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14.03.2012

Lichtpunkte Berlin gehen in die Verlängerung

Armut macht auch vor reichen Ländern nicht halt. Diese Erkenntnis hat sich auch in Deutschland durchgesetzt. Darum haben im letzten Jahr die Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, die RWE Stiftung und das Land Berlin beschlossen, dieses Problem im Rahmen des Projektes Lichtpunkte gemeinsam anzugehen. So wurden in Berlin in 2011 vier Lichtpunkte Projekte gefördert.

Foto: DKJS/Danny Ibovnik
Foto: DKJS/Danny Ibovnik

Zu den Projekten in Neukölln gehörten: „Mädchentreff MaDonna-Mädchenkult.Ur“ im Rollbergviertel, „Übergänge - Kiez-tank-Stell.e“ in der High Deck Siedlung, „Knowledge Club - Bildung ohne Grenzen“ im Richardkiez und das „Väternetzwerk - familie“, ebenfalls im Rollbergviertel. Die bisherige Bilanz ist außerordentlich positiv. Alle ausgewählten Projekte waren hochmotiviert, in ihren Einrichtungen eng und vertrauensvoll mit sozial benachteiligten Kindern, Jugendlichen und Eltern zusammenzuarbeiten und sich so für bessere Chancen der jungen Menschen einzusetzen. Und dies war jetzt auch ein entscheidender Gesichtspunkt, mit den ursprünglich einjährigen Projekten in die Verlängerung zu gehen. Dazu Dr. Stephan Muschick, der Geschäftsführer der RWE Stiftung: „Uns hat vor allem das Engagement der Eltern und Kinder aus den unterschiedlichen Projekten beeindruckt. Alle haben an einem Strang gezogen und wirklich etwas bewegt. Da wäre es schade gewesen, jetzt einfach aufzuhören.“

Das Programm Lichtpunkte will einen Beitrag dazu leisten, Kindern unabhängig von der sozialen Herkunft gute Startbedingungen für ihr weiteres Leben zu vermitteln. Einige Lichtpunkte-Projekte wenden sich daher mit Stärke orientierten Bildungsangeboten direkt an Kinder und Jugendliche. Die meisten Lichtpunkte richten sich jedoch an Eltern. Denn wer Kinder nachhaltig fördern will, muss auch deren Eltern stärken. Nachdem die Verlängerung der Einzelprojekte im Dezember endgültig beschlossen wurde, sind die Teilnehmer schon jetzt intensiv dabei, das Jahresprogramm 2012 vorzubereiten. Dies kommentierte Elmira (10 Jahre) aus dem Projekt Knowledge Club augenzwinkernd so: „Ich hab jetzt richtig Stress, montags komme ich zur Hausaufgabenbetreuung, dienstags Theater AG, mittwochs Basketball und donnerstags wieder Hausaufgaben. Am liebsten würde ich freitags auch zum Fische sezieren kommen, aber einen Nachmittag in der Woche muss man echt mal frei haben“.

 
Quelle: UD / cp

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