CSR-Strategie

Merck: gemeinsam globale Herausforderungen lösen

Das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck hat sich vorgenommen, aktuellen globalen Herausforderungen wie dem Klimawandel mit Innovationskraft und Technologie zu begegnen. Dazu formulierte das Unternehmen neue ambitionierte Nachhaltigkeitsziele. Um diese zu erreichen, setzt Merck auch auf die Expertise externer Fachleute und hat dazu das Merck Sustainability Advisory Panel gegründet.

18.03.2022

Merck: gemeinsam globale Herausforderungen lösen

Ressourcenknappheit, Klimawandel, der zunehmende Verlust der Biodiversität sowie die stetig wachsende Bevölkerung sind nur ein paar der großen globalen Herausforderungen unserer Zeit. Um sie zu lösen, müssen alle zusammenarbeiten. „Politik, Zivilgesellschaft und Konsumenten können die weltweiten Probleme nicht allein bewältigen“, heißt es auf der Informationsplattform „CSR-in-Deutschland“ vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Auch Unternehmen können die Lösung solcher Herausforderungen unterstützen, wenn sie „Verantwortungsbewusstsein für die Auswirkungen ihrer Aktivitäten zeigen“.

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Ein Unternehmen, das sich an der Lösung dieser Probleme beteiligen möchte, ist Merck. „Auf die Menschheit kommen große Herausforderungen zu. Wir sind uns sicher: Mithilfe von Wissenschaft und Technologie können wir dazu beitragen, viele dieser Herausforderungen zu bewältigen“, erklärt das Wissenschafts- und Technologieunternehmen im Nachhaltigkeitsbericht 2020. Daher konkretisiert das Unternehmen seine Nachhaltigkeitsbestrebungen in der aktuellen Nachhaltigkeitsstrategie.

Merck: mit externen Fachleuten zu mehr Nachhaltigkeit

Mit der neuen Strategie setzt sich Merck nun ambitionierte Ziele in den Bereichen Wissenschaft und Technologie, Wertschöpfungsketten sowie Klima und Umwelt: „Nachhaltigkeit ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Handelns. Durch unsere Innovationskraft möchten wir langfristig einen Mehrwert für die Gesellschaft schaffen: Indem wir den menschlichen Fortschritt für mehr als eine Milliarde Menschen fördern, bis zum Jahr 2040 klimaneutral werden und unseren Ressourcenverbrauch reduzieren“, so Belén Garijo, Vorsitzende der Geschäftsleitung von Merck. Zudem hat sich der Konzern vorgenommen, einen klar erkennbaren Beitrag zu den Sustainable Development Goals zu leisten.

Um diese Ziele zu erreichen, holt sich Merck auch die Unterstützung externer Fachleute. Ende 2021 gründete das Unternehmen daher das Merck Sustainability Advisory Panel (MSAP). Dieses ist Teil der Nachhaltigkeitsstrategie und soll Merck nicht nur in ausgewählten Fragen beraten, sondern auch die Nachhaltigkeitsleistungen sowie geplante Aktivitäten kritisch bewerten. Das Panel setzt sich aus sechs internationalen Expertinnen und Experten zusammen. Sie bringen Fachwissen und Perspektiven aus den unterschiedlichsten Nachhaltigkeitsbereichen mit ein und können Merck so in zahlreichen Aspekten unterstützen.

Expertise in Kreislaufwirtschaft und Transformationsforschung

Zum Panel gehört zum Beispiel der renommierte Kreislauf-Wissenschaftler Professor Michael Braungart. Nach seinem Studium der Chemie und Verfahrenstechnik engagierte er sich zunächst bei Greenpeace und unterstützte dort den Aufbau des Bereiches „Chemie“. 1985 folgte die Promotion in Chemie, zwei Jahre später gründete er gemeinsam mit Greenpeace die EPEA GmbH, die Lösungen für die Circular Economy entwickelt. Seitdem widmet sich Braungart vor allem der Forschung und Beratung für Produkte und Produktionsprozesse im Kreislaufprinzip. Mit seinem Kollegen William McDonough entwickelte er das Cradle-to-Cradle-Prinzip und hat dazu auch bereits mehrere Publikationen veröffentlicht. Aktuell hält Braungart unter anderem die Professur für Öko-Design bei der Leuphana Universität Lüneburg und unterrichtet zudem an der Erasmus-Universität in Rotterdam.

Weitere Fachexpertise bringt auch die Transformationsforscherin und Sachbuchautorin Maja Göpel in das Merck Sustainability Advisory Panel mit ein. Ihre berufliche Laufbahn ist davon geprägt, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden, schreibt die Mitbegründerin von Scientists4Future auf ihrer Website. Neben ihrer Arbeit am Diplom als Medienwirtin und ihrer danach folgenden Promotion in Politischer Ökonomie arbeitete sie gemeinsam mit mehreren NGOs zu den Themen Klimawandel, Welthandel und Nachhaltige Entwicklung. Dabei sei es ihr stets darum gegangen, „Umweltthemen mit denen sozialer Gerechtigkeit und Teilhabe an gesellschaftlicher Entwicklung zu verbinden“. Sechs Jahre lang wirkte sie beim Aufbau des World Future Council mit und war danach eine Zeit lang Leiterin des Berliner Büros des Wuppertal Instituts für Klima, Umwelt, Energie. Derzeit ist Göpel Honorarprofessorin für Nachhaltigkeitstransformationen an der Leuphana Universität Lüneburg und außerdem als Politikberaterin, Autorin und Rednerin aktiv.

Internationale Fachleute für Finanzen, Emissionen und nachhaltiges Unternehmertum

Beim Merck Sustainability Advisory Panel mit dabei ist außerdem der Finanzexperte Todd Cort. Er ist Co-Direktor der Initiative on Sustainable Finance (YISF) der Yale School of Management und hat dort auch eine Gastprofessur inne. Cort hat mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Beratung und im akademischen Bereich. In dieser Zeit entwickelte er sowohl eine wissenschaftliche als auch eine wirtschaftliche Sichtweise vor allem auf die soziale und ökologische Verantwortung von Unternehmen. Das ermöglicht ihm, die Instrumente und Indikatoren zu identifizieren, die für Investoren, Unternehmen und zugleich die Gesellschaft den größtmöglichen Wert schaffen.

Zum Panel gehört zudem die Juristin Glynda Bathan-Baterina. Sie ist stellvertretende Geschäftsführerin von Clean Air Asia und blickt auf eine über 20-jährige Erfahrung in der Politik- und Programmentwicklung unter anderem für saubere Luft, nachhaltigen Verkehr sowie die Kontrolle von Industrieemissionen zurück. Ioannis Ioannou, außerordentlicher Professor für Strategie und Unternehmertum an der London Business School und Huiyao (Henry) Wang, Gründer und Präsident des Center for China and Globalization (CCG), ergänzen das Merck Sustainability Advisory Panel.

Seit zehn Jahren Unterstützung in ethischen Fragen

Bereits seit zehn Jahren setzt das Wissenschafts- und Technologieunternehmen auf die Unterstützung von externen Expertinnen- und Expertenpanels. 2011 wurde das Merck Ethics Advisory Panel (MEAP) gegründet, das dem Konzern bei (bio )ethischen Fragestellungen aus dem Geschäft und der Forschung Orientierung bietet. Seit Anfang 2021 gibt es außerdem das Digital Ethics Advisory Panel (DEAP). Die Expertinnen und Experten dieses Gremiums beraten den Konzern zu Fragen und Themen rund um digitale Geschäftsmodelle sowie Anwendungen in der Gesundheitsbranche und anderen Industriezweigen. Besonderer Fokus liegt auf dem Gebiet der Digitalethik.

Quelle: UmweltDialog
 

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