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16.03.2016

Nachfolgeprogramm zur Förderung von Batteriespeichern

Die KfW setzt im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWI) das zum Ende des vergangenen Jahres ausgelaufene Programm zur Förderung von stationären Batteriespeichersystemen in Verbindung mit Photovoltaikanlagen fort. Das Programm soll die Markt- und Technologieentwicklung von Batteriespeichersystemen anregen und bietet dazu zinsgünstige KfW-Kredite und Tilgungszuschüsse aus Mitteln des BMWI. Die geförderten Systeme leisten einen Beitrag zur besseren Integration von kleinen bis mittelgroßen Photovoltaik-Anlagen in den Strommarkt. Das Programm läuft nun bis zum Jahresende 2018.

Die wichtigsten Änderungen gegenüber dem Vorgängerprogramm sind unter anderem:

  • Die Photovoltaikanlage darf höchstens 50 Prozent der installierten Leistung in das Stromnetz einspeisen (vorher 60 Prozent).
  • Für die geförderten Batterien muss eine Zeitwertersatzgarantie des Herstellers von zehn Jahren vorliegen (vorher sieben Jahre).
  • Die Höhe der Tilgungszuschüsse ist über den Programmzeitraum degressiv gestaltet, das heißt, die Tilgungszuschüsse sinken je nach Zeitpunkt der Antragstellung stufenweise von 25 Prozent auf zehn Prozent der förderfähigen Kosten.

Damit soll ein Anreiz gesetzt werden, dass die Hersteller technologie- und produktionsbedingte Kostensenkungen an die Kunden weiter geben.

Dr. Ingrid Hengster, Mitglied des Vorstands der KfW, sagte: „Die im Mai 2013 begonnene Förderung von Batteriespeichersystemen hat einen wichtigen Anstoß zur Entwicklung der Technologie und des Marktes gegeben. Die Fortschritte sind beachtlich, aber noch brauchen wir gezielte und wohl dosierte Förderimpulse auf dem Weg zu einem sich selbsttragenden und wettbewerbsfähigen Markt, der ohne Zuschüsse auskommt. Wir sind davon überzeugt, dass dieser sich bis Ende 2018 entfalten kann.“

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Kritik von EuPD Research

Berechnungen von EuPD Research zeigen allerdings, dass in 2018 die spezifisch förderfähigen Kosten für Speichersysteme auf durchschnittlich zirka 100 Euro/kWp absinken. Weder das Fördervolumen noch die spezifische Förderhöhe können so laut EuPD Research eine signifikante Entwicklung des Marktes für PV-Speicher unterstützen. Prognosegemäß könne in 2016 nicht einmal jede vierte Speicherinstallation gefördert werden.

 
Quelle: UD/pm

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