Das EU-Parlament hat sich für eine grundlegende Reform der Nachhaltigkeitsregeln für Investmentfonds ausgesprochen: Die bisherigen Fonds-Kategorien Artikel 8 und Artikel 9, an denen sich Anleger bislang orientierten, sollen durch drei neue, verständlichere Bezeichnungen ersetzt werden. Schon einmal hatte die Umstellung solcher Etiketten für Verwirrung gesorgt – diesmal soll es besser laufen.
»Weniger als 1 Prozent E-Anteil 2025, bis 2030 sollen es 40 Prozent in Europa werden. MAN setzt auf batterieelektrische Antriebe, Serienproduktion und ein Portfolio von 12 bis 50 Tonnen. Den Engpass sieht Thomas Pietsch, Communications Manager Van & Zero Emission bei MAN, nicht mehr beim Fahrzeug, sondern bei Ladeinfrastruktur, Netzanschlüssen und Strompreisen. Auch zur Klimaziel-Lücke nimmt er Stellung.
»Die Ökonomin Mariana Mazzucato fordert, Kultur und Gemeinschaftsbeteiligung ins Zentrum der Klimapolitik zu rücken. Top-down-Pläne ohne lokale Verankerung scheiterten, industriepolitische Ansätze müssten Wohlstand gerechter verteilen und KI dürfe die Ungleichheit nicht verschärfen. Im Gespräch mit Dialogue Earth erklärt sie, warum technokratische Klimastrategien ohne kulturelle Dimension zu kurz greifen.
»Jahrelang haben Banken von ihren Firmenkunden CSRD-Daten und Taxonomie-Kennzahlen eingefordert. Jetzt kehrt sich der Spieß um: Neue EBA-Leitlinien und eine überarbeitete MaRisk verpflichten die Institute selbst zu belastbarem ESG-Risikomanagement – und die Aufsicht hat bereits erhebliche Lücken bei Vorstand und Management identifiziert.
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Mit Daniel Büchle (afb) und Alexander Freudenberg (Deutsche Telekom)
Folge anhörenKuratierte Studiengänge zu ESG-Reporting, Sustainable Finance, Lieferketten-Compliance und Klimamanagement — DACH und Europa. Stand 2026.
Kuratierte Hintergrund-Hubs der UmweltDialog-Redaktion
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06.10.2026 Brandenburg
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06.10.2026 - 07.10.2026 Brüssel
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06.10.2026 Online
Strategisches Nachhaltigkeitsmanagement
07.10.2026 Online
IBU-Webinar
Das EU-Parlament hat sich für eine grundlegende Reform der Nachhaltigkeitsregeln für Investmentfonds ausgesprochen: Die bisherigen Fonds-Kategorien Artikel 8 und Artikel 9, an denen sich Anleger bislang orientierten, sollen durch drei neue, verständlichere Bezeichnungen ersetzt werden. Schon einmal hatte die Umstellung solcher Etiketten für Verwirrung gesorgt – diesmal soll es besser laufen.
»Jahrelang haben Banken von ihren Firmenkunden CSRD-Daten und Taxonomie-Kennzahlen eingefordert. Jetzt kehrt sich der Spieß um: Neue EBA-Leitlinien und eine überarbeitete MaRisk verpflichten die Institute selbst zu belastbarem ESG-Risikomanagement – und die Aufsicht hat bereits erhebliche Lücken bei Vorstand und Management identifiziert.
»In einer Studie von WORTLIGA und media4nature verletzen 176 von 345 Firmen mit grünen Claims Vorgaben zur Nachhaltigkeitskommunikation (51 Prozent). Geprüft wurden 476 Webseiten gegen ein sechsteiliges Prüf-Skript zum UWG und kommenden EU-Vorgaben.
»Weniger als 1 Prozent E-Anteil 2025, bis 2030 sollen es 40 Prozent in Europa werden. MAN setzt auf batterieelektrische Antriebe, Serienproduktion und ein Portfolio von 12 bis 50 Tonnen. Den Engpass sieht Thomas Pietsch, Communications Manager Van & Zero Emission bei MAN, nicht mehr beim Fahrzeug, sondern bei Ladeinfrastruktur, Netzanschlüssen und Strompreisen. Auch zur Klimaziel-Lücke nimmt er Stellung.
»Der Schalungs- und Gerüsthersteller PERI hat für mehr als 20.000 Produkte den Product Carbon Footprint berechnet – eine der umfassendsten Initiativen dieser Art in der Baumaschinenbranche. Hintergrund ist die wachsende Nachfrage von Kunden und öffentlichen Vergabestellen nach belastbaren CO₂-Daten, die in Ausschreibungen und Nachhaltigkeitsberichten zunehmend verlangt werden.
»Saison-, Wechsel- oder E-Kennzeichen: Welche Zulassungsart sich für Firmenwagen im Mittelstand lohnt und wie Unternehmen dabei Zeit und Kosten sparen.
»Die Getränkeindustrie steht vor der Herausforderung, Produkte mit reduziertem Zuckergehalt anzubieten, die dennoch den Erwartungen der Verbraucher an Geschmack und Textur entsprechen. Süßungsmittel wie Sucralose und Erythritol sowie der Füllstoff Maltodextrin ermöglichen diese Balance, indem sie spezifische funktionale Eigenschaften in Getränkeformulierungen einbringen.
»Ratgeber für Hotels und Restaurants: Entdecken Sie nachhaltige Edelsteine, deren Einsatzgebiete und Kriterien für einen ethischen Einkauf im B2B-Bereich.
»Forstinvestments üben auf viele Anleger eine besondere Faszination aus. Das ist verständlich. Wald steht für etwas Reales, Greifbares, Langfristiges. Während Finanzprodukte zunehmend abstrakt und digital geprägt sind, steht ein wachsender Baumbestand für einen ungewöhnlich greifbaren und langfristigen Vermögenswert. Genau darin liegt die Attraktivität dieser Anlageklasse, aber auch ihr größtes Missverständnis.
»Künstliche Intelligenz soll den Klimaschutz beschleunigen – der Beleg dafür bleibt dünn. Eine neue GlobalData-Studie warnt: Energiehunger und Wasserverbrauch von KI-Rechenzentren drohen die Effizienzgewinne der Technologie zu überholen. Prädiktive KI liefert messbare Einsparungen bei Energie, Landwirtschaft und Gebäuden – für generative KI fehlt der Nachweis, dass ihr Nutzen den Fußabdruck übersteigt.
»Bei allen sieben bereits überschrittenen planetaren Belastungsgrenzen nimmt die Belastung weiter zu. Rekordtemperaturen in den Ozeanen, schwere Dürren, Überschwemmungen, Waldbrände und extreme Hitze zeigen, dass das Erdsystem zunehmend unter Druck steht. Das geht aus dem aktuellen Planetary Health Check hervor. Mehr als 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben an dem jährlichen Bericht mitgewirkt, der vom Planetary Boundaries Science Lab am PIK erstellt wird.
»Ein Forschungsteam unter Leitung der TU Graz liefert neue Design-Richtlinien für Batterien in E-Fahrzeugen. Die Konzepte erhöhen Sicherheit, erleichtern Reparaturen und verbessern die Nachhaltigkeit entlang des gesamten Lebenszyklus.
»Die Ökonomin Mariana Mazzucato fordert, Kultur und Gemeinschaftsbeteiligung ins Zentrum der Klimapolitik zu rücken. Top-down-Pläne ohne lokale Verankerung scheiterten, industriepolitische Ansätze müssten Wohlstand gerechter verteilen und KI dürfe die Ungleichheit nicht verschärfen. Im Gespräch mit Dialogue Earth erklärt sie, warum technokratische Klimastrategien ohne kulturelle Dimension zu kurz greifen.
»Frauen mit Zugang zu formellen Finanzdienstleistungen können klimabedingte Schocks deutlich besser abfedern – das zeigt eine neue Studie mit 25.511 von Frauen geführten Haushalten in 37 Ländern Subsahara-Afrikas. Für langfristigen Schutz vor den Folgen des Klimawandels reiche finanzielle Inklusion allein aber nicht aus – nötig seien tiefgreifende strukturelle Reformen gegen geschlechtsspezifische Ungleichheit.
»Der Anteil der weltweit hungernden Menschen ist von 8,6 Prozent im Jahr 2022 auf 7,8 Prozent 2025 gesunken – rund 645 Millionen Betroffene. Doch die Zahlen verdecken massive regionale Unterschiede: Mehr als die Hälfte der afrikanischen Bevölkerung leidet unter Ernährungsunsicherheit, zwei Drittel können sich keine gesunde Ernährung leisten. Der Nahostkonflikt droht die Fortschritte weiter zu bremsen.
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