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30.11.2012

Mit „McBenefit“ Attraktivität als Arbeitgeber steigern

Um seine Attraktivität als Arbeitgeber weiter zu steigern, hat McDonald‘s einen wichtigen Schritt gemacht: Seit Mitte des Jahres können die übertariflich vergüteten Mitarbeiter des Systemgastronoms ein neues betriebliches Altersversorgungssystem namens „McBenefit“ in Anspruch nehmen. Es baut auf den bestehenden Versorgungssystemen auf und lässt sich flexibel an die individuellen Bedürfnisse der Mitarbeiter anpassen. Dies soll auch als Anreiz für potentielle neue Angestellte dienen sowie die Mitarbeiterbindung fördern. Wichtig ist dazu vor allem die transparente und verständliche Aufklärung über das eher trockene und komplizierte Thema Altersvorsorge.

Bild: McDonalds
Bild: McDonalds

Das System der Altersvorsorge besteht in Deutschland aus drei Elementen: Der gesetzlichen Rentenversicherung, der betrieblichen Altersversorgung (bAV) und der privaten Vorsorge. Dabei soll die bAV dazu dienen, den vor dem Renteneintritt erreichten Lebensstandard abzusichern. Dazu umfasst sie freiwillige oder tarifliche Leistungen der Arbeitgeber sowie steuerrechtlich begünstigte Einzahlungen der Arbeitnehmer durch Lohnverzicht - die sogenannte Entgeltumwandlung. Diese ist ein wichtiges Element im neuen betrieblichen Altersversorgungssystem McBenefit, welches McDonald‘s im Juli dieses Jahres einführte. Mit McBenefit gelang es, ein flexibles System zu entwickeln, das die bestehenden Versorgungssysteme optimal ergänzt. Denn die bereits versorgten Mitarbeiter sollten die Möglichkeit haben, in ihren bisherigen Systemen bleiben zu können und diese nach Bedarf durch McBenefit zu ergänzen. Für neue Mitarbeiter gilt dagegen nur noch das neue System.

Vier Versorgungsstufen von „McBenefit“

McBenefit besteht aus vier Versorgungsstufen: Initialversorgung, Grundversorgung, Aufbauversorgung und Ergänzungsversorgung. Die Initialversorgung richtet sich an alle Mitarbeiter mit übertariflichen Gehaltsbestandteilen. Dabei handelt es sich um eine Direktversicherung, in die Initial-Beiträge durch Entgeltumwandlung aus eigenen übertariflichen Bezügen steuer- und sozialversicherungsbegünstigt geleistet werden können. Bei der Grundversorgung leistet McDonald’s selbst einen gehaltsabhängigen Grundbeitrag, der für Mitarbeiter in einer Verwaltungstätigkeit in eine kongruent rückgedeckte Unterstützungskasse geleistet wird. Für die Restaurant-Manager entschied sich das Unternehmen für die Durchführung über ein Langzeit-Wertkonto mit kongruenter Rückdeckung und Insolvenzschutz über einen Treuhandvertrag. Mit der ab Juli 2013 möglichen Aufbauversorgung leistet wiederum der Arbeitnehmer einen Aufbau-Beitrag durch Entgeltverzicht, wobei dieser Betrag von McDonald‘s um 50 Prozent erhöht wird. Die Ergänzungsversorgung beinhaltet Arbeitgeberbeiträge für die Top-Führungskräfte des Unternehmens. Dabei erfolgen sowohl die Beiträge in Aufbau- und Ergänzungsversorgung in eine kongruent rückgedeckte Unterstützungskasse.

Individuelle Anpassung je nach Lebenssituation

Innerhalb dieser Versorgungsstufen haben die Mitarbeiter die Möglichkeit, je nach persönlicher Lebenssituation ein Versorgungspaket zu wählen: „McSingle“ steht für die reine Altersrente, „McPartner“ für eine Hinterbliebenenversorgung und die „Plus-Pakete“ ergänzen das Angebot um eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Dabei kann die Art und Höhe des Versorgungsschutzes mitbestimmt und auch an veränderte Lebensumstände, zum Beispiel durch Hochzeit oder die Geburt eines Kindes, angepasst werden.

Im Rahmen eines Ausschreibungsverfahrens wurde ein Versicherungspartner für alle Versogungsstufen ausgewählt. Die Administration der bestehenden als auch neuen Versorgung wurde ebenfalls bei einem Anbieter zusammengeführt. Der Administrator kümmert sich auch um die persönliche Beratung der Mitarbeiter: Zur Einführung von McBenefit wurde allen Mitarbeitern die Möglichkeit zu einem solchen Gespräch angeboten, in dem die individuellen Bedürfnisse ermittelt und passende Angebote identifiziert werden können.

Mitarbeiter durch Aufklärung motivieren

Ziel von McBenefit ist es weiterhin, die Mitarbeiter zur Eigenvorsorge zu motivieren. Dies beinhaltet gleichzeitig, das Thema Altersversorgung und McBenefit für alle Mitarbeiter verständlich aufzubereiten. Auf Grund der unterschiedlichen Bildungshintergründe, der verschiedenen Nationalitäten, der vielen Standorte und der stark variierenden Einkommenshöhen der Mitarbeiter ist das eine große Herausforderung. Mit der Kampagne „McBenefit - Das Leben bleibt schön!“ entwickelte das Unternehmen  ein Konzept, das all diesen Anforderungen gerecht wird. Transparenz, konsequente Information und die Einbindung der wichtigsten Stakeholder bilden das Fundament der Kampagne. So wurden bereits vor der Einführung des neuen Versorgungssystems, angefangen beim Vorstand über die Abteilungsleitungen bis hin zu den Human Resource-Business Partnern, alle Beteiligten über das Programm informiert und geschult.

Für die Mitarbeiter erfolgte die Information zum neuen bAV-System über die gewohnten Kanäle, wie zum Beispiel über 20 Informationsveranstaltungen, E-Mail und das Intranet - dort fand sich auch ein interaktives online-Informationsmodul. Zudem erhielt jeder Mitarbeiter „Das McBenefit bAV Paket“. Dies beinhaltete ein Anschreiben, das den Ist-Versorgungsstatus des Mitarbeiters und die daraus abgeleitete mögliche Versorgung im neuen System beschreibt, verschiedene Informationsbroschüren sowie alle notwendigen Unterlagen zur Teilnahme.

Erste Erfolge

Laut McDonald‘s gilt McBenefit innerhalb Deutschlands als ein großer Erfolg bei Vorstand und Management. Nach eigenen Angaben des Unternehmens schätzen die Mitarbeiter die personalisierte und transparente Kommunikation sehr und gaben erstmals an, die Versorgungslandschaft bei McDonald’s sowie ihre persönliche Versorgungssituation verstanden zu haben. Darüber hinaus findet auch die dahinter stehende Arbeitgeberleistung Anerkennung. Doch nicht nur intern ist das Programm anerkannt: McBenefit ist einer der drei Finalisten für den HR Excellence Award 2012 in der Kategorie „Benefit Programme“, der von einer externen Fachjury am 05.12. vergeben wird.

 
Quelle: UD

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