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18.03.2014

Kita für Indigene Kinder

Bereits seit April 2013 engagiert sich Tchibo gemeinsam mit der Kinderrechtsorganisation Save the Children für die Betreuung und pädagogische Ausbildung von Kindern in Chiquimula in Guatemala. Mittlerweile öffneten in der Region sechs Kitas, in denen Kinder im Alter von 2-13 Jahren altersgerecht betreut werden können.

Der Bedarf an Betreuungsangeboten ist hier besonders hoch, da sich die Ernte in Guatemala häufig mit den Schulferien überschneidet. Viele Kaffeepflücker in Chiquimula nehmen ihre Kinder mit auf die Hochlandfarm: Während die Eltern den Kaffee pflücken, spielen die jüngeren Kinder an den gefährlichen, steilen Berghängen und die älteren Kinder helfen oftmals traditionell bei der Kaffeeernte mit. Dabei wird nicht selten die Grenze zur unerlaubten Kinderarbeit überschritten. Um dies zu verhindern und eine umfassende Betreuung der Kinder während der Erntezeit zu gewährleisten, riefen Tchibo und Save the Children das Kinder-Projekt ins Leben.

Mit den Kindertagesstätten kann sich das Leben für die Familien in der Region nun entscheidend verbessern: Während die jüngeren Kinder spielerisch in ihrer Entwicklung gefördert werden, erhalten die älteren Kinder Bildungsangebote von speziell ausgebildeten Betreuern. Die Kitas bieten den Kindern zudem ausgewogene Mahlzeiten und eine Gesundheitsversorgung. Neben den Angeboten für die Kinder bezieht das Projekt auch die Eltern mit ein: Das Angebot in den Kitas soll die Eltern für die Bedeutung von Bildung und Hygiene und gesunde, vollwertige Ernährung sensibilisieren.

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Großes Fest zur Eröffnung in Olopa

Zur Eröffnungsfeier der Kita „CAI Laguna de Cayur“ in Olopa kamen rund 250 Gäste – darunter Regierungsvertreter, der Bürgermeister, Farmer aus dem Umland sowie zahlreiche Eltern und Kinder. 94 Kinder sind allein in dieser Kita angemeldet. Darüber freut sich auch Kathrin Wieland, Geschäftsführerin von Save the Children Deutschland: „Die Begeisterung der Kinder in den Kitas war einfach toll. Voller Neugier haben sich die Mädchen und Jungen sofort auf die Unterrichtsmaterialien gestürzt und gleich angefangen diese auszumalen. Es ist immer wieder beeindruckend und motivierend, wenn man vor Ort miterlebt, wie gut ein Projekt angenommen wird.“

Von dem Ansturm ist auch Achim Lohrie, Direktor Unternehmensverantwortung bei Tchibo, überwältigt: „Ich freue mich, dass Eltern und Kinder die Kitas so gut annehmen. Das bedeutet eine große Verantwortung für uns, mit der wir sorgsam umgehen werden.“ Die Eltern vertrauen dem Bildungsprogramm und spüren, dass sie dadurch entlastet werden. Auch die Regierung Guatemalas steht dem Kinder-Projekt positiv gegenüber. Langfristig soll sich das Projekt, das die Lebensbedingungen in Chiquimula deutlich verbessert, selbst tragen.

Tchibo Kunden unterstützen das Kinder-Projekt

Von April 2013 bis Ende Januar 2014 floss mit jedem gekauften Pfund Tchibo Privat Kaffee eine Spende von 10 Cent in das Kinder-Projekt. Bisher sind über eine Million Euro zusammen gekommen und das Projekt ist für die nächsten zwei Jahre gesichert (aktueller Spendenstand). Tchibo wird auch im Jahr 2014 weiter Spenden für die Zukunft der Kinder in Guatemala sammeln.

Das Kinder-Projekt ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zu einer 100 Prozent nachhaltigen Geschäftstätigkeit. Das erklärte Unternehmensziel ist, mittelfristig ausschließlich nachhaltigen Rohkaffee zu beziehen. Im Jahr 2013 waren gut 30 Prozent des jährlich verarbeiteten Rohkaffees ins Nachhaltigkeitskonzept von Tchibo eingebunden und stammten aus nachhaltigem Anbau.

 
Quelle: UD/cp

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