Noch vor zwei Jahren war die Formel einfach: gutes Ranking bei Google, ein paar Keywords, fertig ist die Sichtbarkeit. Diese Formel funktioniert nicht mehr. Wer heute zum Beispiel als Nachhaltigkeitsberater gefunden werden will, muss nicht mehr für Suchmaschinen schreiben, sondern für KI-Systeme zitierfähig sein – und das ist ein fundamental anderes Spiel. – Von Elmer Lenzen –
»Der Markt für ESG-Beratung schrumpft. Die EU-Omnibus-Verordnung hat den Kreis der berichtspflichtigen Unternehmen um rund 90 Prozent reduziert. Gleichzeitig schweigen immer mehr Firmen über ihre Nachhaltigkeitsfortschritte. Für Berater wird die Kundengewinnung zur Überlebensfrage – und klassische Vertriebswege reichen nicht mehr.
»Seit die neue EU-Bauproduktenverordnung gilt, darf Kiwa als notifizierte Stelle auch die ökologische Nachhaltigkeit von Bauprodukten prüfen – inklusive Erstinspektion im Werk. Raoul Mancke, Global Lead Business Sector Sustainability Services bei Kiwa, erklärt im Interview, warum eine Ökobilanz am Schreibtisch allein nicht ausreicht, was Vor-Ort-Audits ans Licht bringen, das reine Dokumentenprüfungen übersehen, und wo die Grenzen der EPD als Beleg gegen Greenwashing liegen.
»Steigende Energiepreise und ambitionierte Klimaziele stellen viele mittelständische Betriebe vor neue Herausforderungen. Photovoltaik für Unternehmen bietet die Möglichkeit, Energiekosten zu senken und gleichzeitig die eigene CO₂-Bilanz zu verbessern. Besonders wirkungsvoll wird Solarstrom, wenn Unternehmen Photovoltaikanlage, Speicher und Energiemanagement gemeinsam betrachten.
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Mit Daniel Büchle (afb) und Alexander Freudenberg (Deutsche Telekom)
Folge anhörenKuratierte Studiengänge zu ESG-Reporting, Sustainable Finance, Lieferketten-Compliance und Klimamanagement — DACH und Europa. Stand 2026.
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06.10.2026 - 07.10.2026 Brüssel
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Noch vor zwei Jahren war die Formel einfach: gutes Ranking bei Google, ein paar Keywords, fertig ist die Sichtbarkeit. Diese Formel funktioniert nicht mehr. Wer heute zum Beispiel als Nachhaltigkeitsberater gefunden werden will, muss nicht mehr für Suchmaschinen schreiben, sondern für KI-Systeme zitierfähig sein – und das ist ein fundamental anderes Spiel. – Von Elmer Lenzen –
»Der Markt für ESG-Beratung schrumpft. Die EU-Omnibus-Verordnung hat den Kreis der berichtspflichtigen Unternehmen um rund 90 Prozent reduziert. Gleichzeitig schweigen immer mehr Firmen über ihre Nachhaltigkeitsfortschritte. Für Berater wird die Kundengewinnung zur Überlebensfrage – und klassische Vertriebswege reichen nicht mehr.
»Seit die neue EU-Bauproduktenverordnung gilt, darf Kiwa als notifizierte Stelle auch die ökologische Nachhaltigkeit von Bauprodukten prüfen – inklusive Erstinspektion im Werk. Raoul Mancke, Global Lead Business Sector Sustainability Services bei Kiwa, erklärt im Interview, warum eine Ökobilanz am Schreibtisch allein nicht ausreicht, was Vor-Ort-Audits ans Licht bringen, das reine Dokumentenprüfungen übersehen, und wo die Grenzen der EPD als Beleg gegen Greenwashing liegen.
»Steigende Energiepreise und ambitionierte Klimaziele stellen viele mittelständische Betriebe vor neue Herausforderungen. Photovoltaik für Unternehmen bietet die Möglichkeit, Energiekosten zu senken und gleichzeitig die eigene CO₂-Bilanz zu verbessern. Besonders wirkungsvoll wird Solarstrom, wenn Unternehmen Photovoltaikanlage, Speicher und Energiemanagement gemeinsam betrachten.
»Weniger als 1 Prozent E-Anteil 2025, bis 2030 sollen es 40 Prozent in Europa werden. MAN setzt auf batterieelektrische Antriebe, Serienproduktion und ein Portfolio von 12 bis 50 Tonnen. Den Engpass sieht Thomas Pietsch, Communications Manager Van & Zero Emission bei MAN, nicht mehr beim Fahrzeug, sondern bei Ladeinfrastruktur, Netzanschlüssen und Strompreisen. Auch zur Klimaziel-Lücke nimmt er Stellung.
»Der Schalungs- und Gerüsthersteller PERI hat für mehr als 20.000 Produkte den Product Carbon Footprint berechnet – eine der umfassendsten Initiativen dieser Art in der Baumaschinenbranche. Hintergrund ist die wachsende Nachfrage von Kunden und öffentlichen Vergabestellen nach belastbaren CO₂-Daten, die in Ausschreibungen und Nachhaltigkeitsberichten zunehmend verlangt werden.
»Die Getränkeindustrie steht vor der Herausforderung, Produkte mit reduziertem Zuckergehalt anzubieten, die dennoch den Erwartungen der Verbraucher an Geschmack und Textur entsprechen. Süßungsmittel wie Sucralose und Erythritol sowie der Füllstoff Maltodextrin ermöglichen diese Balance, indem sie spezifische funktionale Eigenschaften in Getränkeformulierungen einbringen.
»Ratgeber für Hotels und Restaurants: Entdecken Sie nachhaltige Edelsteine, deren Einsatzgebiete und Kriterien für einen ethischen Einkauf im B2B-Bereich.
»Forstinvestments üben auf viele Anleger eine besondere Faszination aus. Das ist verständlich. Wald steht für etwas Reales, Greifbares, Langfristiges. Während Finanzprodukte zunehmend abstrakt und digital geprägt sind, steht ein wachsender Baumbestand für einen ungewöhnlich greifbaren und langfristigen Vermögenswert. Genau darin liegt die Attraktivität dieser Anlageklasse, aber auch ihr größtes Missverständnis.
»Künstliche Intelligenz soll den Klimaschutz beschleunigen – der Beleg dafür bleibt dünn. Eine neue GlobalData-Studie warnt: Energiehunger und Wasserverbrauch von KI-Rechenzentren drohen die Effizienzgewinne der Technologie zu überholen. Prädiktive KI liefert messbare Einsparungen bei Energie, Landwirtschaft und Gebäuden – für generative KI fehlt der Nachweis, dass ihr Nutzen den Fußabdruck übersteigt.
»Bei allen sieben bereits überschrittenen planetaren Belastungsgrenzen nimmt die Belastung weiter zu. Rekordtemperaturen in den Ozeanen, schwere Dürren, Überschwemmungen, Waldbrände und extreme Hitze zeigen, dass das Erdsystem zunehmend unter Druck steht. Das geht aus dem aktuellen Planetary Health Check hervor. Mehr als 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben an dem jährlichen Bericht mitgewirkt, der vom Planetary Boundaries Science Lab am PIK erstellt wird.
»Ein Forschungsteam unter Leitung der TU Graz liefert neue Design-Richtlinien für Batterien in E-Fahrzeugen. Die Konzepte erhöhen Sicherheit, erleichtern Reparaturen und verbessern die Nachhaltigkeit entlang des gesamten Lebenszyklus.
»Die Ökonomin Mariana Mazzucato fordert, Kultur und Gemeinschaftsbeteiligung ins Zentrum der Klimapolitik zu rücken. Top-down-Pläne ohne lokale Verankerung scheiterten, industriepolitische Ansätze müssten Wohlstand gerechter verteilen und KI dürfe die Ungleichheit nicht verschärfen. Im Gespräch mit Dialogue Earth erklärt sie, warum technokratische Klimastrategien ohne kulturelle Dimension zu kurz greifen.
»Frauen mit Zugang zu formellen Finanzdienstleistungen können klimabedingte Schocks deutlich besser abfedern – das zeigt eine neue Studie mit 25.511 von Frauen geführten Haushalten in 37 Ländern Subsahara-Afrikas. Für langfristigen Schutz vor den Folgen des Klimawandels reiche finanzielle Inklusion allein aber nicht aus – nötig seien tiefgreifende strukturelle Reformen gegen geschlechtsspezifische Ungleichheit.
»Der Anteil der weltweit hungernden Menschen ist von 8,6 Prozent im Jahr 2022 auf 7,8 Prozent 2025 gesunken – rund 645 Millionen Betroffene. Doch die Zahlen verdecken massive regionale Unterschiede: Mehr als die Hälfte der afrikanischen Bevölkerung leidet unter Ernährungsunsicherheit, zwei Drittel können sich keine gesunde Ernährung leisten. Der Nahostkonflikt droht die Fortschritte weiter zu bremsen.
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