Die OECD hat vier kostenlose Online-Tools veröffentlicht, mit denen Unternehmen ihre eigenen Sorgfaltspflicht-Praktiken überprüfen können. Die sogenannten „Due Diligence Checker" richten sich an Firmen aus verschiedenen Sektoren und ermöglichen einen strukturierten Abgleich mit international anerkannten Standards – gerade zu einem Zeitpunkt, da der gesetzliche Rahmen der EU-Lieferkettenrichtlinie erheblich enger gefasst wurde.
Unternehmen blicken 2026 auf eine Ära der geopolitischen Fragmentierung und strukturellen Volatilität in ihren globalen Wertschöpfungsketten. Soziale Probleme wie Streiks und Proteste verursachen laut dem World Economic Forum bereits 18 Prozent aller Lieferkettenunterbrechungen. Menschenrechtliche Sorgfaltspfalt ist damit keine bloße Ethik-Frage mehr, sondern eine essenzielle Strategie zur Sicherung der betrieblichen Kontinuität und zur Vermeidung von Importverboten.
Die Sorgfaltspflichten-Regelwerke für Menschenrechte und Umwelt in der Wertschöpfungskette — vom deutschen LkSG über die europäische CSDDD bis zur Entwaldungsverordnung EUDR und ihren internationalen Grundlagen.
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