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02.06.2010

Nestlé- Preis an kambodschanische Organisation

Der Nestlé-Beirat für Gemeinsame Wertschöpfung hat den ersten Nestlé-Preis für Gemeinsame Wertschöpfung an International Development Enterprises (IDE) Cambodia verliehen. Dabei handelt es sich um die kambodschanische Abteilung einer internationalen gemeinnützigen Organisation, die sich dafür einsetzt, das Einkommen der armen Landbevölkerung zu steigern, indem sie marktbasierte Ansätze verfolgt, die auf einen besseren Marktzugang, eine höhere landwirtschaftliche Produktion und eine nachhaltige lokale Geschäftsentwicklung abzielen.

Kleinbauern erhalten Unterstützung durch die Beratung der Agrarberater. Foto: Nestlé
Kleinbauern erhalten Unterstützung durch die Beratung der Agrarberater. Foto: Nestlé

IDE Cambodia hat in Kambodscha seit 2005 ein Netzwerk aus 60 kleinen unabhängigen Agrarunternehmern aufgebaut - so genannten Farm Business Advisors. Diese Agrarberater geben mehr als 4 500 Kleinbauern technische Unterstützung und helfen ihnen, ihre Produktivität zu steigern, indem sie ihnen hochwertiges Saatgut, Dünger, Kunststoffzäune und Bewässerungssysteme oder Dienstleistungen verkaufen. Dank dieser Unterstützung können die Bauern ihr jährliches Nettoeinkommen im Durchschnitt um 27 Prozent von USD 382 auf USD 480 steigern. Die Berater ihrerseits verdienen am Verkauf der Produkte und Dienstleistungen.

IDE Cambodia will mit dem Preisgeld in Höhe von CHF 500 000 weitere 36 Berater rekrutieren und ausbilden. Diese dürften ein Einkommen in Höhe von zusätzlichen USD 1,9 Millionen erwirtschaften, das rund 20.000 Menschen in mehr als 4.000 ländlichen Haushalten in ganz Kambodscha zugutekommen soll.

Michael Roberts, Leiter von IDE Cambodia, sagte: „Die Auszeichnung durch Nestlé ist eine grosse Ehre für uns. Der Preis erlaubt es uns, die Arbeit von IDE fortzuführen und für weitere einkommensschwache Haushalte in ländlichen Gebieten Verdienstmöglichkeiten zu schaffen. Wir hoffen, mit Hilfe des Preises in den kommenden Jahren weitere 75 000 ländliche Haushalte in Kambodscha zu erreichen. Weltweit ist das nur ein kleiner Schritt, aber gemessen an dem, was wir lernen, ist es ein Riesensprung.“

Peter Brabeck-Letmathe, Präsident von Nestlé, erwiderte: „Wir gratulieren IDE Cambodia ganz herzlich, dass sie als erste mit diesem Preis ausgezeichnet wurde. Ihre Arbeit ist in der Tat höchst inspirierend. IDE baut einerseits ihr Netzwerk aus Agrarberatern in Kambodscha aus und schafft andererseits Wert für die ländlichen Gemeinden vor Ort. Genau das verstehen wir unter Gemeinsamer Wertschöpfung.“

Paul Bulcke, CEO von Nestlé, fügte hinzu: „Wir haben eine Vielzahl faszinierender Vorschläge aus aller Welt erhalten. IDE Cambodia ist ein Leitprojekt. Das Preisgeld von Nestlé trägt dazu bei, dass dieses Projekt weiter wachsen und Früchte tragen kann.“

Der Preis wurde 2009 von Nestlé ins Leben gerufen. Er sieht eine finanzielle Unterstützung in Höhe von bis zu CHF 500 000 für Einzelpersonen, NGOs oder kleine Unternehmen vor, die innovative Lösungen anbieten, um den Zugang zu sauberem Trinkwasser und dessen Management zu optimieren, die Lebensbedingungen von Bauern und ländlichen Gemeinschaften zu verbessern oder Ernährungsdefizite zu bekämpfen.

Anlässlich dieser ersten Ausschreibung wurden über 500 Vorschläge aus 79 Ländern eingereicht. Der Preis wurde am zweiten Forum für Gemeinsame Wertschöpfung von Nestlé verliehen, das am 27. Mai 2010 in London stattfand und an dem führende Experten zusammenkamen, die sich mit den Themen Wasser, Ernährung, ländliche Entwicklung und der Rolle von Unternehmen in unserer Gesellschaft befassen.

Ausgewählt wurde der Gewinner vom Nestlé-Beirat für Gemeinsame Wertschöpfung, einem unabhängigen Gremium aus international anerkannten Experten für Unternehmensstrategie, Ernährung, Wasser und ländliche Entwicklung, darunter: John Elkington, Mitbegründer von SustainAbility; Michael E. Porter, Bishop William Lawrence University Professor an der Harvard Business School; Jeffrey Sachs, Leiter des Earth Institute der Columbia University; und Nancy Birdsall, Präsidentin und Mitbegründerin des Center for Global Development.

 
Quelle: UD / cp

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