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10.12.2015

Neue Website von Novartis rückt Engagement in den Fokus

Das Pharmaunternehmen Novartis hat im November seinen Online-Auftritt www.novartis.de überarbeitet. Die neue Website ist modern und benutzerfreundlich gestaltet und informiert sowohl Experten aus dem Gesundheitsbereich als auch Patienten, Medienvertreter und Mitarbeiter übersichtlich und anschaulich über die Arzneimittel, Produkte und Services des Unternehmens sowie über Karrieremöglichkeiten. Mit dem Relaunch rückt Novartis auch seine Corporate Responsibility (CR)-Aktivitäten stärker in den Fokus.

Als führendes Unternehmen in den Bereichen medizinische Versorgung und Forschung setzt Novartis auf eine entsprechende Außendarstellung. "Verantwortung zu übernehmen ist ein zentrales Element unserer Geschäftsstrategie und die Basis unserer Mission, zu helfen und zu heilen", erklärt Novartis im Geschäftsbericht 2014. Dafür setzt sich Novartis in lokalen Projekten und weltweiten Initiativen ein: angefangen beim Community Partnership Day zur aktiven Nachbarschaftshilfe bis hin zu internationalen Programmen zur Bekämpfung von Malaria und Lepra. Im Jahr 2014 profitierten weltweit 72,4 Millionen Patienten von den Maßnahmen.

Die neue Website bündelt die Themenfelder "Engagement" und "Corporate Responsibility" im Menüpunkt "Über uns". Hier stellt Novartis auch seine Divisionen und Geschäftsbereiche sowie die Organisation, Geschichte und Mission des Unternehmens vor. Ausgewählte Links und Geschichten laden darüber hinaus dazu ein, sich detaillierter über ein Thema zu informieren – etwa über die Novartis Malaria Initiative.

Die Novartis Malaria Initiative

Malaria konnte seit der Jahrhundertwende weltweit zurückgedrängt werden: Laut WHO hat die Zahl der Neuinfektionen in dieser Zeit um 30 Prozent abgenommen. Gerade in der Subsahara Afrikas leiden jedoch noch unzählige Menschen an der Krankheit, darunter viele Kinder. Hier setzt die Novartis Malaria Initiative an, die über reine Spendenaktionen – etwa im Rahmen der "Power of One"-Kampagne von Malaria No More – und die Auslieferung von Anti-Malaria-Arzneimitteln hinausgeht. So setzt sich Novartis mit Aufklärungs- und Bewusstseinskampagnen sowie Aus- und Weiterbildungsveranstaltungen in Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern für eine bessere Versorgung der Betroffenen vor Ort ein.

Ein Beispiel dafür, wie Novartis die Gesundheitsversorgung in einkommensschwachen Ländern verbessert, ist das Programm „SMS for Life“. Die Idee ist simpel: eine einfache SMS bestehend aus vier Buchstaben und vier Zahlen. Die Buchstaben stehen dabei stellvertretend für die Farben der Faltschachteln und damit für die Wirkstärke – gelb (yellow), blau, rot und grün; die Zahl dahinter gibt den jeweiligen Lagerbestand der Packungen an. So erhält man schnell einen Überblick über die Lagerbestände von Medikamenten und Schnelltests und kann mögliche Versorgungsengpässe vor Ort verhindern.

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Schwerpunktthema Lepra

Ein anderes Schwerpunktthema, das sich Novartis auf die Fahne geschrieben hat, ist die Eindämmung von Lepra. Lepra kommt derzeit vor allem in Indien, Teilen Brasiliens und Afrikas oder Indonesien vor. Zur Behandlung empfiehlt die WHO eine Kombinationstherapie (Multi-Drug-Therapy, MDT) aus drei Wirkstoffen, zwei davon hat Novartis entwickelt. Im Jahr 2013 hat das Unternehmen zudem eine Strategie beschlossen, die derzeit von der Novartis Foundation im Rahmen von Pilotinitiativen auf ihre Durchführbarkeit hin geprüft und evaluiert wird. Zum Beispiel in Kambodscha: Hier konnte die Infektionskrankheit bereits fast eingedämmt werden. Die Herausforderung ist jetzt, die wenigen neuen Patienten zu finden, sie zu behandeln und damit die weitere Übertragung der Erreger zu verhindern. Dafür wurde ein Team aus Ärzten und Krankenschwestern zusammengestellt, die das Land gründlich und systematisch nach Lepra-Spuren durchsuchen. Die Initiative hat darüber hinaus eine soziale Dimension und klärt die Menschen in verschiedenen Projekten über die Krankheit auf, um der Ausgrenzung und Stigmatisierung der Betroffenen entgegenzuwirken.

Das Unternehmen widmet sich dem Schwerpunktthema Lepra auf seiner neuen Website nicht nur im Zusammenhang mit seinem CR-Engagement, sondern auch in eindrucksvollen Hintergrundgeschichten, die die Situation in den betroffenen Ländern beleuchten. Diese "Novartis Stories", wie etwa die der Ärztin Dr. Ann Aerts über ihre Erfahrungen in den von Lepra betroffenen Ländern, sammelt Novartis auch im Menüpunkt "Aktuelles". Hier finden Besucher außerdem Unternehmensmeldungen und -publikationen. Für medizinische Fach- und Wissenschaftsjournalisten steht ein umfangreiches Archiv an Pressemitteilungen zu Verfügung, für das – aufgrund rechtlicher Hintergründe – vorab ein Passwort angefordert werden muss.

Medizinische Informationen

Der Menüpunkt "Arzneimittel & Produkte" wiederum bietet Besuchern der Website vor allem medizinische Informationen und liefert beispielsweise einen Überblick über diverse Therapiebereiche. Von A wie Atemwegserkrankungen bis Z wie Zentrales Nervensystem werden hier die unterschiedlichen Erkrankungen und Behandlungsmöglichkeiten allgemeinverständlich dargestellt. Zudem stellt Novartis Ärzten hier sein Produktportfolio vor, zu dem neben der Erforschung, Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb verschreibungspflichtiger Arzneimittel durch die Novartis Pharma auch Produkte für die Augenheilkunde von Alcon sowie kostengünstige generische Medikamente von Sandoz gehören.

Welche Verantwortung tragen forschende Pharmafirmen wie Novartis im Bereich Tierschutz oder Stammzellenforschung? Diese und weitere Fragen thematisiert Novartis im Schwerpunktbereich "Forschung & Entwicklung". Hier findet sich auch ein Glossar, das wichtige medizinische Fachausdrücke leicht verständlich erklärt. Über „Klinische Forschung in Deutschland“ gelangt man zu allen laufenden klinischen Studien, deren Aufbau und Ablauf übersichtlich und einfach erklärt werden.

"Apps & Co"

Im Produktbereich informiert Novartis auch über die Bedeutung von Apps bei der Behandlung von Erkrankungen. Mit "MS und ich" hat das Unternehmen zum Beispiel eine Anwendung als mobiles Trainingsgerät für das Gehirn entwickelt, die sich an Patienten mit Multipler Sklerose (MS) richtet. Ein weiteres Beispiel ist die "SibA–App", die die Symptome und den Verlauf bestimmter Augenerkrankungen simuliert und gleichzeitig dazu dient, Patienten über ihre jeweiligen Erkrankungen aufklären. Weitere Geschichten zu anderen Apps sollen folgen.

Barrierefreier Zugang zu Informationen

Ein weiterer Service der neuen Website ist die Möglichkeit, gezielt nach zusätzlichem Informationsmaterial zu bestimmten Arzneimitteln zu suchen. Für Menschen mit Behinderung bietet Novartis außerdem speziell aufbereitete, barrierefreie Gebrauchsinformationen: Diese finden sich auf der gemeinsamen Plattform des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV) und der Roten Liste Service GmbH www.patienteninfo-service.de.

Neben der übersichtlich strukturierten Menüleiste, die einen bequemen Zugang zu allen wichtigen Themen bietet, zeichnet sich der neue Online-Auftritt durch ein responsives Design aus, das die Inhalte auf allen mobilen Endgeräten einheitlich anzeigt und die Darstellung entsprechend anpasst – sei es für Smartphone, I-Pad oder PC. Mit der neu gestalteten Website ermöglicht Novartis allen Interessierten einen leichten, intuitiven Zugang zu allen Unternehmensbereichen und Schwerpunktthemen, zu denen nicht zuletzt das Engagement und die Corporate Responsibility-Aktivitäten zählen.

 
Quelle: UmweltDialog

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