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15.07.2009

„Stakeholder Dialogue Day" bei der Deutschen Telekom

„Die enge Zusammenarbeit mit unseren Stakeholdern ist der Schlüssel zum Erfolg“, dessen ist sich Geschäftsprozessmanager Volker Pyrtek von der Deutschen Telekom sicher. Zur offenen Diskussion über die verantwortungsvolle Wertschöpfungskette lädt der Konzern daher einmal im Jahr die verschiedenen Anspruchsgruppen. Mit ihrer Unterstützung will die Deutsche Telekom in Sachen Nachhaltigkeit zur Nummer Eins der ICT-Unternehmen werden.

Stakeholder Dialogue Day 2009, Foto: Deutsche Telekom
Stakeholder Dialogue Day 2009, Foto: Deutsche Telekom

Rund 70 interne und externe Interessenvertreter nahmen im Mai dieses Jahres am zweiten „Stakeholder Dialogue Day“ der Deutschen Telekom teil. Unter ihnen Lieferanten des Konzerns, Vertreter von NGOs, Universitäten sowie der Plattform nachhaltiges Investment. Durch die Integration der Belange und Interessen seiner Anspruchsgruppen in eine nachhaltige Einkaufstrategie, verfolgt der Konzern nach den Worten des CR-Leiters Luis Neves zwei Ziele: So sollen neben der Risikoreduzierung in der Zuliefererkette, langfristige wirtschaftliche Chancen zum Vorteil der Unternehmens genutzt werden.

Auf offene Gespräche und Diskussionsrunden folgten beim diesjährigen Stakeholder Dialogue Day entsprechende Arbeitssitzungen, in denen Ideen und bewährte Methoden ausgetauscht wurden. Zahlreiche Anregungen beispielsweise zu Rohstoff-Alternativen, Recyclingsystemen sowie CO2-reduzierten Produkten kamen hier zusammen. Auch die stärkere Zusammenarbeit und der Erfahrungsaustausch mit anderen Branchen standen im Fokus.

Mit ihrem nachhaltigen Engagement will die Deutsche Telekom eine Vorreiterrolle in ihrer Branche einnehmen. Das jedoch „nicht nur mit Hilfe von gutem Personal oder lohnenswerten Deals, sondern vielmehr in der Art und Weise, wie wir unsere Geschäftsbeziehungen betreiben“, erklärte Volker Pyrtek im Rahmen des ersten „Stakeholder Dialogue Day“ 2008 die Strategie des Unternehmens. Einmal im Jahr organisiert die Deutsche Telekom dieses Treffen mit ihren Anspruchsgruppen. Es soll dazu beitragen, die Anforderungen und Ansprüche des Marktes und der Stakeholder frühzeitig zu erkennen und Schwerpunkte für die Aktivitäten des Konzerns zu benennen.

In der Forderung Cornelia Heydenreichs von Germanwatch stand 2008 zum Beispiel die Zusammenarbeit mit Zulieferern aus Entwicklungsländern im Vordergrund: „Die Verantwortung der Deutschen Telekom erstreckt sich auch auf ihre Zulieferer, die zum Beispiel die Mobiltelefone herstellen. Diese Handys enthalten Rohstoffe, die oft in Entwicklungsländern unter problematischen Bedingungen abgebaut werden. Die Deutsche Telekom sollte gemeinsam mit ihren direkten Zulieferern für bessere soziale und ökologische Bedingungen in ihrer gesamten Lieferkette bis hin zur Rohstoffförderung sorgen. Gemeinsame Initiativen wie im Rahmen von GeSI können dafür ein wichtiger Schritt sein.“

 
Quelle: UD / cp

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