Gastautor - CEO
Viel zu lange haben sich Unternehmen hinter der Regierung und ihren Maßnahmen versteckt, wenn es um das Thema Umweltschutz ging. Damit muss jetzt Schluss sein, denn wir alle müssen Verantwortung übernehmen, um dem Klimawandel und den damit verbundenen Folgen entgegentreten zu können.
Wir leben in einer Zeit, in der das Anstößige in der Wirtschaft weder Grenzen noch Scham kennt und Mitarbeiter in die innere Kündigung treibt. Korruption und Manipulation, Machtspiele, Gehaltsexzesse einer kleinen Managerclique, Betrug und Strafverfahren gegen Topmanager – der Eindruck verstärkt sich: Wird die dunkle Seite der Macht in der Wirtschaft langsam epidemisch?
Noch vor zwei Jahren war die Formel einfach: gutes Ranking bei Google, ein paar Keywords, fertig ist die Sichtbarkeit. Diese Formel funktioniert nicht mehr. Wer heute zum Beispiel als Nachhaltigkeitsberater gefunden werden will, muss nicht mehr für Suchmaschinen schreiben, sondern für KI-Systeme zitierfähig sein – und das ist ein fundamental anderes Spiel. – Von Elmer Lenzen –
»Der Markt für ESG-Beratung schrumpft. Die EU-Omnibus-Verordnung hat den Kreis der berichtspflichtigen Unternehmen um rund 90 Prozent reduziert. Gleichzeitig schweigen immer mehr Firmen über ihre Nachhaltigkeitsfortschritte. Für Berater wird die Kundengewinnung zur Überlebensfrage – und klassische Vertriebswege reichen nicht mehr.
»Weniger als 1 Prozent E-Anteil 2025, bis 2030 sollen es 40 Prozent in Europa werden. MAN setzt auf batterieelektrische Antriebe, Serienproduktion und ein Portfolio von 12 bis 50 Tonnen. Den Engpass sieht Thomas Pietsch, Communications Manager Van & Zero Emission bei MAN, nicht mehr beim Fahrzeug, sondern bei Ladeinfrastruktur, Netzanschlüssen und Strompreisen. Auch zur Klimaziel-Lücke nimmt er Stellung.
»Wenn ein langfristiger Stromabnahmevertrag ausläuft oder ein Solarpark den Eigentümer wechselt, verändert sich die Ausgangslage. Der Betreiber muss prüfen, wie er den erzeugten Strom künftig vermarktet und ob sich zusätzliche Investitionen lohnen. Ob der Park weiterhin eine EEG-Förderung erhält, ist davon getrennt zu prüfen. Ein Batteriespeicher kann dabei helfen, Strom aus sonnenreichen Stunden in spätere Zeitfenster zu verschieben. Doch die zentrale Frage lautet nicht einfach: Wie viele Stunden Speicher sind derzeit im Trend? Sie lautet: Welche Speicherlösung passt zu diesem Solarpark?
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