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Auch vor der Bauwirtschaft machen Digitalisierung und KI nicht halt. Automatisierung wird auch die Erstellung von Umweltproduktdeklarationen (EPDs) revolutionieren. Das IBU Fachforum 2025 in Berlin stellte Tools vor, zeigte Erfahrungsberichte in der Anwendung auf und bot in Vorträgen und Diskussionsrunden spannende Einblicke.
Bioökonomie: Was ist das eigentlich und wie sehen Innovationen dazu ganz konkret aus? Antworten gibt das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft, das jetzt in Münster seine Tour durch 19 Städte gestartet hat. Anhand vieler Praxis-Beispiele und Mitmach-Aktionen erfahren die Besucher eindrucksvoll, wie biologisches Wissen mit technologischen Lösungen zu nachhaltigen Produktion und Prozessen kombiniert werden.
Immer den Wettbewerbern eine Nase voraus sein – das ist das Ziel, dem sich das Technologieunternehmen Dyson dauerhaft stellt. In Düsseldorf präsentierte Dyson nun eine weitere Produktinnovation: den schnellsten und energieeffizientesten Händetrockner mit HEPA-Filter, den Airblade 9kJ.
Was kommt dabei heraus, wenn man über 5.800 Wissenschaftler und Ingenieure in Think Tanks – also Ideenschmieden – weltweit zusammenbringt? Ganz klar: geballte Innovationskraft. Und das heißt für Dyson auch neue Produkte, um das tägliche Leben zu verbessern. Gleich vier Produktinnovationen hat das Technologieunternehmen nun in Berlin vorgestellt.
Der Klimawandel schreitet in hoher Geschwindigkeit voran. Umso wichtiger ist es, wirtschaftliches, gesellschaftliches und politisches Handeln wirkungsvoll auf das Ziel der Treibhausgasneutralität in 2045 in Deutschland auszurichten. Dass dieses Ziel weiterhin erreicht werden kann, zeigt eine neue Studie des Umweltbundesamtes (UBA). Die kurzfristigen Klimaschutzziele bis 2030 müssen weiterhin konsequent verfolgt werden. Bis 2040 braucht es fortwährend eine ambitionierte Klimaschutzpolitik, die bereits in einen robusten Korridor hin zur Treibhausgasneutralität einschwenkt.
»Nach 20 Jahren Verhandlungen wird das erste völkerrechtlich verbindliche Abkommen zum Schutz der biologischen Vielfalt auf Hoher See wirksam. Es soll Artenverlust stoppen, Meeresschutzgebiete ermöglichen und bis 2030 mindestens 30 Prozent der Ozeane unter Schutz stellen.
»Ab September 2026 müssen Unternehmen in der EU ihre Umweltversprechen beweisen können. Die EmpCo-Richtlinie verbietet pauschale Begriffe wie „klimaneutral“ oder „nachhaltig“, wenn sie nicht objektiv belegt werden können. Deutschland hat bis März 2026 Zeit, die neuen Regeln ins nationale Recht zu überführen. Wer künftig mit grünen Argumenten wirbt, braucht wasserfeste Nachweise.
»Der größte Erneuerbare-Energien-Konzern der Philippinen steht vor einem Dilemma: Einerseits muss das Unternehmen seine Anlagen gegen immer stärkere Wirbelstürme wappnen, andererseits soll es möglichst schnell aus fossilen Energieträgern aussteigen. Doch der Weg zur Klimaneutralität erweist sich als komplizierter Balanceakt zwischen Umweltschutz, Energiesicherheit und wirtschaftlichen Realitäten.
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