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28.09.2012

Global Volunteer Day: 61.000 Mitarbeiter engagieren sich ehrenamtlich

Zum zweiten Mal hat die Deutsche Post DHL jetzt einen weltweiten Global Volunteer Day veranstaltet. In der zehntätigen Aktion zeigten rund 61.000 Mitarbeiter aus 105 Ländern Tatkraft und engagierten sich ehrenamtlich. Mit vollem Einsatz ging es an insgesamt 1.136 Projekte und Hilfseinsätze verschiedenster Art, wie zum Beispiel bei der Aktion des Briefzentrums Frankfurt: 180 Postmitarbeiter organisierten hier unter dem Motto „Open Air für Afrika“ gemeinsam ein Fest mit buntem Familienprogramm. „Meine Mitarbeiter arbeiten unter Hochdruck und mit viel Herzblut für diesen Tag“, sagt Stefan Decher, Niederlassungsleiter der Deutschen Post in Frankfurt gegenüber der Presse.

Christof Ehrhart, Direktor Konzernkommunikation und Unternehmensverantwortung Deutsche Post DHL. Foto: Deutsche Post DHL
Christof Ehrhart, Direktor Konzernkommunikation und Unternehmensverantwortung Deutsche Post DHL. Foto: Deutsche Post DHL

Die Mühe hatte sich gelohnt: Über 1.600 Menschen besuchten über den Tag verteilt das Fest auf dem Platz des Briefzentrums Frankfurt. Anlässlich des Global Volunteer Days hatten Stefan Decher und engagierte Mitarbeiter ein breit gefächertes Festprogramm auf die Beine gestellt: Verschiedene Attraktionen wie Stelzenlaufen, afrikanische Akrobatik, Kinderschminken und Hut-Jonglage luden die Besucher zum Zuschauen und Mitmachen ein. Dazu sorgten afrikanische Musiker und die Band Mr. Vain für das musikalische Programm sowie Verzehrstände für das leibliche Wohl. Der Erlös aus dem Verkauf der Getränke und Speisen wird an die Organisation SOS-Kinderdörfer gespendet, über die das Geld dann Menschen in Malawi zu Gute kommt. Denn die Niederlassung Frankfurt hat für das malawische Dorf Lilongwe eine feste Patenschaft übernommen. Als das Fest anlässlich des Global Volunteer Days im vergangenen Jahr zum ersten Mal stattfand, ermöglichten die Einnahmen daraus 57 Kindern in Malawi ein Jahr lang den Schulbesuch. Außerdem konnten sie mit Essen, Trinken und Kleidung versorgt werden. „Auch in diesem Jahr werden wir wieder eine Spende in Höhe von etwa 10.000 Euro an die SOS-Kinderdörfer überweisen, eher sogar ein wenig mehr“, so Decher gegenüber der Frankfurter Rundschau.

Anzahl der Projekte im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt

Die Anzahl der Mitarbeiter, die sich im Rahmen des Global Volunteer Days 2012 engagierten, stieg im Vergleich zum Vorjahr (über 60.000) in diesem Jahr mit 61.000 Teilnehmern nur leicht. Dagegen wurde die Anzahl der Projekte, durch die sich die Mitarbeiter einsetzten, fast verdoppelt: Von 600 in 2011 auf 1.136 in diesem Jahr. Dabei erstreckte sich der Aktionszeitraum vom 6. bis 16. September. Verantwortlich für die Umsetzung der Projekte sind die einzelnen Länder oder Regionen selbst. Sie treffen die Auswahl und setzen diese mit Mitarbeitern, Kunden und oder Geschäftspartnern um. „Das Engagement unserer Mitarbeiter konzentriert sich nicht auf einzelne Großprojekte. Vielmehr werden jeweils kleinere lokale Aktivitäten unterstützt, die auch vor Ort ausgewählt werden. Es gibt bewusst keine Vorgaben, welche konkreten Projekte unterstützt werden sollen“, berichtet Christof Ehrhart, Direktor Konzernkommunikation und seit Juli Leiter der Unternehmensverantwortung bei Deutsche Post DHL. Die Konzentration liege aber auf den Schwerpunktthemen des nachhaltigen Engagements der Deutschen Post DHL, zu denen die Bereiche GoGreen (Umweltschutz), GoTeach (Bildung) und GoHelp (Katastrophenmanagement) gehören.

Mitarbeiter packen Biobrotboxen für 4.400 Kinder

So lernten im Rahmen des diesjährigen Global Volunteer Days beispielsweise 4.400 Erstklässler an 90 Schulen in Göttingen, Northeim, Holzminden, Duderstadt und Kassel, wie wichtig ein gesundes Frühstück ist. Dazu hatten 35 Mitarbeiter der Deutschen Post DHL im Frachtzentrum Lutterberg Biobrotboxen mit Müsli, Saft und Obst gepackt, die dann per Postfahrzeug zu den Schulen gebracht wurden. Durch die Aktion unterstützt das Unternehmen auch die bundesweite Initiative „Bio-Brotbox“, die 2002 von der damaligen Bundesverbraucherschutzministerin Renate Künast sowie den Unternehmen der Naturkost- und Reformhausbranche gestartet wurde und darauf abzielt, möglichst vielen Menschen Informationen zu bewusster Ernährung zu vermitteln.

Bäume pflanzen und Patenschaft übernehmen

Einsatz unter freiem Himmel leisteten dagegen rund 80 Mitarbeiter im Lübecker Stadtwald: Um den eigentlich reinen Nadelwald widerstandsfähiger gegen Stürme zu machen, pflanzten sie in einem besonders anfälligen Bereich 200 Laubbäume, die von der Deutschen Post DHL bezahlt wurden. Fachliche Unterstützung erhielten die ehrenamtlichen Helfer durch Stefan Zink, den Förster des Stadtwalds. Er und seine Mitarbeiter hatten die passende Stelle im Wald ausfindig gemacht, den Boden analysiert und dir richtigen Baumsorten ausgesucht. Die Mitarbeiter der Post, die ihre Arbeitskraft zum Bäume pflanzen spendeten, konnten außerdem für zwölf Euro eine Baumpatenschaft übernehmen. Damit und dem Verkauf von Kaffee und Kuchen während der Aktion kamen rund 1.000 Euro zusammen, die der Lübeck-Hilfe für krebskranke Kinder übergeben wurde.

Beidseitiger Nutzen bei Einsatz im Tierheim

Besonders tierfreundlich zeigten sich dagegen 25 Postzusteller in Bergheim/Niederaussem: Trotz des oft angespannten Verhältnisses zwischen Hunden und Postboten halfen sie anlässlich des Global Volunteer Days bei Renovierungsarbeiten im dortigen Tierheim. Neben dem guten Gefühl, die Mitarbeiter des Tierheims unterstützen zu können, konnten die Postzusteller zudem ein paar brauchbare Tipps von dem professionellen Hundetrainer Gary Pohl mit nach Hause nehmen. Er gab Ratschläge, wie Konflikte mit Hunden vermieden werden können. „Ungefähr einmal im Monat kommt es zu einem Vorfall zwischen unseren Mitarbeitern und Hunden“, berichtet Michael Bleilefens, Betriebsleiter des Zustellstützpunktes der Post in Bergheim-Kenten. Daher nahmen die Postzusteller die Ratschläge des Hundetrainers dankend auf.

Ursprung des Global Volunteer Days

Die Aktion Global Volunteer Day hat ihren Ursprung im Jahr 2008 in der der Region Asien-Pazifik. Damals hatten sich rund 15.000 Kollegen zusammengetan, um sich an einem Tag im Jahr für gemeinnützige Einrichtungen und Organisationen zu engagieren. Dieses Engagement wuchs über die Jahre immer weiter und wurde auch in anderen Ländern bekannt. 2011 gab der Konzern der Aktion mit dem „Global Volunteer Day“ einen Nahmen und machte sie so zum weltweiten Projekt. Dazu bündelt das Unternehmen alle Projekte auf über eine gemeinsame Plattform, so dass die Erfassung erleichtert wird. „Unter unseren Mitarbeitern gibt es eine ausgeprägte Kultur der sozialen Verantwortung. Von Seiten des Unternehmens schätzen und fördern wir solches Engagement ausdrücklich - auch weil wir uns als Konzern verantwortlichem Handeln auf allen Ebenen verschrieben haben“, sagt Christof Ehrhart. Zudem sei der Global Volunteer Day ein wichtiger Baustein, um dieses Bewusstsein bei den Mitarbeitern weiter zu stärken und geleichzeitig der Verantwortung als Good Corporate Citizen weltweit gerecht zu werden. „Insofern haben wir den festen Willen, es nicht bei zwei Mal zu belassen, sondern den Global Volunteer Day als jährlich wiederkehrendes Ereignis im Konzernkalender zu etablieren“, so Ehrhart.

 
Quelle: UD

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