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Bayer: medizinische Unterstützung für Mütter, Kinder und Säuglinge zoom
Täglich sterben 830 Frauen an vermeidbaren Todesursachen im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt. Selbstmedikation kann den Frauen und ihren Familien dabei helfen, Wissen, praktische Fähigkeiten und das Selbstbewusstsein zu entwickeln, sich eigenständig um ihre Schwangerschaft zu kümmern, Komplikationen vorzubeugen und die Gesundheit ihrer Kinder zu schützen ebenso sowie ihre Rechte zu verteidigen und Unzulänglichkeiten zu erkennen.

09.08.2016

Bayer: medizinische Unterstützung für Mütter, Kinder und Säuglinge

Täglich sterben 830 Frauen und 16.000 Kinder unter fünf Jahren an vermeidbaren Todesursachen im Zusammenhang mit Schwangerschaft und Geburt. Aus diesem Grund haben Bayer und die US-amerikanische Nichtregierungsorganisation „White Ribbon Alliance“ jetzt wichtige politische Empfehlungen veröffentlicht und Programme auf Gemeindeebene gestartet. Gemeinsam wollen sie in zwei Ländern einen Beitrag dazu leisten, die Sterblichkeit von Müttern, Säuglingen und Kindern zu reduzieren und vorzubeugen.

Bayer finanziert diese Programme über einen Zeitraum von drei Jahren mit insgesamt 1,3 Millionen US-Dollar (rund 1,2 Millionen Euro). Damit sollen Aktivitäten der „White Ribbon Alliance“ in Bangladesch und Simbabwe ausgebaut werden, die die von den Vereinten Nationen ins Leben gerufene „Every Woman Every Child“ („Jede Frau, jedes Kind“) Kampagne unterstützen.

Die Bekanntgabe erfolgte zum ersten Jahrestag des gemeinsamen Engagements von Bayer und der White Ribbon Alliance für die UNO-Initiative „Every Woman Every Child“. Die neuerliche Verpflichtung soll zum Erfolg der von den Vereinten Nationen ausgerufenen Ziele nachhaltiger Entwicklung (SDGs) beitragen.

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Die Programme sollen unterversorgten Frauen und ihren Familien dabei helfen, Wissen, praktische Fähigkeiten und das Selbstbewusstsein zu entwickeln, sich vor, während und nach einer Entbindung eigenständig um ihre Gesundheit und die ihrer Familie zu kümmern – und damit Kompetenzen für das gesamte Leben zu erwerben. Projekte, die unter Federführung der White Ribbon Alliance durchgeführt werden, konzentrieren sich auf Gesundheitsprobleme und unzureichende medizinische Versorgung. Darunter fällt der Bereich Ernährung, Prävention und medizinische Behandlung kleinerer gesundheitlicher Beschwerden ebenso sowie das Thema Hygiene und die Förderung und Unterstützung der Selbstmedikation auf politischer Ebene.

"Selbstmedikation ist die eigentliche Basis des Gesundheitswesens"

„Selbstmedikation ist die eigentliche Basis des Gesundheitswesens. Sie kann angespannte Gesundheitssysteme entlasten, Kosten senken und zu mehr Effektivität beitragen“, sagte Kemal Malik, Vorstandsmitglied der Bayer AG. „Wenn Selbstmedikation an Bedeutung gewinnt und Frauen Zugang zu Informationen haben, mit denen sie ihre Kompetenz in Gesundheitsthemen ausbauen können, setzt dies ein enormes Potenzial frei, das sich messbar auf die Gesundheit der Frauen, Neugeborenen und Kindern auswirkt, und dies über die Dauer von Generationen.“

Die Partnerschaft ist ein zentraler Schritt im Engagement von Bayer, Selbstmedikation für alle zu fördern. So steht es auch in den Politikempfehlungen, die jetzt von der „White Ribbon Alliance“ und Bayer veröffentlicht wurden. Das Weißbuch unterstreicht das Potenzial der Selbstmedikation, um empfohlene globale Strategien und Aktivitäten voranzutreiben.

„Vorrang für Selbstmedikation bedeutet, dass Frauen zu einem zentralen Element der Gesundheitsversorgung werden, statt das System nur passiv zu nutzen“, so Betsy McCallon, Vorstandsvorsitzende der White Ribbon Alliance.

"Frauen und Familien benötigen dringend Unterstützung"

„Frauen und Familien in diesen Programmen haben keinen Zugang zu hochwertigen medizinischen Dienstleistungen oder gar einer Notfallmedizin. Sie benötigen dringend Unterstützung“, erläuterte die Medizinerin Farhana Ahmad, nationale Koordinatorin der White Ribbon Alliance in Bangladesch. „Partnerschaften unterschiedlicher Akteure, wie in diesem Fall von Bayer und der White Ribbon Alliance, sind unerlässlich für die Durchführung von Aufklärungsprogrammen auf Gemeinde-Ebene. Sie sind Hilfe zur Selbsthilfe und vermitteln den Menschen, wie Selbstmedikation in der Praxis funktioniert. Davon haben sie ihr ganzes Leben lang etwas.“

Bisherige Initiativen im Bereich der Selbstmedikation haben keinen umfassenden Reformansatz gezeigt, sondern sie waren auf einzelne Krankheiten oder Ärzte beschränkt. Ziel muss es jedoch sein, das Thema auf breiter Basis anzugehen und auf den Einzelnen zu richten. Damit lassen sich langfristig positive Auswirkungen auf die Gesundheit der Menschen und die Gesellschaft auch über Generationen hinaus erzielen.

Die Partnerschaft mit dem Schwerpunkt Selbstmedikation wird zur Erreichung der Ziele nachhaltiger Entwicklung der UNO beitragen. Dr. David Nabarro, Sonderberater des Generalsekretärs der Vereinten Nationen für die Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung und Klimawandel, sagte: „Da ein umfassender Gesundheitsschutz eines unserer gemeinsamen Ziele für die kommenden fünfzehn Jahre ist, müssen wir uns genau überlegen, wie wir dieses Ziel mit Blick auf ein nachhaltiges Gesundheitssystem erreichen wollen. Investitionen in die Selbstmedikation kommen der Gesundheit aller zugute und können dazu beitragen, Gesundheitssysteme zu entlasten.“

Ein Appell zu politischen Maßnahmen auf allen Ebenen

Bayer und die White Ribbon Alliance haben auch darauf hingewiesen, dass Änderungen in den globalen, nationalen aber auch lokalen Systemen und Strukturen notwendig sind, um Müttern, Neugeborenen und Kindern Selbstmedikation zu ermöglichen und diese als Bestandteil der Gesundheitssysteme zu etablieren. Die Partner betonten die Bedeutung eines gesetzlichen und gesellschaftlichen Umfelds, in dem Frauen sich selbst vertrauen, die eigenen Rechte kennen und Maßnahmen treffen, die der eigenen Gesundheit und der Gesundheit der Allgemeinheit dienen.

Mit weiteren bereichsübergreifenden Partnerschaften werden Bayer und die White Ribbon Alliance die Zusammenarbeit mit staatlichen Stellen und wichtigen Meinungsbildnern unterstützen und Initiativen zur Selbstmedikation fördern in der Absicht, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen zu erreichen.

Mehr Informationen zum Engagement von Bayer für Müttergesundheit erhalten Sie auch hier.

 
Quelle: UD/cp

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