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01.02.2016

Lieblingsfisch der Deutschen punktet mit Nachhaltigkeit

Die Nachhaltigkeit der Alaska-Seelachs-Fischerei in Alaska wurde erneut von unabhängiger Seite mit dem MSC-Siegel bestätigt. Damit hat die Fischerei im östlichen Beringmeer und dem Golf von Alaska die strengen MSC-Kriterien zum dritten Mal in Folge erfüllt und bleibt die weltweit größte MSC-zertifizierte nachhaltige Fischerei. In Deutschland wird Alaska-Seelachs aus dieser Fischerei häufig in Fischstäbchen und Schlemmerfilets verarbeitet und ist am Fanggebiet FAO 67 zu erkennen. Deutsche Verbraucher können zertifizierte nachhaltige Alaska-Seelachs-Produkte außerdem am blauen MSC-Siegel erkennen, mit dem die Fischerei ihren Fang bereits seit 2005 kennzeichnen darf.

Alaska Seelachs erneut mit dem MSC-Siegel ausgezeichnet

Fischereien werden für fünf Jahre MSC-zertifiziert und müssen in jährlichen Überwachungsaudits nachweisen, dass sie den MSC-Anforderungen weiterhin gerecht werden. Die Alaska-Seelachs-Fischerei im östlichen Beringmeer und dem Golf von Alaska erhielt 2005 als eine der ersten Fischereien weltweit das MSC-Siegel für ihre nachhaltige Arbeitsweise. Seitdem wurde sie zweimal erneut mit dem MSC-Siegel ausgezeichnet – zunächst 2010 und nun dieses Jahr. Neben den drei ausführlichen Bewertungen nach dem MSC-Umweltstandard für nachhaltige Fischerei hat die Alaska-Seelachs-Fischerei bislang alle Überwachungsaudits erfolgreich durchlaufen.

Vorausschauende Fischerei

Das Management der Alaska-Seelachs-Fischerei in Alaska gilt als eines der besten und effektivsten der Welt. Eine wichtige Voraussetzung hierfür ist das vorsichtige Setzen von Fangquoten. Für das Jahr 2016 hat die staatliche Fischereiberatungsstelle dem US-Wirtschaftsminister im Fanggebiet Beringmeer/Aleuten eine jährliche vorsorgliche Fangmenge von 1,34 Millionen Tonnen Alaska-Seelachs empfohlen. Das sind sogar mehrere hunderttausend Tonnen weniger, als die von staatlichen Fischereiwissenschaftlern ermittelten nachhaltigen Fangmengen. Die Fangquote für Alaska-Seelachs im Golf von Alaska beträgt für dieses Jahr 257.872 Tonnen und entspricht damit ebenfalls den vorsorglichen Empfehlungen der staatlichen Fischereiwissenschaftler. Darüber hinaus weist die Alaska-Seelachs-Fischerei eine sehr niedrige Beifangmenge auf: Nur ein Prozent des Fanges besteht nicht aus Alaska-Seelachs.

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Auf Herz und Nieren geprüft

Gerlinde Geltinger, Pressesprecherin beim MSC in Deutschland, unterstreicht die vorbildliche Zusammenarbeit der Alaska-Seelachs-Fischerei mit der Wissenschaft: „Jedes Fangschiff wird von unabhängigen staatlichen Beobachtern begleitet, die helfen die Fangmengen korrekt zu erfassen und Daten zu sammeln, die ein erstklassiges Bestandsbewertungsprogramm speisen. Diese Zusammenarbeit stellt die stabilen Bestände des Alaska-Seelachses langfristig sicher – eine wichtige Voraussetzung, um MSC-zertifiziert zu werden und zu bleiben.“

Jim Gilmore von der At-sea Processors Association, Auftraggeber der MSC-Bewertung, betont: „Wir sind stolz darauf, eine von nur zehn Fischereien weltweit zu sein, die bereits zum dritten Mal in Folge nach MSC-Standard zertifiziert wurden. Die zwei Rezertifizierungen bestätigen die beständige Führungsrolle der Alaska-Seelachs-Fischerei beim Einsatz nachhaltiger Fischereipraktiken. Auch in der erneuten MSC-Bewertung schneidet die Fischerei mit Punktwerten ab, die zu den besten aller MSC-zertifizierten Fischereien zu zählen sind.“

Pat Shanahan vom US-Verband für Alaska-Seelachs, Genuine Alaska Pollock Producers, sagt: „Das Fischereimanagement ist bekannt für seine bestandserhaltenden Praktiken. Die Fangquotenerhöhung für 2016 deutet somit auf einen außerordentlich gesunden Alaska-Seelachs-Bestand im Beringmeer und im Golf von Alaska hin. Fischeinkäufer und Verbraucher können weiterhin sicher sein, dass die Alaska-Seelachs-Fischerei nicht nur eine der produktivsten Fischereien der Welt ist, sondern auch eine der nachhaltigsten.“

 
Quelle: UD/pm

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