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10.05.2013

Aspirin Sozialpreis 2013 für „Generationsbrücke Deutschland“

Der Sieger des „Aspirin Sozialpreises 2013“ steht fest: Die Bayer Cares Foundation prämiert das Projekt „Generationsbrücke Deutschland“ der Katholischen Stiftung Marienheim Aachen-Brand für einen gelungenen Brückenschlag zwischen den Generationen. Die gemeinnützige Initiative bringt Bewohner von Altenpflege-Einrichtungen über regelmäßige Treffen mit Kindern zusammen und schafft so Berührungspunkte zwischen Alt und Jung. Sie erhält das Preisgeld für den ersten Platz in Höhe von 15.000 Euro. Der Berliner Verein „Straßenkinder“, der sich um obdachlose und vernachlässigte Kinder und Jugendliche kümmert, belegt den mit 10.000 Euro dotierten zweiten Platz. Platz drei und eine Prämie von 5.000 Euro erlangt das Online-Projekt „pflegen-und-leben.de“ der Catania gGmbH. Anonym und kostenlos berät das Portal bei seelischen Belastungen Menschen, die zu Hause Familienangehörige pflegen.

Alle Preisträger mit Vertretern der Bayer AG und der Stiftungs-Jury, Bild: Bayer AG
Alle Preisträger mit Vertretern der Bayer AG und der Stiftungs-Jury, Bild: Bayer AG

„Alle ausgezeichneten Projekte sind innovativ und leistungsstark - sie helfen effektiv, sozial-medizinische Versorgungslücken im deutschen Gesundheitswesen zu schließen“, sagte Dr. Horst-Uwe Groh, Bayer-Personalchef und Mitglied im Kuratorium der Bayer Cares Foundation, bei der Preisverleihung am 29. April 2013 im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité.

„Faktoren wie Bildung, Einkommen und das soziale Umfeld beeinflussen wesentlich, ob Menschen krank werden und wie sie mit Krankheiten umgehen“, betonte Prof. Dr. Julika Loss, Professorin für Medizinische Soziologie an der Universität Regensburg. „Wir müssen Gesundheit immer auch unter psycho-sozialen Aspekten verstehen und als Herausforderung für die Gesellschaft begreifen. Durch Initiativen wie den Aspirin Sozialpreis erfährt das Engagement für soziale Gesundheitsprojekte die verdiente Aufmerksamkeit.“

Die Bayer Cares Foundation vergibt den „Aspirin Sozialpreis“ zum vierten Mal. Aus 96 Bewerberprojekten aus ganz Deutschland wählte ein unabhängiger Expertenrat die Preisträger der Plätze eins bis drei aus.

Beim vorangegangenen Publikums-Voting waren zwei Projekt-Träger am Ende gleichauf: Das Düsseldorfer Kinder- und Jugendhospiz „Regenbogenland“ sowie die Evangelisch-methodistische Kirche Berlin mit der Initiative „Kinder in die Mitte“. Beide erhalten jeweils die komplette Prämie des Publikumspreises in Höhe von 5.000 Euro. Die vom Förderverein Kinderhospiz Düsseldorf e.V. getragene Einrichtung betreut stationär Kinder mit unheilbaren und lebensbegrenzenden Krankheiten. Das Projekt „Kinder in die Mitte“ trägt auf vielfältige Weise dazu bei, die Lebensverhältnisse und die Psyche von Kindern aus sozial schwachen Familien zu stabilisieren.

Platz 1: Generationsbrücke Deutschland

Die „Generationsbrücke Deutschland“ steht für ein wertvolles Miteinander von Alt und Jung im Zeitalter des demografischen Wandels. Die gemeinsame alltägliche Freude beim Singen, Malen und Spielen lässt sogar Freundschaften entstehen, weil sich regelmäßig dieselben Kinder mit denselben älteren Menschen treffen. Die „Generationsbrücke Deutschland“ schafft diese Möglichkeit der Begegnung derzeit in Pflegeheimen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt.

Platz 2: Hilfe für Straßenkinder
Seit dem Jahr 2000 ist der Verein „Straßenkinder“ als Anlaufstelle für obdachlose und vernachlässigte Kinder und Jugendliche in Berlin aktiv. Neun ehrenamtliche und 14 hauptamtliche Mitarbeiter versorgen täglich bedürftige Jungen und Mädchen mit Essen und Kleidung. Zusammen mit dem Kinder- und Jugendhaus „Bolle“ organisiert der Verein Freizeitbeschäftigungen für die häufig durch Familien-Erlebnisse traumatisierten Jugendlichen und ermöglicht ihnen Zugang zu Bildungseinrichtungen.

Platz 3: Hilfe im belastenden Pflegealltag

In Deutschland leben über 2,3 Millionen pflegebedürftige Menschen. Rund 1,3 Millionen Männer und Frauen sind von Alzheimer oder einer anderen Form der Demenz betroffen. Die meisten von ihnen werden Zuhause von den eigenen Angehörigen gepflegt. Die psychologische Online-Beratung „pflegen-und-leben.de“ der Catania gGmbH hilft seit drei Jahren pflegenden Angehörigen, die belastende Situation zu bewältigen. Zu den seelischen, körperlichen und sozialen Anforderungen kommen häufig noch finanzielle Nöte hinzu. Damit nicht die Gesundheit der Pflegenden unter der anhaltenden Stresssituation Schaden nimmt, beraten erfahrene Psychologen anonym und kostenlos über das Onlineportal.

 
Quelle: UD / cp

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