Dr. Elmer Lenzen studierte an den Universitäten Münster, Bochum und San José (Costa Rica). Zunächst arbeitete er als freier Journalist, u.a. für die Verlagsgruppe Handelsblatt, den Deutschen Fachverlag sowie epd Entwicklungspolitik. 1998 gründete Elmer Lenzen die Mediengruppe macondo (heute macondo publishing GmbH), die er seitdem als geschäftsführender Chefredakteur leitet. Elmer Lenzens Themenschwerpunkte sind Entwicklungspolitik und Nachhaltigkeit. So lehrte er darüber hinaus u.a. an der Universität Münster und ist auch als Referent und Moderator tätig.
Auch das "grüne Geld" bekommt die Rezession zu spüren. Freute die Branche sich in den letzten Jahren, dass die Performance nicht schlechter sei als bei traditionellem Investment, so gilt dies eben auch in Krisenzeiten. Doch man muss differenzieren: Während Klimainvestments weiterhin boomen, liegen klassische Fonds und auch soziale Mikrofinanzierungsansätze am Boden. Im zweiten Teil unseres Exklusiv-Interview mit Hanns-Michael Hölz, dem Vorsitzenden von econsense, sprechen wir über Nachhaltigkeit als Business Case für Banken.
Bei den ersten UN-Klimaverhandlungen in diesem Jahr in Bonn gab es in den großen politischen Fragen keine Bewegung. Bei keinem der Knackpunkte, etwa bei der Reduzierung der Emissionen oder in Finanzierungsfragen, sei man weitergekommen beklagen Umweltschützer unisono. Einzig die Arbeitsatmosphäre unter den Delegierten habe sich verbessert, vor allem dank der neuen US-Administration.
Die Börsen und Märkte brechen weltweit ein. Politiker schnüren eifrig Rettungspakete. Und in der Öffentlichkeit wird hitzig über Moral, Boni und neue Bescheidenheit diskutiert. UmweltDialog sprach exklusiv mit dem econsense-Vorsitzenden Hanns-Michael Hölz über die Finanzkrise, Lehren sowie die nationale CSR-Strategie.
Mit dem Namen „Leuchtpol“ ist in Hessen das größte deutsche Projekt zur Förderung von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung in Kindergärten gestartet. Bis zum Jahr 2012 sollen bundesweit mindestens 4.000 Kindergärten in Fragen der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung am Beispiel Energie und Umwelt erreicht werden. Das sind zehn Prozent aller Kindertagesstätten. Möglich wird das dank Förderung durch E.ON.
Wasser wird in Zukunft noch knapper werden. Im Jahr 2030 werden fünf Mrd. Menschen noch immer keine ausreichende Sanitärversorgung besitzen. Als wichtigste Ursachen der Knappheit werden die Bedürfnisse einer schnell wachsenden Weltbevölkerung und die Auswirkungen der globalen Erwärmung angeführt. Unser Dossier anlässlich des Weltwasserforums 2009 beleuchtet wichtige Trends und Argumente.
Die Postbank wird ihre Umweltbilanz künftig deutlich verbessern. Dazu tragen eine komplette Umstellung auf Ökostrom, die Einführung eines Umweltmanagementsystems sowie mehr klimafreundliche Produkte für ihre Kunden bei.
Noch bis vor ein paar Jahren war „Islamic Banking“ eine unbedeutende Nische. Heute zählt es im Nahen Osten zu den am schnellsten wachsenden Segmenten auf den Kapitalmärkten. Weltweit verwalten rund 300 islamische Institutionen das Geld der Gläubigen. Hinzu kommt jede nennenswerte Bank des Westens, die sich das Geschäft ebenfalls nicht entgehen lassen will. Ein sehr lesenswertes Buch von Michael Mahlknecht gibt hierzu eine fundierte Einführung.
Wachsende Dynamik hat die Wirtschaftswelt seit den achtziger Jahren geprägt. Kein expandierendes Unternehmen kann sich der Globalisierung der Märkte entziehen. Dabei stehen finanzwirtschaftliche Fakten als Maßstab für Erfolg im Fokus.
Der derzeit rapide und zugleich tiefe Preisverfall von Erdöl erweist sich als zweischneidiges Schwert. Einerseits rechnet die Wirtschaft mit einer höheren Kaufkraft der Konsumenten aufgrund der Entlastung der Verbraucher. Der niedrige Ölpreis verhindert aber notwendige Investitionen in alternative Energien, was langfristig nicht nur neue Rekordpreise fossiler Ressourcen bedeutet. Steffen Bukold beschreibt in zwei spannenden Bänden über das „Öl im 21. Jahrhundert“.
Bundesminister Dr. Thomas de Maizière erklärte anlässlich der Debatte im Deutschen Bundestag zum Fortschrittsbericht 2008 zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie die Position der Bundesregierung. UmweltDialog dokumentiert seine Position.
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