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Freitag, 22.September 2017
Broschüre informiert über den Alltag mit Herzrhythmusstörung zoom

06.09.2016

Broschüre informiert über den Alltag mit Herzrhythmusstörung

Jetzt ist die neue Broschüre der von Bayer initiierten Aufklärungskampagne „Rote Karte dem Schlaganfall" erschienen. „Am Ball bleiben bei Vorhofflimmern – Mit der Erkrankung leben“ bietet grundlegende Informationen rund um die Herzrhythmusstörung und gibt Ratschläge für den alltäglichen Umgang mit der Erkrankung. Die Broschüre zeigt die Bedeutung von Therapie und Therapietreue auf und unterstützt Betroffene und Angehörige mit hilfreichen Tipps.

Vorhofflimmern ist die häufigste Herz-Kreislauf-Erkrankung bei Erwachsenen in Deutschland – circa 1,8 Millionen Menschen sind von ihr betroffen. Die Herzrhythmusstörung ist nicht lebensbedrohlich, kann aber schwerwiegende Folgeerkrankungen hervorrufen. So haben Vorhofflimmer-Patienten ein fünffach erhöhtes Schlaganfallrisiko. Erleiden sie einen Schlaganfall, verläuft dieser oft besonders schwer und führt mit doppelter Wahrscheinlichkeit zu Bettlägerigkeit oder zum Tod. Die Broschüre bietet außerdem Informationen zu den Symptomen und Stadien des Vorhofflimmerns.

Therapietreue und Schlaganfallprävention

Um Folgeerkrankungen wie einem Schlaganfall vorzubeugen, ist die Therapie mit gerinnungshemmenden Medikamenten meist unumgänglich. Vorhofflimmer-Patienten stehen hierfür verschiedene Gerinnungshemmer zur Verfügung: die sogenannten Vitamin-K-Antagonisten oder die neuen oralen Antikoagulantien (NOAKs). Diese Medikamente müssen regelmäßig eingenommen werden, um wirken zu können. Vielen Betroffenen fällt die konsequente Einnahme allerdings schwer, da die Erkrankung häufig ohne Beschwerden auftritt. Mithilfe von Erinnerungsstützen, wie zum Beispiel einem Kalender, der täglich abgehakt werden muss, kann die Therapietreue jedoch verbessert werden.

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Die Versorgungssituation in Deutschland – Interview mit Prof. Dr. Harald Darius

Prof. Dr. Harald Darius ist Chefarzt am Vivantes Klinikum Neukölln in Berlin und Mitautor des Weißbuchs „Schlaganfallprävention bei Vorhofflimmern“. Er informiert über die Versorgungssituation von Vorhofflimmer-Patienten in Deutschland und erklärt, wieso von einer hohen Dunkelziffer auszugehen ist. Weiterhin beleuchtet er, aus welchen Gründen ein Teil der Patienten nicht genügend oder sogar die falschen Medikamente erhält.

Der Alltag mit Vorhofflimmern

Die Diagnose Vorhofflimmern wirft bei Betroffenen und Angehörigen zunächst viele Fragen auf. Die vorliegende Broschüre leistet in dieser Situation Hilfestellung und zeigt, welche positiven Auswirkungen eine Anpassung des Lebensstils haben kann und was beispielsweise bei der Ernährung oder bei sportlicher Betätigung beachtet werden muss. Außerdem setzt sie sich mit den Themen Urlaub sowie Liebe und Zweisamkeit auseinander und beantwortet in diesem Zusammenhang wichtige Fragen.

 
Quelle: UD/cp

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