Account Manager DACH bei InterSystems
Neue EU-Regeln, steigende Erwartungen und wachsende Berichtspflichten setzen Unternehmen beim Thema Nachhaltigkeit unter Druck. Viele kämpfen mit unübersichtlichen Datensilos und ineffizienten Prozessen. Doch wer ESG-Compliance als Chance begreift, kann daraus einen Wettbewerbsvorteil machen. Integrierte Datenstrategien und intelligente Plattformen verwandeln Nachhaltigkeit vom Kostenfaktor zum Treiber für Effizienz, Innovation und wirtschaftliche Resilienz.
Der Schalungs- und Gerüsthersteller PERI hat für mehr als 20.000 Produkte den Product Carbon Footprint berechnet – eine der umfassendsten Initiativen dieser Art in der Baumaschinenbranche. Hintergrund ist die wachsende Nachfrage von Kunden und öffentlichen Vergabestellen nach belastbaren CO₂-Daten, die in Ausschreibungen und Nachhaltigkeitsberichten zunehmend verlangt werden.
»In einer Studie von WORTLIGA und media4nature verletzen 176 von 345 Firmen mit grünen Claims Vorgaben zur Nachhaltigkeitskommunikation (51 Prozent). Geprüft wurden 476 Webseiten gegen ein sechsteiliges Prüf-Skript zum UWG und kommenden EU-Vorgaben.
»Mit der „Empowering Consumers for the Green Transition“-Richtlinie gilt ab September 2026 EU-weit ein schärferes Verbot pauschaler Umweltclaims. Wie ernst die neue Regel gemeint ist, zeigt der Fall des Berliner Kondomherstellers Einhorn, dessen Begriffe „fair“ und „feministisch“ auf der Verpackung künftig belegbar sein müssen.
»Die Erderwärmung wird die 1,5-Grad-Marke des Pariser Abkommens nach neuen UNEP-Berechnungen aller Voraussicht nach innerhalb weniger Jahre überschreiten. Der Bericht „Limiting Overshoot“ zeigt jedoch, dass eine spätere Rückkehr unter die Schwelle technisch und politisch noch erreichbar bleibt, wenn Staaten konsequent auf aggressive Emissionssenkungen und den Ausbau verlässlicher CO₂-Entnahme setzen.
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