Gastautor - Partner und Geschäftsführer der Nachhaltigkeitsberatung Scholz & Friends Reputation, Berlin
Der promovierte Naturwissenschaftler und Pädagoge berät seit über 20 Jahren Unternehmen im Feld Nachhaltigkeit, ESG und CSR. Er hat Einblicke in unterschiedliche Unternehmen, vom DAX-Konzern über mittelständisch geprägte Familienunternehmen bis zum Öko-Spezialisten. Sein Beratungsansatz ist immer ein pragmatischer: Wie können die Vorgaben durch Regulierung in ein Vorgehen münden, das den Geschäftsinteressen und der Kultur eines Unternehmens passt? Norbert Taubken ist Co-Gründer der Nachhaltigkeitsberatung Scholz & Friends Reputation und Partner der Kommunikationsagentur Scholz & Friends.
Zur Umsetzung der CSRD-Regulierungsvorgaben in Familienunternehmen.
Wie tragfähig CSR-Strategien sind, zeigt sich in der Krise. Nachhaltigkeitserfahrene Unternehmen haben hier Vorteile: bezogen auf die Mitarbeitenden und ihr gesellschaftliches Engagement, aber auch wenn Geschäftsmodelle modifiziert und Lieferketten in den Blick genommen werden.
Die Corona-Pandemie hat bei einzelnen Unternehmen ungeahnte Kreativität hervorgerufen – und dem Transformationsprozess zur Digitalisierung einen Schub gegeben. Viele Aktivitäten sind nicht aus Engagement-Strategien abgeleitet, sondern durch die Unternehmenskultur motiviert. Aber nachhaltigkeitserfahrene Unternehmen haben Vorteile, sagt Norbert Taubken. Wie tragfähig CSR-Strategien sind, zeige sich in der Krise.
Die EU-Kommission hat vorgeschlagen, der europäischen Industrie zwischen 2026 und 2030 mehr kostenlose CO₂-Emissionszertifikate zuzuteilen. Das finanzielle Entlastungsvolumen wird auf rund 4 Milliarden Euro geschätzt. Der Schritt soll Stahl, Zement, Chemie und andere energieintensive Branchen vor steigendem Wettbewerbsdruck schützen – und zeigt, wie stark das Gleichgewicht zwischen Klimaschutz und Industriepolitik in Brüssel unter Druck geraten ist.
»Die EU-Kommission hat ein umfassendes Reformpaket zur Entwaldungsverordnung (EUDR) vorgelegt und verspricht Unternehmen eine Senkung der jährlichen Befolgungskosten um bis zu 75 Prozent gegenüber dem ursprünglichen Regelwerk. Neue Leitlinien, ein überarbeitetes Informationssystem und konkrete Ausnahmen bei der Produktliste sollen die Verordnung praxistauglicher machen – noch bevor sie Ende 2026 in Kraft tritt.
»Während die Welt immer lauter wird, bieten Irlands alte Wälder einen Rückzugsort für jene, die nach Präsenz, Achtsamkeit und Verbindung suchen. Ob durch folkloristische Waldwanderungen mit einer weisen Frau in achter Generation, einer Bean Feasa, durch meditative Waldbadesessions oder durch mythologische Touren durch keltische Regenwälder: Irlands grüne Seele offenbart sich denen, die innehalten und zuhören.
»Der erste Blick nach dem Aufwachen gilt dem Smartphone, der letzte Blick vor dem Einschlafen oft auch. Ob in der Bahn, an der Supermarktkasse oder gemütlich auf dem Sofa: Das kleine Display in unserer Tasche zieht uns praktisch magisch an. Wir sind ständig erreichbar, konsumieren pausenlos Nachrichten und wischen uns durch die sozialen Medien. Diese permanente Informationsflut sorgt allerdings meist unbemerkt dafür, dass unser Gehirn kaum noch zur Ruhe kommt. Viele Menschen spüren eine unterschwellige Erschöpfung und sehnen sich nach Momenten, in denen sie einfach mal abschalten können. Digital Detox – also der bewusste, zeitweise Verzicht auf digitale Medien – wird deshalb für immer mehr Menschen zu einem wichtigen Werkzeug, um die eigene mentale Gesundheit zu schützen.
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