Dr. Elmer Lenzen studierte an den Universitäten Münster, Bochum und San José (Costa Rica). Zunächst arbeitete er als freier Journalist, u.a. für die Verlagsgruppe Handelsblatt, den Deutschen Fachverlag sowie epd Entwicklungspolitik. 1998 gründete Elmer Lenzen die Mediengruppe macondo (heute macondo publishing GmbH), die er seitdem als geschäftsführender Chefredakteur leitet. Elmer Lenzens Themenschwerpunkte sind Entwicklungspolitik und Nachhaltigkeit. So lehrte er darüber hinaus u.a. an der Universität Münster und ist auch als Referent und Moderator tätig.
Nachhaltig angebaute Lebensmittel, Tee oder Kaffee kann man heutzutage fast überall kaufen. Aber beim Weiterverarbeiten in der heimische Küche führt derzeit kaum ein Weg an herkömmlichem Plastik vorbei. Die meisten Hausgeräte sind nämlich alles andere als ökologisch und fair produziert. Das muss aber nicht sein, wie der Produktdesigner Christoph Feder zeigt. Mit seinem Ansatz für nachhaltiges Design liegt er voll im Trend.
Die Europawahl 2014 wirft ihre Schatten voraus: Parlament und Kommission wollen noch vor der Wahl das Thema CSR-Berichterstattungspflicht beschließen. Die Chancen, dass es auch so kommt, stehen mehr als gut. Darauf wiesen EU-Kenner anlässlich der UPJ-Jahrestagung in Berlin hin.
Erstmals hat ein Schweizer den alternativen Nobelpreis gewonnen. Fast zeitgleich wurde die UBS Bank in den Dow Jones Sustainability Index (DJSI) aufgenommen. Beide Auszeichnung zeigen, dass das Thema Nachhaltigkeit und CSR in der Schweiz gut verankert ist.
Bei betrieblicher Mobilität wird immer zunächst gerne auf den CO2-Austoß des Vorstands geschaut. Doch das Thema ist komplizierter: Dazu zählen neben der Fahrzeugflotte nämlich auch die Einbindung der Mitarbeiter und ihrer Mobilitätsanforderungen. Im Gespräch mit UmweltDialog erläutert Jonathan Frantzen, Leiter Marketing, Vertrieb und Personal bei Telekom Mobility Solutions, den ganzheitlichen und ambitionierten Ansatz der Telekom.
Dow Jones Sustainability World Index (DJSI World) und Carbon Disclosure Leadership Index (CDLI) zählen zu den bedeutenden Nachhaltigkeits-Indizes. Sie dienen institutionellen Anlegern, die besonderen Wert auf nachhaltiges Wirtschaften legen, als Orientierung für eine Investitionsentscheidung. Im Namen des Index-Anbieters Dow Jones bewertete die Schweizer Rating-Agentur RobecoSAM für den DJSI World die 2.500 größten, börsennotierten Unternehmen der Welt (Dow Jones Global Index) nach dem "Best in class"-Prinzip: Es qualifizieren sich jeweils die zehn Prozent der Unternehmen einer Branche mit der besten ökonomischen, ökologischen und sozialen Performance. Jetzt wurden die neu zusammengestellten Indices vorgestellt. Deutsche Unternehmen schneiden dabei traditionell gut ab.
Welche CSR-Themen sind für ein Unternehmen wesentlich? In welche Richtung soll es seinen Nachhaltigkeitskompass ausrichten? Wen muss und kann es bei der Beantwortung dieser Fragen berücksichtigen? Aspekte wie diese stehen im Mittelpunkt einer Materialitätsanalyse. Vor dem Hintergrund der neuen GRI Richtlinien und Integriertem Reporting wird das Thema immer wichtiger. UmweltDialog beleuchtet daher beispielhaft die Materialitätsanalyse von E.ON.
Öffentliche Aufträge machen in Deutschland rund 13 Prozent des Bruttoinlandprodukts aus. Davon entfallen rund 50 Prozent auf Kommunen. Damit hat die öffentliche Hand eine weitreichende Nachfragemacht. Nachhaltige Einkaufspolitik gewinnt jetzt immer mehr an Bedeutung. UmweltDialog beleuchtet Akteure auf Bundes- und Landesebene und listet nützliche Publikationen.
Vor vier Jahrzehnten wurde der Band „Die Grenzen des Wachstums ein Bestseller und ein Meilenstein in der Nachhaltigkeitsdebatte. Die Autoren rund um Dennis Meadows gingen damals der entscheidenden Frage nach, wie die Menschheit sich an die gegebenen physikalischen Grenzen des Planeten Erde anpassen soll. Doch wo stehen wir heute? Und wie sieht unsere Zukunft aus heutiger Sicht aus? Jorgen Randers, einer der Co-Autoren des Meadows-Reports, hat dazu nun ein Szenario für die nächsten 40 Jahre erstellt; er stützt sich dabei auf globale Prognosen führender Wissenschaftler, Ökonomen und Zukunftsforscher. „2052 lautet der Name des aktuellen Reports und skizziert eine Zukunft, die ganz anders sein wird, als wir uns dies heute vorstellen können. Trotz der überwiegend düsteren Prognosen glaubt Randers nicht an einen globalen Kollaps, denn „der Anpassungsprozess der Menschheit an die Grenzen dieses Planeten hat begonnen. Aber der Report gibt auch keine Entwarnung, denn die Zukunft wartet mit gewaltigen Herausforderungen auf, wird geprägt sein von sozialen Unruhen und zahlreichen Umbrüchen. Wir sprachen mit Jorgen Randers während seines Aufenthalts in Berlin.
Kaum eine Branche erlebt derzeit einen derartigen Strukturwandel wie der Energiesektor. Der staatlich verordnete Ausstieg aus der Atomkraft, die Liberalisierung der Märkte und grenzüberschreitender Konkurrenzdruck machen auch Marktgrößen wie E.ON massiv zu schaffen. Der aktuelle, online verfügbare Nachhaltigkeitsbericht ist vor diesem Hintergrund entstanden. UmweltDialog stellt die wesentlichen Erkenntnisse vor.
Nicht nur Produkte, auch Ideen wollen überzeugend und mit psychologischem Fingerspitzenfgefühl vertreten und an den Mann/die Frau gebracht werden. Das Buch von Axel Bänsch vermittelt, wissenschaftlich fundiert, aber doch leicht verständlich: Wie sind Verkäufe vorzubereiten, durchzuführen und nachzubereiten, um nicht nur Augenblickserfolge zu erzielen, sondern über zufriedene Kunden Dauererfolge zu erreichen?
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