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Carbon Disclosure Project: Unternehmen setzen Maßstäbe beim Klimaschutz zoom

09.11.2015

Carbon Disclosure Project: Unternehmen setzen Maßstäbe beim Klimaschutz

Mit sehr guten Bewertungen sind unter anderem Bayer, MAN und E.ON im weltweit bedeutendsten Klimaschutzindex der Organisation Carbon Disclosure Project (CDP) vertreten. Das Nutzfahrzeug-, Motoren- und Maschinenbauunternehmen erhielt Bestnoten für Transparenz und Maßnahmen im Kampf gegen den Klimawandel. Auch der Bayer-Konzern konnte beim Thema Klimaschutz sowie mit seinem Wassermanagement punkten.

Das Carbon Disclosure Project hat Bayer erneut als eines der international führenden Unternehmen der Branche auf dem Gebiet des Klimaschutzes sowie beim Wassermanagement bewertet. Die beiden Untersuchungen, bei denen Bayer jeweils der Pharmabranche zugeordnet wird, legen den Fokus auf den strategischen Umgang mit den globalen Herausforderungen des Klimawandels sowie der knappen Ressource Wasser.

Ressourceneffizienz als oberstes Prinzip

Bayer wurde der "Leadership"-Status aufgrund der Strategie, Leistungen sowie transparenter Berichterstattung und Validität der Daten bei den Treibhausgasemissionen sowie dem Themengebiet Wasser zuerkannt. "Wir freuen uns über die sehr guten Bewertungen durch das CDP", sagt Michael König, im Vorstand der Bayer AG verantwortlich für Personal, Technologie und Nachhaltigkeit. "Ressourceneffizienz ist oberstes Prinzip unserer Nachhaltigkeitsstrategie." Bayer verfolgt das Ziel, die Energieeffizienz in der Produktion um zehn Prozent bis zum Jahr 2020 im Vergleich zu 2012 weiter zu verbessern. Im selben Bemessungszeitraum sollen die spezifischen Treibhausgasemissionen um 20 Prozent sinken.

Der Umgang mit der natürlichen Ressource Wasser, deren begrenzte Verfügbarkeit in manchen Weltregionen durch den Klimawandel noch verschärft wird, gilt als zentrale Aufgabe einer nachhaltigen Entwicklung und erhält daher auch bei der CDP-Bewertung der weltweit größten, börsennotierten Unternehmen einen immer höheren Stellenwert. Neben einem effizienten Wassergebrauch untersucht das CDP insbesondere, inwiefern Konzerne die mit Wasserknappheit verbundenen Risiken minimieren und geschäftliche Chancen durch Lösungsbeiträge nutzen.

Rund 70 Prozent des weltweiten Frischwasserverbrauchs entfallen auf die Landwirtschaft. Daher arbeitet Bayer an Beiträgen für wassereffiziente agrarwirtschaftliche Lösungen. Zudem forscht das Unternehmen an der Verbesserung der sogenannten Stressresistenz von Pflanzen, so dass diese auch unter extremen Bedingungen wie Hitze und Dürre noch ausreichend Erträge liefern können.

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MAN setzt erneut Maßstäbe beim Klimaschutz

MAN erreichte im Climate Disclosure Leadership Index die maximale Punktzahl 100. Für eingeleitete Maßnahmen, bereits erzielte Fortschritte und geplante Strategien zur Reduktion von CO2-Emissionen erhält MAN außerdem ein ‚A minus‘-Performance-Rating.

„Die MAN SE hat mit einem Score von ‚100 A minus‘ in der 2015er Klimawandelberichterstattung den Status ‚Sector Leader Industrials‘ in der DACH-Region erreicht. Damit gehört MAN zu den zehn besten Unternehmen dieser Branche in Deutschland, Österreich und der Schweiz“, sagt Susan Dreyer, Director DACH-Region des CDP.

„Wir freuen uns sehr über die erneute Aufnahme in diesen bedeutenden Klima-Index“, sagt Josef Schelchshorn, Personalvorstand der MAN SE und verantwortlich für Corporate Responsibility. „Klimaschutz und der Umgang mit den Folgen des Klimawandels bleiben eine Daueraufgabe – und zwar in politischer und gesellschaftlicher wie auch in ökonomischer Hinsicht. Vor diesem Hintergrund verfolgt MAN auch gespannt die Entwicklungen auf der UN COP 21-Klimakonferenz in Paris.“

Auch E.ON wurde ausgezeichnet

CDP hat E.ON als führendes Unternehmen der DACH-Region bei der Klimaberichterstattung ausgezeichnet. CDP würdigt damit die Qualität und Transparenz der Daten, die E.ON im Rahmen des jährlichen CDP Klimawandel-Berichts veröffentlicht. Nur zehn Prozent der untersuchten Unternehmen aus allen Industriesektoren schaffen es in den Leadership-Index. E.ON erreichte die maximale Punktzahl und lag deutlich über dem Branchendurchschnitt. Die Berichtsdaten, die E.ON bereitgestellt hat, wurden von unabhängiger Stelle bewertet.

Über CDP

Die internationale, gemeinnützige Organisation CDP publiziert ihren jährlichen Klimawandelbericht im Auftrag von 822 Investoren, die 86 Billionen Euro Anlagevermögen vertreten. Mehr als 5.500 Unternehmen weltweit, davon knapp 1.800 in Europa, veröffentlichten 2015 umweltbezogene Informationen durch CDP. Die Organisation verfügt heute über die weltweit größte Datenbank für Primärdaten zu Klimawandel, Wasser- und Waldnutzung. Dadurch ermöglicht CDP Entscheidungsträgern, den Faktor Naturkapital in ihren strategischen Geschäfts-, Investitions- und politischen Entscheidungen einzubeziehen.

 
Quelle: UD/cp

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