäten Münster, Bochum und San José (Costa Rica). Zunächst arbeitete er als freier Journalist, u.a. für die Verlagsgruppe Handelsblatt, den Deutschen Fachverlag sowie epd Entwicklungspolitik. 1998 gründete Elmer Lenzen die Mediengruppe macondo (heute macondo publishing GmbH), die er seitdem als geschäftsführender Chefredakteur leitet. Elmer Lenzens Themenschwerpunkte sind Entwicklungspolitik und Nachhaltigkeit. So lehrte er darüber hinaus u.a. an der Universität Münster und ist auch als Referent und Moderator tätig.
Von wegen nur Kohle, Kumpels und Koksereien! „Erlebe dein grünes Wunder“ – unter diesem Motto präsentiert sich die Ruhrpott-Metropole Essen als neue Grüne Hauptstadt Europas 2017. Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen nahm die Ernennungsurkunde in einer feierlichen Zeremonie in Anwesenheit von NRW-Umweltminister Johannes Remmel, Bundesumweltministerin Barbara Hendricks, dem EU-Umweltkommissar Karmenu Vella und zahlreichen Gästen entgegen.
Ob nun die geopolitische Lage, die Flüchtlingstragödien oder die Globalisierung und ihre Abkommen − die Welt, wie sie gerade ist, macht vielen von uns Angst. Angst ist bekanntlich eine Emotion und entsprechend hitzig verlaufen hierzulande die Diskussionen zu solchen Themen. Im Gespräch mit dem Psychologen und Bestseller-Autor Stephan Grünewald gehen wir der Frage nach, was uns das Fürchten lehrt.
Manche halten das Material irrtümlich für Kunstleder. Tatsächlich ist es ein Mikrofaserflies, der in Qualität und Haptik diesem nahekommt. Allerdings müssen dafür keine Tiere sterben und auch so setzt man bei der Produktion verstärkt auf Nachhaltigkeit. „Alcantara“ heißt dieses Material, der seit Jahrzehnten exklusiv von Italienern patentiert und in der umbrischen Kleinstadt Terni produziert wird. UmweltDialog sprach mit Andrea Boragno, Präsident und Geschäftsführer von Alcantara S.p.A., über deren starkes Nachhaltigkeitsengagement.
Japaner sind fleißig, wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht. 98 Prozent aller großen Firmen berichten über ihr Nachhaltigkeitsengagement. Doch was denken sie? Was verstehen sie unter CSR? Eine internationale Konferenz gab dazu interessante Einblicke. Ein Bericht aus Tokio.
Wie kaum eine andere Branche muss sich die Energiewirtschaft derzeit neu erfinden. So stellt sich auch E.ON neuen Herausforderungen. Auch beim Thema Nachhaltigkeit findet ein großer Umbruch statt. Der ist aber eher ein Aufbruch, wie uns Dr. Andreas Rörig, Vice President Sustainability, im Gespräch erläutert.
Beim Südsudan denkt man unweigerlich an Krieg, aber nicht an Kaffee. Dabei haben die braunen Bohnen durchaus das Zeug dazu, den Menschen vor Ort eine zivile Perspektive aufzuzeigen. Hollywoodstar George Clooney regte deshalb vor drei Jahren Nespresso dazu an, dort wilden Kaffee anzubauen. Jetzt gibt es erstmals „SULUJA ti South Sudan“ als streng limitierte Kaffeerarität im Handel.
Wenn man dieser Tage Nachhaltigkeitsintessierte auf den Bayer-Monsanto-Deal anspricht, dann erntet man Kopfschütteln. Monsanto ist für viele ein rotes Tuch. Aber ist der Kauf nachhaltig betrachtet wirklich so schlecht? Und was müssen die CSR-Akteure dort jetzt beachten? Wir sprachen darüber mit Dr. Klaus Gabriel, Geschäftsführer von CRIC, einem wichtigen Akteur für nachhaltiges Investment.
Unternehmen werden nicht von allein nachhaltig. Vielmehr ist dies ein Arbeitsprozess. Am Anfang steht dabei meist eine Selbstbewertung der Ausgangssituation. Sofern gut gemacht, werden hier die richtigen Weichen für die Zukunft gestellt. Ein Sammelband beleuchtet verschiedene Instrumente.
Die Menschheit lebt über ihren Verhältnissen. Das ist bekannt. Doch wie groß ist unser ökologischer Fußabdruck genau? Und wo ist es schlimmer, wo wird es besser? Nur wer hier die Fakten kennt, kann Maßnahmen sinnvoll steuern. Wir sprachen anlässlich des heutigen „Earth Overshoot Day“ mit Mathis Wackernagel, Gründer und Vorsitzender des Global Footprint Networks.
Nachhaltige Produkte gibt es immer mehr. Aber taugen sie auch etwas? Ein neues Label verspricht Klarheit: Das „Made in Germany CSR“-Label der privaten Initiative Deutschlandsiegel kennzeichnet seit Mai 2016 nachhaltig in Deutschland hergestellte Produkte. Was stekt dahinter? Wir sprachen darüber mit einem der Macher.
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