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09.12.2004

Novartis Stiftung: Recht auf Gesundheit - wer steht in der Pflicht?

Die Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung bekräftigte jetzt ihr 25-jähriges Engagement für eine nachhaltige Entwicklung und den Dialog zwischen den verschiedenen Interessengruppen im Rahmen eines wegweisenden Symposiums über die Rollen und Verantwortlichkeiten der wichtigsten Beteiligten bei der Umsetzung des Rechts auf Gesundheit.

Das Symposium befasste sich mit der Komplexität der Gesundheitsprobleme in Entwicklungsländern und dem Bedürfnis nach öffentlich-privaten Partnerschaften, bei denen verschiedene Interessengruppen ihr Know-how und ihre Fähigkeiten gemeinsam in die Waagschale werfen, um realisierbare und nachhaltige Lösungen zu finden.

„Die Entwicklungspolitik kennt keine gleichzeitig einfachen und überzeugenden Lösungen“, sagte Professor Dr. Klaus M. Leisinger, Präsident und CEO der Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung und Gastgeber des Symposiums. „Es wird zwar nicht leicht sein, doch wir sind überzeugt, dass nur der Dialog mit den Kritikern und ein konstruktives Engagement eine gemeinsame Basis für Fortschritte schaffen.“

Am Symposium nahmen über 500 internationale Experten und Interessenvertreter aus den Bereichen Gesundheit und Entwicklung teil, darunter: Paul Hunt, Uno-Sonderberichterstatter für das Recht auf Gesundheit; Joan Kaufman, Direktorin des AIDS Public Training Project Asia Programs, Harvard University; Ioanna Kuçuradi, Präsidentin des nationalen Komitees für die „Uno-Dekade für Menschenrechtsbildung“; und Daniel Vasella, Präsident und CEO von Novartis.

Eines der Hauptthemen am Symposium war die Rolle der Pharmaunternehmen bei der Sicherstellung medizinischer Versorgung für mittellose Patienten. Die Teilnehmer diskutierten über die Wichtigkeit, neben der Bereitstellung von wirksamen und günstigen Medikamenten im Gesundheitswesen auch eine Basisinfrastruktur zu schaffen und dabei für sanitäre Einrichtungen sowie Transport-, Verteilungs- und Ausbildungsmöglichkeiten zu sorgen. „Die Verbesserung der Gesundheitsbedingungen der Ärmsten dieser Welt kann nur durch starke Partnerschaften zwischen allen Parteien - Regierungen, Nichtregierungsorganisationen, dem privaten Sektor und internationalen Organisationen - bewerkstelligt werden“, sagte Paul Hunt, Uno-Sonderberichterstatter für das Recht auf Gesundheit. „Die Zusammenarbeit
zwischen der Weltgesundheitsorganisation (WHO), der Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung, und Novartis zur Bekämpfung von Lepra ist ein gutes Beispiel für eine solche Partnerschaft.“

Die Novartis Stiftung für Nachhaltige Entwicklung arbeitet seit Jahrzehnten mit Regierungen und internationalen Partnern wie der WHO und anderen Organisationen der UNO zusammen, um Präventionsmaßnahmen, Behandlungsprogramme und andere Gesundheitsdienstleistungen zu ermöglichen und dadurch den Menschen in den Entwicklungsländern zu wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechten zu verhelfen. Im Rahmen dieses Engagements wurden weltweit über drei Millionen Kombinationstherapien gegen Lepra bereitgestellt und eine Spende in Form von 500 000 Tuberkulosebehandlungen an die WHO geleistet.
 
Quelle: UD

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