
Tchibo steht für ein einzigartiges Geschäftsmodell. In acht Ländern betreibt Tchibo mehr als 1.000 Filialen, über 21.200 Depots im Einzelhandel sowie nationale Online-Shops. Über dieses Multichannel-Vertriebssystem bietet das Unternehmen neben Kaffee und den Einzelportionssystemen Cafissimo und Qbo die wöchentlich wechselnden Non Food Sortimente und Dienstleistungen, wie Reisen oder Mobilfunk, an. Tchibo ist Röstkaffee-Marktführer in Deutschland, Österreich, Tschechien und Ungarn und gehört zu den führenden E-Commerce-Firmen in Europa. Für seine nachhaltige Geschäftspolitik wurde das 1949 in Hamburg gegründete Familienunternehmen mehrfach ausgezeichnet.
Tchibo
Konsumgüter
Hamburg
1949
3,2 Mrd. Euro (2023)
872.279 t CO2e (2022/23)
10.708 weltweit, davon 6.812 in Deutschland (2023)
Quelle: Tchibo
Tchibo Energie und die Hamburger S.O.F Save Our Future - Umweltstiftung rufen die Kindergiewende aus. Mit einer groß angelegten Spendenaktion wollen Tchibo Energie und S.O.F. dazu beitragen, dass sich Kinder auf spielerische Art und Weise mit Zukunftsthemen, wie Energie und Klimaschutz auseinandersetzen können. So werden Kitas zu Lernorten für Nachhaltigkeit.
Seit November 2013 besuchen über 500 Kinder sechs Kindertagesstätten, die Tchibo und die Kinderrechtsorganisation Save the Children in der Kaffeeanbau-Region Chiquimula in Guatemala gegründet haben. Während der Erntezeit werden dort die zwei bis 13 jährigen Kinder der saisonalen Kaffeepflücker mit frischen Mahlzeiten versorgt und pädagogisch von Erziehern betreut. Darüber hinaus erhalten die Kinder Impfungen und lernen, wie wichtig Hygiene für die eigene Gesundheit ist. Zunächst auf zwei Jahre angelegt, soll sich das Kinderbildungsprojekt langfristig selbst tragen.
Bereits seit April 2013 engagiert sich Tchibo gemeinsam mit der Kinderrechtsorganisation Save the Children für die Betreuung und pädagogische Ausbildung von Kindern in Chiquimula in Guatemala. Mittlerweile öffneten in der Region sechs Kitas, in denen Kinder im Alter von 2-13 Jahren altersgerecht betreut werden können.
Nachhaltigkeit im Kaffeeanbau und der Siegel-Dschungel ungewöhnlich und spannend erklärt: Das ist das Ziel des neuen Zeichentrickfilms „Herr Bohne im Land des Kaffees“. Dabei ist Herr Bohne ein wenig erfolgreicher Kaffeefarmer. Zum Glück bekommt er Unterstützung und lernt, wie ertragreich nachhaltiger Kaffeeanbau funktioniert. Durch den Zeichentrickfilm lernt der Zuschauer auf unterhaltsame Art und Weise, wie Mensch und Natur davon profitieren und welche Bedeutung die Siegel Rainforest Alliance, Fairtrade, UTZ Certified und Bio haben.
Eine 100 Prozent nachhaltige Geschäftstätigkeit - das strebt das Hamburger Konsumgüter- und Einzelhandelsunternehmen Tchibo an. Zuletzt sind die Hanseaten auf diesem Weg ein gutes Stück vorangekommen. Der Anteil des nachhaltig verarbeiteten Rohkaffees stieg im vergangenen Jahr auf 25 Prozent. Das entspricht einer Verdopplung gegenüber dem Vorjahr. Auch für die Zukunft hat Tchibo viel vor, nicht nur in Deutschland. Was und wo, zeigt der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens.
760 Kinder aus Benin bekommen eine Chance auf Bildung. Das ist das Ergebnis des gemeinsamen Projektes "Baumwolle für eine nachhaltige Bildung" der Aid by Trade Foundation und ihrem Partner Tchibo. In dessen Rahmen wurden nun fünf neue Schulen eröffnet. Unterstützt wird das Projekt auch von der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft (DEG), der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) sowie lokalen Vertretern der Baumwollbauern.
Seit 2006 ist Nachhaltigkeit bei Tchibo integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie - die aktuellen Entwicklungen und Fortschritte zeigt der neue Nachhaltigkeitsbericht 2012. Dieser ist ab sofort online unter www.tchibo-nachhaltigkeit.de abrufbar.
Die Regierung des brasilianischen Bundesstaats Minas Gerais hat ein eigenes Zertifizierungsprogramm aufgelegt, das sich an verantwortlich produzierende Kaffeefarmen richtet. Da Minas Gerais Brasiliens größtes Anbaugebiet für Arabica-Kaffee ist, könnte dieses Programm der Durchbruch im schrittweisen Wandel vom konventionellen hin zum nachhaltigen Anbau in Brasilien sein. Tchibo unterstützt die Initiative und ist erster internationaler Ankäufer von Arabica-Kaffees, die nach den Richtlinien von "Certifica Minas Café" produziert werden.
Der Textilsektor ist für verantwortungsbewusste Unternehmen eine schwierige Branche. Neben Beschwerden über die Arbeitsbedingungen der Näherinnen in Asien gilt auch der intensive Anbau von Baumwolle als Problem für Mensch und Umwelt. Das Hamburger Handelshaus Tchibo will Textilien daher zukünftig verstärkt aus Biobaumwolle fertigen lassen. Anlässlich der Präsentation einer Wäschekollektion intensiviert Tchibo jetzt auch die Aufklärung für Verbraucher. UmweltDialog sprach mit Stefan Dierks, Category Leader Unternehmensverantwortung, über die Schwierigkeiten der Baumwollindustrie und die Verantwortung des eigenen Unternehmens.
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