CEO Germany von Brevo
Auch wenn es im Moment den Anschein hat, dass Klimaschutz und Nachhaltigkeit auf der politischen und gesellschaftlichen Agenda in den Hintergrund rücken, so entscheidet sich genau jetzt, ob wir im digitalen Zeitalter die Weichen richtig stellen. Pioniere haben die Welt immer dann verändert, wenn sie ihrer Zeit voraus waren. Wer heute Verantwortung übernehmen will, kann gar nicht anders, als jetzt zu handeln.
Nach nur zehn Tagen hat das reichste Prozent der Weltbevölkerung seinen fairen Anteil am jährlichen Treibhausgasbudget verbraucht und plündert von nun an das der übrigen Weltbevölkerung.
»Ab September 2026 müssen Unternehmen in der EU ihre Umweltversprechen beweisen können. Die EmpCo-Richtlinie verbietet pauschale Begriffe wie „klimaneutral“ oder „nachhaltig“, wenn sie nicht objektiv belegt werden können. Deutschland hat bis März 2026 Zeit, die neuen Regeln ins nationale Recht zu überführen. Wer künftig mit grünen Argumenten wirbt, braucht wasserfeste Nachweise.
»Ab dem 1. Januar 2026 tritt der Carbon Border Adjustment Mechanism der EU in seine entscheidende Phase: Importeure von Stahl, Zement, Aluminium und anderen Kohlendioxid-intensiven Produkten müssen erstmals Emissionszertifikate kaufen. Die neue Klimaabgabe soll verhindern, dass Unternehmen ihre Produktion in Länder mit schwächeren Umweltstandards verlagern – und provoziert bereits internationale Spannungen.
»Kreislaufwirtschaft gilt als Schlüsselkonzept für eine nachhaltige Industrie, doch nur wenige Unternehmen setzen sie konsequent um. Die proFagus GmbH aus Bodenfelde geht hier seit Jahrzehnten einen eigenen Weg und bezeichnet sich als einzige Bioraffinerie für Buchenholz in Westeuropa. Was auf den ersten Blick nach einem technischen Begriff klingt, beschreibt in der Praxis ein Produktionsmodell, das auf maximale Ressourceneffizienz, emissionsarme Prozesse und die vollständige Nutzung eines nachwachsenden Rohstoffs setzt.
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