Dr. Elmer Lenzen studierte an den Universitäten Münster, Bochum und San José (Costa Rica). Zunächst arbeitete er als freier Journalist, u.a. für die Verlagsgruppe Handelsblatt, den Deutschen Fachverlag sowie epd Entwicklungspolitik. 1998 gründete Elmer Lenzen die Mediengruppe macondo (heute macondo publishing GmbH), die er seitdem als geschäftsführender Chefredakteur leitet. Elmer Lenzens Themenschwerpunkte sind Entwicklungspolitik und Nachhaltigkeit. So lehrte er darüber hinaus u.a. an der Universität Münster und ist auch als Referent und Moderator tätig.
Die Krise bei Arcandor sorgt bundesweit für hitzige Diskussionen. Nach dem Mutterhaus hatten nun auch zahlreiche Tochterunternehmen Insolvenz angemeldet. Die Zahl der gefährdeten Arbeitsplätze summiert sich auf rund 50.000. Die Zukunft vieler Familien weltweit hängt somit vom weiteren Schicksal des Handels- und Touristikkonzerns ab. In dieser schweren Zeit teilen die Arcandor-Mitarbeiter aber nicht nur ihre Sorgen, sondern auch ihre Solidarität. Ein in 2008 eingeführter Teddy-Bär ist hier zu einem Symbol dafür geworden.
Erst jüngst hat E.ON seinen Nachhaltigkeitsbericht vorgestellt. Erstmals erscheint dieser nur im Internet. Dennoch präsentiert der Stromkonzern sein Engagement aber auch weiterhin in gedruckter Form: Ein 28-seitiges CR-Magazin ergänzt nämlich die Berichterstattung. Umweltdialog stellt die Publikation vor.
Mehr Wachstum mit weniger CO2. Das ist das selbst gesteckte Unternehmensziel des Energiekonzerns RWE. Möglich werden soll dies durch eine konzernweite Klimaschutzstrategie. Über den Stand der Dinge informiert der aktuelle Zwischenbericht 2008 „VoRWEg gehen . Mit Verantwortung“. UmweltDialog stellt die wichtigsten Ergebnisse vor.
Das Bundesentwicklungsministerium (BMZ) richtet die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft grundlegend neu aus. Die sogenannten Public Private Partnerships (PPP) der Durchführungsorganisationen GTZ, DEG und sequa werden stärker auf die gezielte Förderung vorher ausgewählter Themen ausgerichtet. Unter der gemeinsamer „Dachmarke“ develoPPP werden die Förderprogramme gebündelt. UmweltDialog skizziert die Eckfeiler der Neuausrichtung.
Die Biodiversität wird durch den Einfluss des Menschen weiter bedroht: durch die Rodung von Regenwäldern für Vieh- und Landwirtschaft, den Abbau von natürlichen Ressourcen wie Erdöl und Bodenschätzen oder die Erschließung von Landschaften mit Infrastrukturprojekten. Unser Dossier anlässlich des von den Vereinten Nationen ausgerufenen „Internationalen Tags der Biologischen Vielfalt" am 22. Mai wirft ein Schlaglicht auf wichtige aktuelle Nachrichten.
Unser ökologischer Fußabdruck ist deutlich zu groß. Doch der schonende Umgang mit den Ressourcen unseres Planeten will gelernt sein. Am Besten schon im frühkindlichen Alter. Darauf setzt auch das Projekt Leuchtpol, das bundesweit bis 2012 jeden zehnten Kindergarten bei der Bildung für eine nachhaltige Entwicklung unterstützen wird. UmweltDialog sprach exklusiv darüber mit den beiden Initiatoren: Annette Dieckmann, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung Bundesverband e.V. (ANU), sowie Christoph Dänzer-Vanotti, Personalvorstand bei E.ON und dort auch für das Thema CSR verantwortlich.
Die E.ON AG hat jetzt ihren fünften Corporate Responsibility (CR)-Bericht der Öffentlichkeit vorgestellt. Interessant sind in diesem Jahr nicht nur die Inhalte, sondern auch die veränderte Aufmachung: Erstmals ist das Internet die Basis der konzernweiten Berichterstattung. In gedruckter Form und als Einstieg erscheint nun ein CR-Magazin. Von der veränderten Präsentation erhofft sich E.ON eine höhere Benutzerfreundlichkeit sowie leichteren Zugang zu den gewünschten Informationen.
Zum Internationalen Tag der Pressefreiheit am 3. Mai lenkte Reporter ohne Grenzen (ROG) den Blick auf die "Leerstellen", die entstehen, wenn Medien nicht frei berichten dürfen. Mit der neuen Kampagne "Ohne Pressefreiheit bleiben Opfer unsichtbar" stellt ROG die Folgen von Zensur, Verfolgung von Journalistinnen und Journalisten und Angriffen gegen Medien in den Mittelpunkt. Mehr zu diesem Thema im UmweltDialog-Dossier „Tag der Pressefreiheit“
Lange Zeit galt die Schifffahrt als besonders umweltfreundlich. Neue Studien beweisen das Gegenteil. Tatsächlich sind Schiffe mit die größten Umweltsünder. Die Treibhausgas-Emissionen der Schifffahrt sind dreimal höher als bisher angenommen und vergleichbar zum Flugverkehr. Das geht aus einem neuen UN-Bericht hervor.
Nachhaltigkeitskommunikation muss vor allem eins sein: Ein stetiger, transparenter Dialog mit den jeweiligen Anspruchsgruppen. Das Internet bietet sich hier dank schneller Aktualisierungs-Möglichkeiten an. Doch wie kann etwa internetbasierte Nachhaltigkeitsberichterstattung aussehen? Ein lesenswertes Fachbuch von Isenmann und Gómez gibt darauf Antworten.
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