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11.01.2013

Der Vodafone Campus ist fertig

Es ist soweit: Nach nur gut zwei Jahren Bauzeit ist die neue Firmenzentrale von Vodafone Deutschland fertig gestellt. Der Vodafone Campus wurde termingerecht von der Zech Group, dem Investor und Bauherren, an den Mieter Vodafone Deutschland übergeben. Burkhard Schmidt, Geschäftsführer der Zech Group und Dirk Barnard, Geschäftsführer Personal bei Vodafone Deutschland, lobten während der Schlüsselübergabe und der Unterzeichnung der Übernahmeprotokolle vor allem die gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit. Nun steht für die Mitarbeiter der Umzug an: Bis März 2013 ziehen die rund 5000 Vodafone-Beschäftigten aus den verschiedenen Standorten der Landeshauptstadt in einen der modernsten Büro-Gebäudekomplexe Europas nach Düsseldorf-Heerdt. Den Anfang machen dabei die Mitarbeiter, die derzeit noch in den Gebäuden am Mannesmannufer arbeiten.

Bild: Vodafone
Bild: Vodafone
Vor gut zwei Jahren, am 13. September 2010 wurden die Mietverträge zwischen der Zech Group und Vodafone Deutschland für den Campus unterzeichnet. Damals wurde das ambitionierte Ziel festgelegt, dass die neue Firmenzentrale von Vodafone Mitte Dezember 2012 fertig sein soll. Dass dieses Ziel nun erreicht wurde, erfreute vor allem Burkhard Schmidt, Geschäftsführer der Zech Group: „Wer Bauvorhaben in diesem Umfang und dieser Größe kennt, weiß, dass es aufgrund vielfältiger Einflussfaktoren zu Verzögerungen im Bauablauf kommen kann. Wir freuen uns, dass wir den Campus dank exzellenter Zusammenarbeit aller Beteiligten sowohl termin- als auch budgetgerecht fertig stellen konnten. Mit dem eindrucksvollen Campus-Tower erhält der Stadtteil Heerdt zudem ein markantes bauliches Wahrzeichen.“ Das Projekt ist von der Zech Group an die Deutsche Fonds Holding verkauft, die den geschlossenen Immobilienfonds „DFH 98“ aufgelegt hat.

Nachhaltigkeit des Gebäudekonzepts

„Bei der Planung des Vodafone Campus haben wir den Fokus auf ein zukunftsweisendes und qualitativ hochwertiges Arbeitsumfeld und auf die Nachhaltigkeit des Gebäudekonzepts gelegt“, erklärt Dirk Barnard, Geschäftsführer Personal Vodafone Deutschland. Angestrebt ist die international anerkannte LEED-Zertifizierung in Gold. LEED steht für „Leadership in Energy and Environmental Design“ - dabei handelt es sich um einen US-amerikanischen Standard für nachhaltige Gebäude. Um diesen zu erreichen, müssen jedoch einige Kriterien berücksichtigt werden: Vor allem Nachhaltigkeitsaspekte wie die Wasser- und Energieeffizienz, die Vermeidung von CO2-Emissionen oder der Einsatz von umweltfreundlichen Ressourcen stehen hier im Vordergrund. Durch verschiedene Elemente und Maßnahmen hat Vodafone diese Punkte in seine Planung integriert.

Intelligentes Fassadenkonzept reduziert Energieverbrauch

Dazu gehört zum Beispiel das intelligente Fassadenkonzept: An den großen Fensterflächen der Fassade werden automatisch funktionierende Aluminium-Großlamellen angebracht, die das Tageslicht „lenken“. So kann auf den Einsatz von Kunstlicht verzichtet und damit Energie und Emissionen eingespart werden. Außerdem regulieren die Lamellen die Temperatur in den Büros. Ist die Sonneneinstrahlung in den Räumen zu stark, neigen sich die Lamellen und spenden Schatten. Das schützt die Büros vor Überhitzung. Um an heißen Tagen den Dauerbetrieb einer Klimaanlage zu vermeiden, lassen sich viele der großen Fenster öffnen und ermöglichen die Frischluftzufuhr.

Energie aus eigenem Blockheizkraftwerk

Der Vodafone Campus wird sich außerdem selbst versorgen können: Die Gebäude beziehen die benötigte Energie aus einem Blockheizkraftwerk, das direkt auf dem Campus errichtet wird. Durch dieses Kraftwerk kann auf Fernwärme verzichtet werden, was Einsparungen von bis zu vierzig Prozent an Primärenergie gegenüber herkömmlichen Technologien ermöglicht. Grund für die verbesserte ökologische Bilanz ist, dass die Abwärme bei der Stromerzeugung direkt am Ort des Entstehens genutzt werden kann. Es wird außerdem geprüft, ob überschüssige Energie in das öffentliche Netz eingespeist werden kann.

Weitere Energieeinsparungen bewirken die Belüftungsanlagen in den Büros, die gleichzeitig als Quelle zur Wärmerückgewinnung fungieren. Zudem wird die Temperatur im Sommer durch Kühldecken reguliert und im Winter spenden Bodenkonvektoren Wärme. Einen umfassenden Beitrag zur Nachhaltigkeit des Gebäudekonzepts lesen Sie über diesen Link.

Besseren Kommunikation im Vodafone Campus

Auch Dirk Barnard, Geschäftsführer Personal bei Vodafone Deutschland zeigte sich ob des erfolgreichen Bauabschlusses und dem nun beginnenden Umzug begeistert: „Wir freuen uns, mit dem Campus nicht nur ein neues Gebäude zu beziehen, sondern ein ganz neues Arbeitsplatzkonzept im Unternehmen zu integrieren. Die Bedürfnisse der Mitarbeiter stehen dabei an erster Stelle. Mobiles Arbeiten fördert nicht nur die Kommunikation zwischen den Mitarbeitern nachhaltig; vielmehr schafft es ein hohes Maß an Flexibilität, die auch das Berufs- und Privatleben besser in Einklang bringen lässt.  Die Geschäftsführung von Vodafone Deutschland hat sich vor dem Hintergrund der besseren Kommunikation entschieden, auf Einzelbüros zu verzichten und den Open-Space-Arbeitsplatz zu nutzen. Dies gilt im Übrigen auch für die Geschäftsführer selbst“, so Barnard.

Die neue Firmenzentrale bietet den Mitarbeitern nicht nur einen modernen Arbeitsplatz. Mit einem integrierten, für Mitarbeiter kostenlosen, Fitnessstudio sowie einem Campus-eigenen Gesundheitszentrum fördert Vodafone die Gesundheit der Mitarbeiter. In den Pausen können die bepflanzten Dachterrassen und der Berkshire Garden - die Parkanlage im Innenhof des Campus - zur Erholung und als Ort der Ruhe genutzt werden. Ein hauseigener Friseur und eine Reinigung am Campus erleichtern ebenso den Alltag wie die Kindertagesstätte, in der der Vodafone-Nachwuchs in unmittelbarer Nähe zum Arbeitsplatz zuverlässig betreut wird. All diese Angebote helfen den Mitarbeitern dabei, Arbeitsalltag und Privatleben optimal in Einklang zu bringen.
 
Quelle: UD / cp

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