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Auch vor der Bauwirtschaft machen Digitalisierung und KI nicht halt. Automatisierung wird auch die Erstellung von Umweltproduktdeklarationen (EPDs) revolutionieren. Das IBU Fachforum 2025 in Berlin stellte Tools vor, zeigte Erfahrungsberichte in der Anwendung auf und bot in Vorträgen und Diskussionsrunden spannende Einblicke.
Bioökonomie: Was ist das eigentlich und wie sehen Innovationen dazu ganz konkret aus? Antworten gibt das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft, das jetzt in Münster seine Tour durch 19 Städte gestartet hat. Anhand vieler Praxis-Beispiele und Mitmach-Aktionen erfahren die Besucher eindrucksvoll, wie biologisches Wissen mit technologischen Lösungen zu nachhaltigen Produktion und Prozessen kombiniert werden.
Immer den Wettbewerbern eine Nase voraus sein – das ist das Ziel, dem sich das Technologieunternehmen Dyson dauerhaft stellt. In Düsseldorf präsentierte Dyson nun eine weitere Produktinnovation: den schnellsten und energieeffizientesten Händetrockner mit HEPA-Filter, den Airblade 9kJ.
Was kommt dabei heraus, wenn man über 5.800 Wissenschaftler und Ingenieure in Think Tanks – also Ideenschmieden – weltweit zusammenbringt? Ganz klar: geballte Innovationskraft. Und das heißt für Dyson auch neue Produkte, um das tägliche Leben zu verbessern. Gleich vier Produktinnovationen hat das Technologieunternehmen nun in Berlin vorgestellt.
Brenntag, Weltmarktführer in der Chemiedistribution, liefert seinen Kunden seit 2026 Product-Carbon-Footprint-Daten für Chemikalien. Mit 700 Standorten in 78 Ländern ist die Lieferkette zugleich Geschäftsmodell und ESG-Risiko. Die Iran-Krise hat gezeigt, wie schnell Resilienz und Klimaziele in Konflikt geraten.
»16 republikanische US-Generalstaatsanwälte werfen Deloitte, EY, KPMG und PwC in einem 38-seitigen Schreiben vor, mit ihren Klimaverpflichtungen gegen berufsrechtliche Unabhängigkeitspflichten zu verstoßen und zugleich finanziell davon zu profitieren. Es ist die jüngste Eskalation im politischen Kampf gegen ESG-Reporting – und sie trifft erstmals die Wirtschaftsprüfungsbranche.
»Seit dem 19. Juli dürfen große Unternehmen unverkaufte Textilien nicht mehr vernichten. Bis Juni 2027 muss Deutschland die EU-Textil-EPR in nationales Recht umsetzen. Und der Digitale Produktpass kommt. Für Berufsbekleidung – ein Markt mit großen Stückzahlen und kontrollierten Kreisläufen – verändert das die Spielregeln grundlegend. Die Frage ist, wer davon profitiert und wer die Rechnung bekommt.
»Der VS (Voluntary Standard, ehemals VSME) der EFRAG war als schlanke, freiwillige Alternative zur CSRD gedacht. Doch weil Banken und Großkunden ihn zunehmend als Standardantwort für ESG-Datenanfragen akzeptieren, wird der Standard faktisch zum Marktnormal. Beratungen erwarten die Etablierung als De-facto-Standard binnen 18 Monaten — obwohl kein Gesetz ihn je vorschreiben wird. Der Mittelstand berichtet, weil er muss, nicht weil er soll.
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