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19.09.2018

Ratings & Rankings

Neuzusammensetzung der Dow Jones Sustainability Indices 2018

S&P Dow Jones Indices (S&P DJI), einer der weltgrößten Anbieter von Finanzmarktindizes, hat die Ergebnisse der jährlichen Neuzusammensetzung der Dow Jones Sustainability Indices (DJSI) veröffentlicht. Die größten Indexzugänge und -abgänge (gemessen an der Marktkapitalisierung im Streubesitz) sind demnach Salesforce.com Inc., Schlumberger Ltd., Diageo PLC (Zugänge) sowie Samsung Electronics Co. Ltd. 1, Bayer AG und Commonwealth Bank of Australia (Abgänge).

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Der 1999 lancierte DJSI World ist der Goldstandard für unternehmerische Nachhaltigkeit und der erste globale Index, der die weltweit führenden Unternehmen in Bezug auf unternehmerische Nachhaltigkeit abbildet. Die Nachhaltigkeitsleistung der Unternehmen wird anhand RobecoSAMs Analyse wirtschaftlich relevanter Faktoren in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG-Faktoren) bewertet und mit S&P DJIs robuster Indexmethodologie kombiniert.

Investoren beziehen in ihre Anlageentscheidungen zunehmend nicht nur finanzielle, sondern auch ökologische und soziale Kriterien ein. Sie orientieren sich dabei an führenden Nachhaltigkeitsindizes wie dem DJSI, zu dem jährlich weltweit
rund 2.500 Unternehmen eingeladen werden. Von den betrachteten Unternehmen platzieren sich im DJSI World die jeweils zehn Prozent der Besten einer Branche, im DJSI Europe sind es 20 Prozent. Die Bewertung nimmt die Schweizer Ratingagentur RobecoSAM vor. 

RobecoSAM bewertet die grössten Unternehmen der Welt jährlich im Rahmen seines Corporate Sustainability Assessment (CSA). Das CSA verwendet eine einheitliche, regelbasierte Methodik, um durchschnittlich 600 Datenpunkte je Unternehmen zu einem Gesamtergebnis zu verdichten. Diese Gesamtbewertung entscheidet über die Aufnahme in die DJSI. Da sich global immer mehr Firmen zu unternehmerisch nachhaltigen Geschäftspraktiken verpflichten, steigt die Zahl der Unternehmen, die ihre Leistungen durch das CSA messen und bewerten lassen wollen kontinuierlich (+ fünf Prozent in 2018).

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Während Bayer, nicht zuletzt auch wegen der Monsanto-Übernahme, aus dem Index herausfällt, feiern andere ihre Aufnahme als Branchenführer:

Evonik Industries AG beispielsweise wurde zum dritten Mal in Folge in die renommierten Nachhaltigkeitsindizes Dow Jones Sustainability Index Europe und DJSI World aufgenommen. Besonders hohe Bewertungen erhielt das Spezialchemieunternehmen bei der Berichterstattung über Umwelt- und soziale Themen sowie beim Customer Relationship Management.

Thomas Wessel, für Nachhaltigkeit zuständiges Vorstandsmitglied von Evonik: „Wir freuen uns über diese Anerkennung und verstehen sie als Bestätigung unseres Engagements im Bereich der Nachhaltigkeit. Evonik hat den Anspruch, das Leben der Menschen nachhaltiger, gesünder und komfortabler zu machen. Auf dem Weg zum weltweit besten Spezialchemieunternehmen ist es uns wichtig, wirtschaftlichen Erfolg, ökologische und gesellschaftliche Verantwortung zusammenzudenken.“

Metro AG wurde 2018 erneut als Branchenbester sowohl im international bedeutenden Nachhaltigkeits-Index Dow Jones Sustainability World als auch im europäischen Vergleichsranking ausgezeichnet. Lediglich sechs der 43 bewerteten Lebensmittelhändler konnten sich überhaupt für den Index DJSI World qualifizieren.

„Unsere Kunden und Partner, Investoren und die Gesellschaft erwarten den Fokus auf
nachhaltiges Handeln. Mit unserer Vision und starken Überzeugung für nachhaltiges
Handeln wollen wir täglich diesem Auftrag gerecht werden und uns gleichzeitig bereits
heute bei den Mitarbeitern von Morgen bewerben“, kommentiert Heiko Hutmacher, für
Nachhaltigkeit verantwortliches Mitglied des Vorstands der METRO AG, die Ergebnisse
des aktuellen Nachhaltigkeits-Ratings. „Die Tatsache, dass wir den Dow Jones Sustainability Index zum vierten Mal in Folge anführen, ist eine großartige Bestätigung unserer Anstrengungen im Bereich Nachhaltigkeit und freut uns ungemein. Gleichzeitig sind wir uns bewusst, dass solch ein Erfolg verpflichtet - nicht nachzulassen, immer neue Maßstäbe zu setzen und mit dem Status quo nicht zufrieden zu sein“, so Hutmacher weiter.

Der Bereich Personalentwicklung ist mit Talent Attraction & Retention (Gewinnen und Binden neuer Mitarbeiter) eine der großen Stärken des Großhändlers. Punkten konnte Metro auch in den Kategorien Berichterstattung zu Umwelt und Soziales (Environmental and Social Reporting), Beachtung der Menschenrechte (Human Rights) und Wasserrisiken in der Lieferkette (Water Risks in Supply Chain).

Quelle: UD/pm
 

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