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Vielfalt & Inklusion

„Wie können wir Vielfalt strategisch nutzen?“

Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter ist einzigartig und hat individuelle Bedürfnisse. Das weiß auch die NORMA Group. 2020 will der Hersteller von hochentwickelter Verbindungstechnik sein Diversity-Management strategisch weiterentwickeln. Unterstützung dafür gab es von den Stakeholdern im Rahmen eines runden Tisches.

09.04.2020

„Wie können wir Vielfalt strategisch nutzen?“

Was passiert, wenn sich zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam mit einem internationalen Unternehmen an einen runden Tisch setzen und über das Thema Vielfalt diskutieren? Möglicherweise gar nichts. Oder es geht so wie bei der NORMA Group. Ein Stakeholder Roundtable vergangenes Jahr war hier nämlich der Ausgangspunkt für die Weiterentwicklung der Diversity-Strategie.

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Das Thema Vielfalt ist für den Hersteller von hochentwickelter Verbindungstechnik eigentlich nichts Neues: Schon im Jahr 2013 unterzeichnete die NORMA Group die Charta der Vielfalt. Damit verpflichtete sie sich dazu, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleich wertzuschätzen, „unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität.“ Auch strukturell ist das Unternehmen bereits divers aufgestellt. In 25 Ländern arbeiten über 8.500 Beschäftigte. „Dass Vielfalt im Unternehmen vorhanden ist, bildet gewissermaßen die Grundlage. Damit daraus aber ein strategischer Vorteil wird, muss diese Vielfalt auch gemanagt werden“, erklärt Constance von Struensee, Executive Vice President Human Resources bei der NORMA Group.

Wertschätzung und Chancengerechtigkeit

Wie das aussehen kann, wurde bei dem Stakeholder Roundtable im Oktober 2019 diskutiert. Die zentrale Überlegung dabei: „Wie können wir Diversity strategisch nutzen?“ Um die Antwort zu finden, ging es zunächst um die Erwartungen der verschiedenen Beteiligten zum Diversity-Management im Unternehmen. Danach wurden mögliche Maßnahmen und Ziele besprochen. Der Konsens: Besonders wichtig ist sowohl eine aktive Förderung von Chancengerechtigkeit als auch ein wertschätzender Umgang der Kolleginnen und Kollegen untereinander. Den Rahmen dafür muss das Unternehmen schaffen – und das, indem jeder mit ins Boot geholt wird: „In vielen Firmen erhält man von den Beschäftigten nur relativ wenig Aufmerksamkeit, wenn man die verschiedenen Vielfaltsdimensionen wie Gender, Nationalität und Alter anspricht. Dabei sind sie ein Kernbestandteil des Diversity-Managements“, meint Elias Schwenk, Manager Corporate Responsibility bei der NORMA Group. „Aber: Jeder interessiert sich dafür, Wertschätzung zu erfahren und gleiche Chancen zu haben wie die Kollegen. Entsprechend liegt darauf auch der Fokus der strategischen Maßnahmen.“

Konkret umsetzen will das die NORMA Group unter anderem mit Online- und Präsenztrainings für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Diese dienen dazu, die Beschäftigten für unbewusste Voreingenommenheit zu sensibilisieren, in der Fachsprache auch als „Unconscious Bias“ bekannt. Außerdem wurden Diversity-Beauftragte auf Gruppen- und Regionenebene ernannt. Ihre Aufgabe ist es, das Diversity-Management auch regional zu koordinieren, wie beispielsweise die Organisation der jährlichen Diversity-Days (Tag der Vielfalt). Diese veranstaltete das Unternehmen schon in den vergangenen Jahren weltweit.

Gemeinsam zum Ziel - Norma Group-Mitarbeiter beim Team-Work am Diversity Day 2018
Gemeinsam zum Ziel - Norma Group-Mitarbeiter beim Team-Work am Diversity Day 2018

Wie misst man Vielfalt?

Einen relevanten Eckpfeiler der weiterentwickelten Diversity-Strategie bilden zudem Systeme zur Messung des Erfolges. Diese will die NORMA Group ebenfalls verstärkt aufbauen. Wichtigster Indikator: Die Zufriedenheit der Beschäftigten. „Entscheidend ist für uns, dass die Wertschätzung für die Persönlichkeit und die individuelle Lebenssituation bei den Mitarbeitern ankommt“, informiert das Unternehmen im aktuellen CR-Bericht. Dazu sollen in Zukunft unter anderem wichtige Indizes wie Geschlecht, Alter und Nationalität geprüft werden. Entsprechende Messprozesse richtet die NORMA Group dazu derzeit ein.

Die neue strategische Ausrichtung hat der Hersteller von hochentwickelter Verbindungstechnik mit einem angepassten Mission Statement zur Vielfalt gefestigt – und hier zudem gleich die Ziele der Strategie festgeschrieben: Die NORMA Group will mit ihrem erweiterten Diversity-Management nicht nur Arbeitgeber erster Wahl (Employer of Choice) sein, sondern auch die Innovationskraft im Unternehmen fördern. Für die Lokalisierung in internationalen Märkten hat mehr Diversity ebenfalls einen Mehrwert: „Wir bedienen Kunden in über 100 verschiedenen Ländern. Um erfolgreich zu sein, müssen wir die ‚Sprache‘ der Kunden sprechen, das heißt lokale und regionale Kulturen, Mentalitäten, Abläufe und Herangehensweisen kennen“, weiß Schwenk. „Wenn wir auf die Vielfalt unserer Kunden auch in unserer eigenen Organisation eingehen können, macht uns das erfolgreicher.“

Quelle: UmweltDialog
 

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